Carney Chukwuemeka, der 22-jährige Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund, steht im Fokus, nachdem er sein erstes Training mit dem österreichischen Fußball-Nationalteam absolviert hat. Der Wechsel des gebürtigen Österreichers, der zuletzt für England spielte, zum ÖFB-Team sorgt für Aufsehen und weckt hohe Erwartungen.

Carney Chukwuemeka: Ein überraschender Wechsel
Der Transfer von Carney Chukwuemeka vom englischen zum österreichischen Verband ist das Ergebnis intensiver Bemühungen von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. Chukwuemeka, dessen Eltern aus Nigeria stammen, wurde in Österreich geboren, wuchs jedoch in England auf. Dort durchlief er die Jugendnationalmannschaften und feierte 2022 den Gewinn der U19-Europameisterschaft. Trotzdem reichte es nie für eine Einberufung in die A-Nationalmannschaft der „Three Lions“. (Lesen Sie auch: Chukwuemeka wechselt zum ÖFB: Rangnick überzeugt Talent)
Für Österreich hingegen eröffnete sich eine Chance, das Talent für sich zu gewinnen. Rangnick führte über mehrere Jahre Gespräche mit Chukwuemeka und konnte ihn schließlich von einem Wechsel überzeugen. „Es ist für mich einfach der richtige Schritt. Ich hatte mit dem Teamchef die letzten drei Jahre immer wieder Gespräche, und jetzt war einfach der richtige Moment“, so Chukwuemeka im Interview mit dem ORF.
Erstes Training in Marbella
Am Montagabend absolvierte Carney Chukwuemeka in Marbella sein erstes Training mit dem ÖFB-Team. Gemeinsam mit acht weiteren Spielern stand er auf dem Platz, während der Großteil des Kaders ein Regenerationsprogramm absolvierte. Auch der zweite Neuzugang, Paul Wanner, der ebenfalls vom deutschen Verband zum ÖFB wechselte, war dabei. Wanner spielte zuletzt in der Liga für die PSV Eindhoven, saß aber am Sonntag gegen den SC Telstar nur auf der Bank. (Lesen Sie auch: "Holnapi Időjárás": Ungarn erwartet wechselhaftes Wetter)
Teamchef Rangnick zeigte sich erfreut über die beiden Neuzugänge: „Zwei sehr, sehr gute Spieler“ seien mit Chukwuemeka und Wanner zum Team gestoßen. Ob die beiden bereits in den Testspielen gegen Ghana am Freitag und gegen Südkorea am darauffolgenden Dienstag zum Einsatz kommen werden, ist noch offen.
Reaktionen und Erwartungen
Der Wechsel von Carney Chukwuemeka zum ÖFB-Team wird in Österreich positiv aufgenommen. Viele sehen in ihm eine Verstärkung für die Nationalmannschaft und eine wichtige Zukunftsaktie. Chukwuemeka selbst zeigt sich motiviert und beeindruckt von der Aufnahme im Team: „Ich wurde sehr gut aufgenommen, jeder ist sehr nett zu mir. Alle versuchen, mir auch Deutsch beizubringen, sogar mit österreichischem Slang. Die ersten Trainingseinheiten sind auch gut gelaufen“, so der Mittelfeldspieler. (Lesen Sie auch: Bundesregierung Mehrwertsteuer: -Erhöhung? Regierung plant)
Auch wenn Chukwuemeka zugibt, noch nicht fließend Deutsch zu sprechen, zeigt er sich lernwillig: „Ich spreche ein bisschen Deutsch, aber ich lerne immer mehr dazu.“ Seine Integration ins Team scheint reibungslos zu verlaufen, was für einen erfolgreichen Start in seiner neuen Nationalmannschaftskarriere spricht.
Carney Chukwuemeka: Perspektiven für die Zukunft
Mit 22 Jahren steht Carney Chukwuemeka noch am Anfang seiner Karriere. Der Wechsel zum ÖFB-Team bietet ihm die Chance, sich auf internationaler Ebene zu beweisen und eine wichtige Rolle in der Nationalmannschaft zu übernehmen. Seine Qualitäten als Mittelfeldspieler, seine Erfahrung in England und seine österreichischen Wurzeln machen ihn zu einem interessanten Spieler für das Team von Ralf Rangnick.Die Erwartungen sind hoch, und viele sind gespannt darauf, den jungen Mittelfeldspieler in Aktion zu sehen. (Lesen Sie auch: Veronica Ferres im "Alpentod": Krimi sorgt)

Das ÖFB-Team im Überblick
Das österreichische Nationalteam bereitet sich derzeit in Marbella auf die kommenden Testspiele vor. Neben Carney Chukwuemeka und Paul Wanner sind zahlreiche weitere bekannte Gesichter im Kader. Allerdings gibt es auch einige Ausfälle zu beklagen. Alessandro Schöpf musste verletzungsbedingt abreisen, während die Einsätze von David Alaba und Maximilian Wöber aufgrund von Verletzungen fraglich sind. Der Standard berichtete ausführlich über das erste Training mit Chukwuemeka.
Aktueller Kader des ÖFB-Teams (Stand: 24. März 2026)
| Spieler | Position | Verein |
|---|---|---|
| Daniel Bachmann | Torwart | Watford |
| Patrick Pentz | Torwart | Bayer Leverkusen |
| David Alaba | Abwehr | Real Madrid |
| Philipp Lienhart | Abwehr | SC Freiburg |
| Stefan Posch | Abwehr | FC Bologna |
| Carney Chukwuemeka | Mittelfeld | Borussia Dortmund |
| Marcel Sabitzer | Mittelfeld | Bayern München |
| Nicolas Seiwald | Mittelfeld | RB Leipzig |
| Paul Wanner | Mittelfeld | PSV Eindhoven |
| Marko Arnautovic | Stürmer | Inter Mailand |
Häufig gestellte Fragen zu carney chukwuemeka
Warum hat sich Carney Chukwuemeka für das österreichische Nationalteam entschieden?
Carney Chukwuemeka entschied sich für den Wechsel zum ÖFB-Team aufgrund intensiver Gespräche mit Teamchef Ralf Rangnick über mehrere Jahre. Obwohl er in England aufwuchs und dort U19-Europameister wurde, sah er in Österreich die bessere Perspektive für seine Nationalmannschaftskarriere.
Wo wurde Carney Chukwuemeka geboren und wo ist er aufgewachsen?
Carney Chukwuemeka wurde in Österreich geboren, wuchs aber in England auf. Seine Eltern stammen aus Nigeria. Er hat somit eine Verbindung zu drei verschiedenen Ländern, entschied sich aber letztendlich für Österreich.
Wann hat Carney Chukwuemeka sein erstes Training mit dem ÖFB-Team absolviert?
Carney Chukwuemeka absolvierte sein erstes Training mit dem österreichischen Fußball-Nationalteam am Montagabend in Marbella. Er stand gemeinsam mit acht weiteren Spielern auf dem Trainingsplatz.
Welche Position spielt Carney Chukwuemeka?
Carney Chukwuemeka ist ein Mittelfeldspieler. Er spielt derzeit bei Borussia Dortmund und soll auch im österreichischen Nationalteam im Mittelfeld eingesetzt werden.
Was sagt Carney Chukwuemeka zu seiner Aufnahme im ÖFB-Team?
Carney Chukwuemeka zeigt sich begeistert von seiner Aufnahme im ÖFB-Team. Er sagte, dass er sehr gut aufgenommen wurde und dass alle sehr nett zu ihm sind. Er lernt sogar schon ein bisschen österreichischen Slang.







