Mitteleuropäische Sommerzeit: Frauen leiden stärker unter Zeitumstellung
Die Zeitumstellung kann zu verschiedenen Beschwerden führen, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Laut einer aktuellen Umfrage klagen Frauen häufiger über Schlafstörungen, Müdigkeit und Gereiztheit nach der Umstellung auf die Sommerzeit. Zeitumstellung Beschwerden steht dabei im Mittelpunkt.

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- Mitteleuropäische Sommerzeit: Frauen leiden stärker unter Zeitumstellung
- Welche Auswirkungen hat die Zeitumstellung auf den Schlaf?
- Wer ist am stärksten von den Beschwerden betroffen?
- Wie stehen die Deutschen zur Abschaffung der Zeitumstellung?
- Seit wann gibt es die Sommerzeit in Deutschland und der EU?
Einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit zufolge, verspüren 38 Prozent der Frauen gesundheitliche Beschwerden nach der Zeitumstellung. Bei den Männern sind es hingegen nur 22 Prozent. Wie Stern berichtet, fühlen sich die meisten Betroffenen müde und schlapp (78 Prozent). (Lesen Sie auch: Gewalt gegen Frauen: Hubig fordert Männer zum…)
Welche Auswirkungen hat die Zeitumstellung auf den Schlaf?
Zwei Drittel der Befragten, die Probleme mit der Zeitumstellung haben, berichten von Einschlafproblemen und Schlafstörungen. Der veränderte Tag-Nacht-Rhythmus kann den Schlafzyklus stören, was zu Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen führt. Dies kann sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden auswirken.
Zusammenfassung
- Frauen leiden häufiger unter den Folgen der Zeitumstellung als Männer.
- Müdigkeit und Schlafstörungen sind die häufigsten Beschwerden.
- Jüngere Menschen fühlen sich weniger belastet als ältere.
- Die Mehrheit der Deutschen hält die Zeitumstellung für überflüssig.
Wer ist am stärksten von den Beschwerden betroffen?
Besonders stark betroffen von den gesundheitlichen Auswirkungen der Zeitumstellung sind die 30- bis 44-Jährigen, von denen 36 Prozent über Beschwerden klagen. Dicht dahinter folgen die 45- bis 59-Jährigen mit 33 Prozent. Bei den 24- bis 29-Jährigen ist der Anteil mit 24 Prozent deutlich geringer. (Lesen Sie auch: Buckelwal Timmendorfer Strand: Bagger Starten Rettungsaktion)
Laut der DAK-Umfrage empfinden 71 Prozent der Deutschen die Zeitumstellung als überflüssig. Dieser Wert ist nahezu identisch mit dem des Vorjahres.
Wie stehen die Deutschen zur Abschaffung der Zeitumstellung?
Obwohl die über 60-Jährigen am wenigsten unter der Zeitumstellung leiden, befürworten sie mehrheitlich deren Abschaffung (80 Prozent). Die höchste Zustimmung zur Beibehaltung der Zeitumstellung findet sich bei den 14- bis 29-Jährigen: Hier sprechen sich 44 Prozent dafür aus, während es bei den Menschen ab 45 Jahren nur 18 Prozent sind. Weitere Informationen zur Historie und den Hintergründen der Zeitumstellung bietet das Portal timeanddate.de. (Lesen Sie auch: Sicherheit Bahnmitarbeiter: Neue Maßnahmen nach Tödlichem Angriff?)
Seit wann gibt es die Sommerzeit in Deutschland und der EU?
In Deutschland wurde die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt. Seit 1996 gilt sie EU-weit einheitlich. Ziel war es, Energie zu sparen und die Abendstunden besser zu nutzen. Kritiker bemängeln jedoch die gesundheitlichen Auswirkungen und den geringen Nutzen. Auf der Seite des Bundesregierung findet sich ein Artikel zur Diskussion um die Abschaffung der Sommerzeit.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Zeitumstellung für viele Menschen, insbesondere Frauen, eine Belastung darstellt. Die Debatte über die Sinnhaftigkeit der Zeitumstellung dürfte daher weitergehen. (Lesen Sie auch: Sturmschäden Rostock: Polizei im Dauereinsatz nach Unwetter)









