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Aktualisiert: 1. Februar 2026
Geprüft
Am 1. Februar 2026 müssen sich Berufstätige, Schüler und alle anderen Fahrgäste in Duisburg auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Warnstreik bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) aufgerufen. Betroffen sind nahezu alle Bus- und Bahnlinien, was zu erheblichen Behinderungen im gesamten Stadtgebiet führen wird. Pendler werden dringend gebeten, alternative Reisemöglichkeiten in Betracht zu ziehen.

- Auswirkungen des Dvg Streik auf den Nahverkehr in Duisburg
- Kundgebung am Rathaus: Verdi ruft zur Solidarität auf
- Hintergrund des Dvg Streik: Tarifverhandlungen stocken
- Alternativen zum Dvg Streik: Was Fahrgäste jetzt tun können
- Wie geht es weiter nach dem Dvg Streik?
- Weiterführende Informationen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit
Der angekündigte Dvg Streik ist eine Reaktion auf die stockenden Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) NRW. Die Gewerkschaft fordert für die rund 30.000 Beschäftigten im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen unter anderem eine deutliche Erhöhung der Löhne und Gehälter sowie eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Verdi betont, dass die Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs während der Corona-Pandemie und darüber hinaus eine unverzichtbare Leistung erbracht haben und nun eine angemessene Anerkennung ihrer Arbeit verdienen.
Auswirkungen des Dvg Streik auf den Nahverkehr in Duisburg
Der Dvg Streik wird voraussichtlich den gesamten innerstädtischen Bus- und Bahnverkehr in Duisburg lahmlegen. Nach Angaben der DVG ist mit massiven Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Bus- und Bahnlinien den Betrieb komplett einstellen werden. Dies betrifft sowohl die Stadtbahnlinien U79 und U90 als auch die Straßenbahnlinien 901, 903 und alle Buslinien. Eine Ausnahme bilden lediglich die von Subunternehmen betriebenen Linien, auf denen möglicherweise ein Notbetrieb aufrechterhalten werden kann. Allerdings ist auch hier mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Die DVG empfiehlt ihren Fahrgästen dringend, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Betriebslage zu informieren.
Das Wichtigste in Kürze
Am Montag, den 1. Februar 2026, kommt es in Duisburg zu einem ganztägigen Warnstreik bei der DVG. Nahezu alle Busse und Bahnen werden stillstehen. Verdi fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Nahverkehr. Eine Kundgebung findet am Rathaus statt. (Lesen Sie auch: Garten-Tipps: Kürzen, lüften, aussäen: Die 3 wichtigsten…)
Die Auswirkungen des Dvg Streik werden sich nicht nur auf den Berufsverkehr beschränken. Auch Schüler, Studenten und andere Personen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, werden von den Einschränkungen betroffen sein. Die DVG rät ihren Fahrgästen, wenn möglich auf alternative Verkehrsmittel wie Fahrräder, E-Scooter oder Carsharing auszuweichen. Auch die Bildung von Fahrgemeinschaften kann eine Möglichkeit sein, die Auswirkungen des Streiks zu minimieren. Wer dennoch auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, sollte ausreichend Zeit einplanen und sich auf längere Wartezeiten und überfüllte Fahrzeuge einstellen.
Kundgebung am Rathaus: Verdi ruft zur Solidarität auf
Parallel zum Dvg Streik hat Verdi zu einer Kundgebung vor dem Rathaus in Duisburg aufgerufen. Die Kundgebung soll um 10:00 Uhr beginnen und dient dazu, den Forderungen der Gewerkschaft Nachdruck zu verleihen und die Solidarität der Beschäftigten zu demonstrieren. Verdi rechnet mit einer regen Beteiligung und hofft, dass die Kundgebung ein deutliches Signal an die Arbeitgeber sendet. „Wir erwarten, dass die Arbeitgeber endlich ein vernünftiges Angebot vorlegen, das die Leistung unserer Beschäftigten angemessen würdigt“, sagte ein Verdi-Sprecher.
Die Gewerkschaft betont, dass der Dvg Streik kein Selbstzweck ist, sondern ein notwendiges Mittel, um die Interessen der Beschäftigten zu vertreten. „Wir wollen eine Lösung am Verhandlungstisch erreichen, aber dazu müssen die Arbeitgeber bereit sein, sich zu bewegen“, so der Verdi-Sprecher weiter. Die Gewerkschaft ist bereit, die Streikmaßnahmen auszuweiten, sollten die Arbeitgeber weiterhin kein akzeptables Angebot vorlegen. Der Dvg Streik reiht sich ein in eine Reihe von Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen, mit denen Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen will.
Hintergrund des Dvg Streik: Tarifverhandlungen stocken
Der Dvg Streik ist das Ergebnis der seit Wochen andauernden Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) NRW. Die Gewerkschaft fordert für die rund 30.000 Beschäftigten im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro pro Monat. Zudem fordert Verdi eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, insbesondere eine Entlastung der Beschäftigten durch mehr Personal und eine bessere Taktung der Fahrpläne. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt, das den Forderungen der Gewerkschaft entspricht. Stattdessen haben sie lediglich eine Erhöhung der Löhne und Gehälter im Rahmen der allgemeinen Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst angeboten. Dies lehnt Verdi als unzureichend ab. (Lesen Sie auch: Energie: Reiche zu Gasspeichern: „Sorgen sind nicht…)
Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Beschäftigten im Nahverkehr in den letzten Jahren eine hohe Belastung zu tragen hatten und nun eine angemessene Anerkennung ihrer Leistung verdienen. Insbesondere während der Corona-Pandemie haben die Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs eine unverzichtbare Leistung erbracht, indem sie die Mobilität der Bevölkerung sichergestellt haben. Zudem sind die Beschäftigten des öffentlichen Nahverkehrs aufgrund der steigenden Inflation und der hohen Energiepreise einer erheblichen finanziellen Belastung ausgesetzt. Eine Lohnerhöhung ist daher dringend erforderlich, um die Kaufkraft der Beschäftigten zu erhalten.
Die DVG bietet auf ihrer Webseite und in den sozialen Medien aktuelle Informationen zur Betriebslage während des Streiks an. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt informieren.
Alternativen zum Dvg Streik: Was Fahrgäste jetzt tun können
Angesichts des angekündigten Dvg Streik sollten Fahrgäste in Duisburg alternative Reisemöglichkeiten in Betracht ziehen. Wer kann, sollte auf das Fahrrad oder E-Scooter umsteigen. Auch Carsharing oder die Bildung von Fahrgemeinschaften sind Alternativen, um die Auswirkungen des Streiks zu minimieren. Wer dennoch auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, sollte ausreichend Zeit einplanen und sich auf längere Wartezeiten und überfüllte Fahrzeuge einstellen. Es ist ratsam, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Betriebslage zu informieren und gegebenenfalls alternative Routen zu wählen.

