Sechs Kulturprojekte in Hohenschönhausen gefördert

Genau 38.138 Euro zusätzlich stellt das Bezirksamt Lichtenberg in diesem Jahr bereit, damit weitere künstlerische Vorhaben umgesetzt werden können.

„Das Bezirksamt Lichtenberg will damit vor allem Kunstprojekte in den Ortsteilen Alt- und Neu-Hohenschönhausen entwickeln, um den dort lebenden Menschen mehr Kunst- und Kulturgenuss zu ermöglichen“, sagt Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke). Unter seiner Leitung hatte der Lichtenberger Kulturbeirat die insgesamt 22 Förderanträge von Künstlerinnen, Künstlern, Vereinen und Kunstinitiativen eingehend diskutiert und bewertet.

„Wir haben nach spannenden Vorhaben mit einer regionalen aber auch überregionalen Ausstrahlung gesucht und uns entschieden, sechs Projekte zu fördern“, erklärt Bezirks­bürgermeister Michael Grunst. Gesponsert wird nun beispielsweise der mobile Workshop „Re-tracing Home“ des Künstlerkollektivs Guerilla Architects. Seine Mitglieder wollen zusammen mit Interessierten zwei Tage lang während des „Make City Festivals“ ab Mitte Juni untersuchen, inwieweit das „Sprechen, Schreiben und Zeichnen mit unterschiedlichen Stimmen“ dazu beitragen kann, den soziokulturellen und architektonischen Hintergrund von Anwohnenden in den Gestaltungsprozess ihres Zuhauses miteinzubeziehen.

Anders die Künstler Udo Wiegand und Natia Bakhtadze: Sie setzen sich unter dem Motto „Mars – Ein Sternentraum“ gemeinsam mit Schülern des Manfred-von-Ardenne-Gymnasiums und Mitgliedern des Schlossvereins Hohenschönhausen mit dem Werk des Universalgelehrten Dr. Julius Kurth (1870 bis 1949) auseinander. Der war 25 Jahre lang als Pfarrer in der Tabor-Gemeinde tätig. Entstehen soll dabei eine szenische Text-Musik-Collage.

Als „Clown Moro“ ist die Künstlerin Katrin Wilke bekannt. Sie tritt mit ihrer One-Woman-Straßen-Kunst-Aktion für die Menschen im Ostseeviertel auf. Alle Projekte werden noch 2018 umgesetzt.

Weitere Infos
www.kultur-in-lichtenberg.de

2018-06-07T15:09:20+00:00