Ein Gesetz gegen digitale Gewalt soll kommen, nachdem Influencerin Collien Fernandes sich zu den Vorfällen geäußert hat. Doch was bedeutet das für andere Betroffene? Auch Adriana Burova, bekannt als Adiisworld, hat bereits Erfahrungen mit sogenannten Deepfakes gemacht und sich nun zu den Auswirkungen geäußert.

+
Was sind Deepfakes und wie werden Influencer betroffen?
Deepfakes sind synthetische Medien, meist Videos oder Audios, die durch künstliche Intelligenz manipuliert wurden, um eine Person etwas sagen oder tun zu lassen, was sie in Wirklichkeit nie gesagt oder getan hat. Deepfake Influencer sind besonders gefährdet, da ihr öffentliches Image missbraucht werden kann, um falsche oder schädliche Inhalte zu verbreiten. (Lesen Sie auch: Digitale Gewalt: Collien Fernandes‘ Schwester Packt)
Zusammenfassung
- Gesetz gegen digitale Gewalt geplant
- Influencerin Adiisworld spricht über ihre Erfahrungen mit Deepfakes
- Deepfakes können das Image von Influencern schädigen
- Betroffene fühlen sich ausgeliefert und hilflos
Adi Burova: „Ich fühlte mich ausgeliefert und benutzt“
Adi Burova, bekannt als Adiisworld, hat sich gegenüber Stern zu ihren Erfahrungen mit Deepfakes geäußert. Sie beschreibt ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins, als sie feststellte, dass ihr Gesicht und ihre Stimme für Inhalte missbraucht wurden, die sie nie unterstützt hätte. Die junge Frau engagiert sich nun dafür, das Bewusstsein für die Gefahren von Deepfakes zu schärfen und Betroffenen zu helfen.
Der Ruf nach einem Gesetz gegen digitale Gewalt
Nachdem Collien Fernandes öffentlich Vorwürfe erhoben hat, fordern viele nun ein Gesetz gegen digitale Gewalt. Dieses soll Betroffene besser schützen und Täter zur Rechenschaft ziehen. Die aktuelle Gesetzeslage sieht oft keine ausreichenden Sanktionen für die Verbreitung von Deepfakes vor, was die Aufklärung und Verfolgung erschwert. (Lesen Sie auch: Alan Ritchson Schlägerei: Keine Anklage – Notwehr)
Die Erstellung und Verbreitung von Deepfakes kann rechtliche Konsequenzen haben. Es ist wichtig, sich über die geltenden Gesetze zu informieren und keine Inhalte zu erstellen oder zu teilen, die Persönlichkeitsrechte verletzen.
Wie können sich Influencer schützen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie sich Influencer und andere Personen vor Deepfakes schützen können. Dazu gehört beispielsweise die Verwendung von Wasserzeichen auf Bildern und Videos, um die Urheberschaft zu kennzeichnen. Auch das regelmäßige Überprüfen der eigenen Online-Präsenz auf verdächtige Inhalte kann helfen, Deepfakes frühzeitig zu erkennen und zu melden. Die Verbraucherzentrale bietet Informationen, wie man Fakes erkennen kann. (Lesen Sie auch: Digitale Gewalt Frauen: Grüne Fordern Merz zum…)
Die Rolle der sozialen Medien
Soziale Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung von Deepfakes. Plattformen wie Facebook, Instagram und TikTok sind gefordert, Mechanismen zu entwickeln, um Deepfakes zu erkennen und zu entfernen. Einige Plattformen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um gegen Desinformation vorzugehen, aber es besteht weiterhin Handlungsbedarf. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) soll hier Abhilfe schaffen.

Die Debatte um Deepfakes und digitale Gewalt zeigt, wie wichtig es ist, sich mit den Risiken neuer Technologien auseinanderzusetzen und rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen, um Betroffene besser zu schützen. Die Erfahrungen von Adiisworld und Collien Fernandes verdeutlichen, dass Deepfakes nicht nur ein theoretisches Problem sind, sondern reale Auswirkungen auf das Leben von Menschen haben können. (Lesen Sie auch: Apple Geschichte: Vom Garagenstart zum Tech-Giganten)










