Phishing-Datenabfang ist eine Betrugsmethode, bei der Kriminelle gefälschte Webseiten erstellen, um Zugangsdaten und persönliche Informationen von Nutzern abzufangen. Die Polizei Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen warnt vor einer Zunahme solcher Betrugsdelikte im Bereich von Online-Verkaufsplattformen. Phishing Datenabfang steht dabei im Mittelpunkt.

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Das ist passiert
- Betrüger erstellen gefälschte Webseiten, die echten Verkaufsplattformen ähneln.
- Nutzer geben unwissentlich ihre Zugangsdaten auf diesen Seiten ein.
- Die Betrüger erlangen so Zugriff auf Konten und persönliche Daten.
- Die Polizei rät zur Vorsicht bei Online-Transaktionen.
Was ist Phishing-Datenabfang?
Phishing-Datenabfang bezeichnet den Versuch, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Nachrichten an sensible Daten wie Passwörter, Kreditkartennummern oder persönliche Informationen zu gelangen. Die Betrüger nutzen dabei oft Logos und Designs bekannter Unternehmen, um die Opfer zu täuschen. (Lesen Sie auch: Kabeldiebstahl Tamm: Polizei Sucht Zeugen nach Diebstahl)
Wie kann man sich schützen?
Die Polizei rät, bei Online-Transaktionen stets vorsichtig zu sein und die Adresszeile des Browsers genau zu prüfen. Achten Sie auf eine sichere Verbindung (https) und ein gültiges Sicherheitszertifikat. Geben Sie niemals leichtfertig persönliche Daten preis und nutzen Sie sichere Passwörter. Weitere Informationen zum Thema Online-Sicherheit bietet beispielsweise das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Sollten Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Ändern Sie außerdem umgehend Ihre Passwörter und informieren Sie gegebenenfalls Ihre Bank oder Kreditkartenunternehmen. (Lesen Sie auch: POL-LER: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aurich und…)
Was tun bei Verdacht?
Wenn Sie den Verdacht haben, Opfer von Phishing geworden zu sein, ändern Sie sofort Ihre Passwörter und informieren Sie betroffene Unternehmen oder Institutionen. Melden Sie den Vorfall der Polizei. Wie Presseportal berichtet, sind die genannten Regionen verstärkt betroffen. Eine generelle Übersicht über aktuelle Betrugsmaschen bietet die polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
Wie erkenne ich eine Phishing-E-Mail?
Achten Sie auf Rechtschreibfehler, unpersönliche Anreden, dringende Handlungsaufforderungen und unbekannte Absender. Seien Sie besonders skeptisch, wenn Sie aufgefordert werden, persönliche Daten preiszugeben oder auf verdächtige Links zu klicken. (Lesen Sie auch: Müllcontainer Brand Bremen: Hoher Schaden an Hausfassaden)
Was ist der Unterschied zwischen Phishing und Pharming?
Phishing zielt darauf ab, Nutzer auf gefälschte Webseiten zu locken. Pharming manipuliert das DNS-System, sodass Nutzer automatisch auf gefälschte Seiten umgeleitet werden, auch wenn sie die korrekte Adresse eingeben.

Kann ich mich vor Phishing schützen?
Nutzen Sie aktuelle Antivirensoftware, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für wichtige Konten und seien Sie generell misstrauisch bei unerwarteten E-Mails oder Nachrichten, die nach persönlichen Daten fragen. Ein gesundes Misstrauen ist die beste Prävention. (Lesen Sie auch: Schwerer Unfall Schramberg: LKW Erfasst Fußgänger auf…)
Was soll ich tun, wenn ich auf einen Phishing-Link geklickt habe?
Ändern Sie sofort Ihre Passwörter für alle betroffenen Konten. Informieren Sie Ihre Bank und Kreditkartenunternehmen und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Überprüfen Sie Ihren Computer auf Schadsoftware.
Presseportal meldet vermehrte Fälle von Phishing in der Region.









