Klee Im Rasen kann sowohl Fluch als auch Segen sein. Während sich Insekten über die zusätzliche Nahrungsquelle freuen, konkurriert der Klee mit dem Rasen um Licht und Nährstoffe. Die Reduktion des Klee-Bestandes ist ein Kompromiss, der sowohl die Bedürfnisse des Gartens als auch die der Insekten berücksichtigt.

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Warum wächst Klee im Rasen?
Klee Im Rasen deutet oft auf einen Nährstoffmangel im Boden hin. Besonders ein Stickstoffmangel begünstigt das Wachstum von Klee, da dieser in Symbiose mit Bakterien Stickstoff aus der Luft binden und somit seinen eigenen Dünger produzieren kann. Gräser sind dazu nicht in der Lage und werden so konkurrenzschwach. (Lesen Sie auch: Regenwasser Sammeln Garten: So Nutzen Sie es…)
Das ist passiert
- Klee breitet sich über Ausläufer aus und nimmt Rasengräsern Licht und Nährstoffe.
- Die Pflanze produziert eigenen Dünger durch Symbiose mit Bakterien.
- Ein Kompromiss ist die Reduktion des Klee-Bestandes statt der kompletten Entfernung.
- Regelmäßiges Düngen des Rasens kann Klee-Wachstum reduzieren.
Wie kann man Klee im Rasen reduzieren?
Um den Klee im Rasen zu reduzieren, ist es wichtig, den Rasen regelmäßig zu düngen. Besonders geeignet ist Hornmehl, da es kein Phosphat enthält und somit das Klee-Wachstum nicht zusätzlich anregt. In den Herbstmonaten kann kaliumhaltiger Dünger verwendet werden, um die Gräser zu stärken.
Was hilft gegen Klee im Rasen?
Neben der richtigen Düngung spielt auch die Bewässerung eine wichtige Rolle. Wie Stern berichtet, sind Gräser anfälliger für Trockenheit als Klee. Regelmäßiges Wässern, besonders in den Sommermonaten, stärkt den Rasen und hilft ihm, sich gegen den Klee durchzusetzen. Stern rät, den Rasen in trockenen Perioden ausreichend zu bewässern. (Lesen Sie auch: Schneckenzaun Garten: So Schützen Sie Gemüse vor…)
Wie beugt man Klee im Rasen vor?
Vorbeugung ist besser als Nachsorge. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Vertikutieren des Rasens. Da Klee eine geringe Wuchshöhe hat, wird er beim Rasenmähen nur wenig geschädigt. Durch das Vertikutieren werden die Ausläufer des Klees entfernt und das Wachstum somit eingedämmt. Gartenfreunde.de empfiehlt, den Rasen regelmäßig zu vertikutieren, um Unkräuter wie Klee zu entfernen.
Welche Rolle spielt der pH-Wert des Bodens?
Der pH-Wert des Bodens kann ebenfalls eine Rolle beim Klee-Wachstum spielen. Ein leicht saurer Boden (pH-Wert unter 7) begünstigt das Wachstum von Gräsern, während Klee auch in neutralen bis leicht alkalischen Böden gut gedeiht. Eine Bodenanalyse kann helfen, den pH-Wert zu bestimmen und gegebenenfalls anzupassen. Plantopedia bietet Informationen zur Bodenanalyse und pH-Wert-Anpassung. (Lesen Sie auch: Unkraut im Rasen: So Werden Sie Löwenzahn…)
Eine Mischung aus verschiedenen Rasensorten kann ebenfalls helfen, den Klee zu verdrängen. Robuste und schnellwachsende Sorten sind widerstandsfähiger gegen den Wildwuchs.

Die Reduktion von Klee im Rasen erfordert ein Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen. Regelmäßige Düngung, ausreichende Bewässerung und das Vertikutieren des Rasens sind effektive Methoden, um das Wachstum von Klee einzudämmen und den Gräsern den benötigten Raum zu geben. Ein gesunder und dichter Rasen ist die beste Vorbeugung gegen Klee und andere unerwünschte Wildkräuter. (Lesen Sie auch: Rasenpflege Frühjahr: So Gelingt der Perfekte Rasen…)