Die DVG bietet auf ihrer Webseite und in den sozialen Medien aktuelle Informationen zur Betriebslage während des Streiks an. Auch die lokalen Radiosender informieren regelmäßig über die aktuelle Verkehrslage. Fahrgäste sollten diese Informationsquellen nutzen, um sich auf den Dvg Streik vorzubereiten und ihre Reise entsprechend zu planen. (Lesen Sie auch:
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen: Nahezu alle Bus- und Bahnlinien der DVG sind vom Streik betroffen. Es ist mit massiven Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Eine Ausnahme bilden möglicherweise die von Subunternehmen betriebenen Linien, auf denen eventuell ein Notbetrieb aufrechterhalten werden kann. Allerdings ist auch hier mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Die DVG bietet auf ihrer Webseite und in den sozialen Medien aktuelle Informationen zur Betriebslage während des Streiks an. Auch die lokalen Radiosender informieren regelmäßig über die aktuelle Verkehrslage. (Lesen Sie auch: 8 Wohnideen Vintage, die deinem Zuhause Charme…) Verdi fordert für die Beschäftigten im Nahverkehr eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro pro Monat, sowie eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Die Kundgebung vor dem Rathaus in Duisburg beginnt um 10:00 Uhr. Der Dvg Streik am 1. Februar 2026 wird den Nahverkehr in Duisburg massiv beeinträchtigen. Fahrgäste müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen und alternative Reisemöglichkeiten in Betracht ziehen. Der Streik ist eine Folge der stockenden Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem KAV NRW. Es bleibt zu hoffen, dass die Tarifparteien bald eine Einigung erzielen, um weitere Streiks zu vermeiden und die Belastung der Fahrgäste zu minimieren. Die Bedeutung eines funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs für die Mobilität der Bevölkerung sollte dabei stets im Vordergrund stehen.Weiterführende Informationen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Linien sind vom Dvg Streik betroffen?
Gibt es Ausnahmen beim Dvg Streik?
Wo finde ich aktuelle Informationen zur Betriebslage?
Warum streikt Verdi?
Wann findet die Kundgebung statt?
Fazit












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