Der spektakuläre Kunstraub DDR, bei dem im Dezember 1979 fünf wertvolle Gemälde aus Schloss Friedenstein in Gotha entwendet wurden, schien lange unaufgeklärt. Erst ein mysteriöser Anruf im Jahr 2018 brachte die Ermittlungen wieder in Gang und führte schließlich zur sensationellen Wiederbeschaffung der Kunstwerke.

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| Datum/Uhrzeit | 14. Dezember 1979 |
|---|---|
| Ort | Schloss Friedenstein, Gotha, DDR |
| Art des Einsatzes | Kunstraub |
| Beteiligte Kräfte | Stasi, Volkspolizei, Kriminalpolizei |
| Verletzte/Tote | Keine |
| Sachschaden | Unbekannter Wert der entwendeten Gemälde |
| Ermittlungsstand | Gemälde 2018 wiederbeschafft, Täter unbekannt |
| Zeugenaufruf | Nein |
Die gestohlenen Meisterwerke kehren zurück
Fast vierzig Jahre nach dem Kunstraub DDR tauchten die fünf gestohlenen Gemälde im Jahr 2018 wieder auf. Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha bestätigte den sensationellen Fund. Ein Anruf bei der Stiftung hatte die erneuten Ermittlungen ins Rollen gebracht. Der Anrufer gab entscheidende Hinweise zum Verbleib der Kunstwerke.
Chronologie des Kunstraubs und der Wiederbeschaffung
Unbekannte Täter entwenden fünf wertvolle Gemälde.
Stasi und Volkspolizei suchen vergeblich nach den Tätern und den Kunstwerken. (Lesen Sie auch: Atommüll Transporte NRW: Umstrittene Reise nach Ahaus…)
Ein Anrufer gibt entscheidende Hinweise zum Verbleib der Gemälde.
Die gestohlenen Kunstwerke werden sichergestellt und kehren nach Gotha zurück.
Einsatz-Übersicht
- Kunstraub im Schloss Friedenstein
- Wertvolle Gemälde entwendet
- Ermittlungen durch Stasi und Volkspolizei
- Wiederbeschaffung nach Jahrzehnten
Was ist bisher bekannt?
Nach dem Kunstraub DDR im Jahr 1979 wurden fünf Gemälde alter Meister aus dem Schloss Friedenstein in Gotha entwendet. Die Täter sind bis heute unbekannt. Die Stasi und die Volkspolizei leiteten umfangreiche Ermittlungen ein, die jedoch erfolglos blieben. Erst 2018, fast 40 Jahre später, konnten die Gemälde wiederbeschafft werden, nachdem ein anonymer Anruf neue Hinweise lieferte. Wie Stern berichtet, bleiben viele Fragen offen.
Wie gelang die Wiederbeschaffung der Kunstwerke?
Ein entscheidender Hinweis kam von einem anonymen Anrufer, der sich bei der Stiftung Schloss Friedenstein meldete. Dieser Anruf führte dazu, dass die Ermittlungen wieder aufgenommen wurden. Die zuständigen Behörden konnten die Gemälde daraufhin sicherstellen. Details zur Sicherstellung und den Hintergründen des Anrufs wurden bislang nicht veröffentlicht, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz setzt sich für den Erhalt von Kulturgütern wie Schloss Friedenstein ein. (Lesen Sie auch: Wetter Morgen: DWD warnt vor Unwettern und…)
Die Reaktion der Stiftung Schloss Friedenstein
Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha zeigte sich erleichtert über die Wiederbeschaffung der Kunstwerke. Man sei dankbar für die Unterstützung der Ermittlungsbehörden und freue sich, die Gemälde bald wieder der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Eine umfassende Untersuchung der Gemälde soll nun erfolgen, um ihren Zustand zu dokumentieren und gegebenenfalls Restaurierungsmaßnahmen einzuleiten.
Schloss Friedenstein in Gotha ist eines der größten Schlösser Thüringens und beherbergt eine bedeutende Kunstsammlung. Der Kunstraub im Jahr 1979 war ein herber Verlust für die Sammlung und ein Schock für die gesamte Region.
Welche Gemälde wurden gestohlen?
Bei den gestohlenen Gemälden handelte es sich um Werke alter Meister, darunter Gemälde von Hans Holbein dem Älteren, Jan Brueghel dem Älteren, Christian Wilhelm Ernst Dietrich und Cornelis de Heem. Der genaue Wert der Kunstwerke wurde nie offiziell beziffert, dürfte aber beträchtlich sein. Die Gemälde sind von unschätzbarem Wert für die Kunstgeschichte und das kulturelle Erbe Thüringens.

Aktueller Ermittlungsstand
Die Ermittlungen zum Kunstraub DDR dauern weiterhin an. Die Behörden versuchen, die Täter von damals zu identifizieren und die Hintergründe der Tat aufzuklären. Es wird geprüft, ob es Verbindungen zu anderen Kunstdelikten gibt. Die Strafverfolgungsbehörden bitten weiterhin um Hinweise, die zur Aufklärung des Falls beitragen können. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Das Bundeskriminalamt unterstützt die lokalen Behörden bei den Ermittlungen. (Lesen Sie auch: Bombendrohung Kaiserslautern: Hauptbahnhof Gesperrt!)
Häufig gestellte Fragen
Welche Bedeutung hatte der Kunstraub DDR für das Schloss Friedenstein?
Der Diebstahl der fünf Gemälde war ein schwerer Verlust für die Kunstsammlung des Schlosses und ein Schock für die kulturelle Gemeinschaft. Die Wiederbeschaffung der Werke nach fast vier Jahrzehnten ist daher ein bedeutender Erfolg.
Warum dauerte es so lange, bis die Gemälde wiedergefunden wurden?
Die Umstände des Kunstdiebstahls und die anschließenden Ermittlungen gestalteten sich schwierig. Die politischen Verhältnisse in der DDR und die mangelnde internationale Zusammenarbeit erschwerten die Suche nach den Tätern und den Kunstwerken.
Werden die Gemälde nach ihrer Restaurierung wieder ausgestellt?
Ja, die Stiftung Schloss Friedenstein plant, die restaurierten Gemälde der Öffentlichkeit im Rahmen einer Sonderausstellung zu präsentieren. Besucher sollen die Möglichkeit haben, die wiedergefundenen Meisterwerke zu bewundern.
Gibt es eine Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen?
Ob eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt wird, die zur Ergreifung der Täter führen, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungsbehörden prüfen diese Möglichkeit. (Lesen Sie auch: Hepatitis A Neapel: Behörden Schlagen Alarm! Was…)










