Prinzessin Sofia Epstein bei wenigen gesellschaftlichen Anlässen getroffen, hat sich nun persönlich zu den Vorwürfen gegen den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geäußert. Die schwedische Prinzessin betonte, dass ihre Gedanken bei den Opfern seien und sie dankbar sei, seit diesen Begegnungen keinen weiteren Kontakt gehabt zu haben. Wann und wo genau diese Treffen stattfanden, wird im Folgenden näher beleuchtet.

Das ist passiert
- Prinzessin Sofia bestätigte Treffen mit Jeffrey Epstein bei gesellschaftlichen Anlässen.
- Sie äußerte sich dankbar, seitdem keinen Kontakt mehr zu Epstein gehabt zu haben.
- Der Palast hatte bereits im Dezember eine Erklärung zu den Treffen abgegeben.
- Sofia ist seit 2015 mit Prinz Carl Philip verheiratet und hat vier Kinder.
Prinzessin Sofia äußert sich zu Treffen mit Jeffrey Epstein
Prinzessin Sofia von Schweden, 41, hat sich erstmals persönlich zu den Treffen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) geäußert. Zuvor hatte es bereits eine Erklärung des schwedischen Palastes gegeben, die nun durch die persönlichen Worte der Prinzessin untermauert wird. Wie Gala berichtet, bestätigte sie, Epstein „bei einigen gesellschaftlichen Anlässen getroffen“ zu haben.
„Gott sei Dank ist es dabei geblieben“, fügte Prinzessin Sofia dem Bericht zufolge hinzu. „Aber jetzt, nachdem ich von all den schrecklichen Verbrechen gelesen habe, denen er junge Frauen ausgesetzt hat, bin ich so dankbar, dass ich seit diesen wenigen Begegnungen in meinen Zwanzigern nichts mehr mit ihm zu tun hatte.“ Die Äußerungen der Prinzessin erfolgten im Rahmen einer Veranstaltung in Stockholm.
Die wenigen Treffen sollen sich auf ein Restaurantbesuch in einem gesellschaftlichen Rahmen und eine Filmvorführung beschränkt haben, jeweils in Anwesenheit weiterer Personen. Prinzessin Sofia betonte: „Meine Gedanken sind bei allen Opfern. Ich hoffe, dass in dieser Sache Gerechtigkeit walten wird.“
Jeffrey Epstein war ein US-amerikanischer Multimillionär, der wegen schweren sexuellen Missbrauchs Minderjähriger verurteilt wurde. Seine Kontakte reichten bis in höchste gesellschaftliche Kreise. Er starb 2019 in Haft. (Lesen Sie auch: Epstein-Skandal: Diese Königshäuser sind verwickelt)
Wie kam es zu den Treffen zwischen Prinzessin Sofia und Epstein?
Die Treffen zwischen Prinzessin Sofia und Jeffrey Epstein liegen etwa 20 Jahre zurück. Der schwedische Palast hatte bereits im Dezember eine Erklärung abgegeben, nachdem Prinzessin Sofia in den in den USA veröffentlichten Epstein-Akten auftauchte. Demnach sei die Prinzessin der betreffenden Person um das Jahr 2005 herum bei einigen wenigen Gelegenheiten vorgestellt worden. Seitdem habe es keinen Kontakt mehr gegeben, so der Palast gegenüber der Zeitung „Dagens Nyheter“.
Es ist wichtig zu betonen, dass Prinzessin Sofia zu diesem Zeitpunkt noch nicht Teil der schwedischen Königsfamilie war. Sie lernte Prinz Carl Philip erst im Jahr 2010 kennen. Die wenigen Kontakte zu Epstein fielen in eine Zeit, in der Sofia Hellqvist, wie sie damals hieß, als Model und Reality-TV-Teilnehmerin arbeitete.
Die Tagesschau berichtet regelmäßig über die juristische Aufarbeitung des Epstein-Skandals.
Die Rolle der schwedischen Königsfamilie
Die schwedische Königsfamilie hat sich bisher nicht umfassend zu dem Epstein-Skandal geäußert. Die Erklärung des Palastes im Dezember und die jetzigen persönlichen Worte von Prinzessin Sofia sind die bisher deutlichsten Stellungnahmen. Es ist davon auszugehen, dass die Königsfamilie bestrebt ist, jeglichen Schaden von sich abzuwenden und die Angelegenheit diskret zu behandeln.
Prinzessin Sofia ist seit 2015 mit Prinz Carl Philip, dem Sohn von König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia, verheiratet. Das Paar hat vier gemeinsame Kinder und nimmt regelmäßig repräsentative Aufgaben wahr.
Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Prinzessin Sofia in die kriminellen Machenschaften von Jeffrey Epstein verwickelt war. Ihre Aussagen deuten darauf hin, dass sie sich der Tragweite der Verbrechen Epsteins bewusst ist und Mitgefühl für die Opfer empfindet. (Lesen Sie auch: Lea Wagner Tränen: Emotionaler Olympia-Sieg Rührt zu)
Jeffrey Epsteins Netzwerk und die Folgen
Der Fall Jeffrey Epstein hat ein Schlaglicht auf ein Netzwerk von mächtigen und einflussreichen Personen geworfen, die in Epsteins Machenschaften verwickelt waren oder von seinen Diensten profitierten. Die Veröffentlichung der Epstein-Akten hat weltweit für Aufsehen gesorgt und zahlreiche Spekulationen ausgelöst. Viele Betroffene fordern weiterhin eine umfassende Aufklärung aller Hintergründe.
Die juristische Aufarbeitung des Falls Epstein ist noch nicht abgeschlossen. Zahlreiche Zivilklagen sind anhängig, und es bleibt abzuwarten, welche weiteren Erkenntnisse gewonnen werden können. Die Enthüllungen haben das Vertrauen in Institutionen und Eliten nachhaltig erschüttert und die Notwendigkeit einer konsequenten Bekämpfung von sexuellem Missbrauch und Ausbeutung unterstrichen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet Informationen und Unterstützung für Betroffene von Gewalt.
Wie geht es weiter im Epstein-Fall?
Obwohl Jeffrey Epstein tot ist, geht die Aufarbeitung seiner Verbrechen weiter. Die Veröffentlichung weiterer Dokumente und die anhängigen Gerichtsverfahren werden voraussichtlich weitere Details ans Licht bringen. Es bleibt zu hoffen, dass die Opfer Gerechtigkeit erfahren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Äußerung von Prinzessin Sofia reiht sich ein in eine Kette von Stellungnahmen von Personen, die in der Vergangenheit Kontakt zu Epstein hatten. Sie unterstreicht die Notwendigkeit, sich kritisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen. Der Fall Epstein wird die Gesellschaft noch lange beschäftigen und zu Veränderungen im Umgang mit sexuellem Missbrauch und Machtmissbrauch führen.

Häufig gestellte Fragen
Wann fanden die Treffen zwischen Prinzessin Sofia und Jeffrey Epstein statt?
Die Treffen fanden um das Jahr 2005 herum statt, als Prinzessin Sofia noch nicht Teil der schwedischen Königsfamilie war. Der Kontakt beschränkte sich auf wenige gesellschaftliche Anlässe, wie Restaurantbesuche und Filmvorführungen.
Welche Rolle spielte Prinzessin Sofia in dem Epstein-Skandal?
Prinzessin Sofia war nicht in die kriminellen Machenschaften von Jeffrey Epstein verwickelt. Sie traf ihn lediglich bei wenigen gesellschaftlichen Anlässen und distanziert sich klar von seinen Verbrechen.
Wie hat der schwedische Palast auf die Vorwürfe reagiert?
Der schwedische Palast hat im Dezember eine Erklärung abgegeben, in der die Treffen bestätigt wurden. Prinzessin Sofia hat sich nun persönlich zu den Vorwürfen geäußert und ihr Mitgefühl für die Opfer ausgedrückt.
Welche Konsequenzen hat der Epstein-Skandal für die Betroffenen?
Der Epstein-Skandal hat das Leben vieler junger Frauen zerstört. Die juristische Aufarbeitung des Falls ist noch nicht abgeschlossen, und es bleibt zu hoffen, dass die Opfer Gerechtigkeit erfahren. (Lesen Sie auch: Prinz Marcus von Anhalt: Aktuelle News &…)
Was bedeutet die Äußerung von Prinzessin Sofia für die schwedische Königsfamilie?
Die Äußerung von Prinzessin Sofia ist ein Versuch, Transparenz zu schaffen und jeglichen Schaden von der schwedischen Königsfamilie abzuwenden. Es zeigt, dass die Familie sich der Tragweite des Epstein-Skandals bewusst ist.
Die persönliche Stellungnahme von Prinzessin Sofia zum Epstein-Skandal verdeutlicht die anhaltende Relevanz und die weitreichenden Folgen dieses Falls. Während die juristische Aufarbeitung weitergeht, bleiben die Gedanken vieler bei den Opfern und der Hoffnung auf Gerechtigkeit. Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen Epsteins und seinem Netzwerk ist ein wichtiger Schritt, um ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern und das Vertrauen in Institutionen und Eliten wiederherzustellen.
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