Vincent Kriechmayr belegte bei den Olympischen Spielen in Bormio im Super-G den achten Platz. Der Schweizer Franjo von Allmen dominierte das Rennen und sicherte sich seine dritte Goldmedaille bei den Winterspielen 2026.

Olympia Super-G: Schweizer Triumph, Österreicher ohne Medaille
Der Super-G der Herren bei den Olympischen Spielen in Bormio endete mit einem klaren Sieg des Schweizers Franjo von Allmen. Dieser triumphierte bereits in der Abfahrt und der Team-Kombination. Die österreichischen Athleten verpassten die Medaillenränge. Raphael Haaser erreichte als Fünfter das beste Ergebnis für das ÖSV-Team. Vincent Kriechmayr, einer der erfahrensten Athleten im Feld, belegte den achten Platz. Marco Schwarz wurde 14., Stefan Babinsky verpasste die Top 20.
Das Rennen im Detail
Das Rennen auf der anspruchsvollen Stelvio-Piste in Bormio forderte den Athleten alles ab. Die Strecke war eisig und wellig, was hohe Anforderungen an Technik und Risikobereitschaft stellte. Franjo von Allmen zeigte eine herausragende Fahrt und distanzierte die Konkurrenz deutlich. Silber ging an den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, Bronze sicherte sich der Topfavorit Marco Odermatt aus der Schweiz. (Lesen Sie auch: Tottenham Hotspur feuert Trainer Thomas Frank nach…)
Laut ORF-Experte Joachim Puchner, hätten die österreichischen Läufer mehr Risiko eingehen müssen, um eine Chance auf eine Medaille zu haben. Er betonte, dass die technischen Fähigkeiten vorhanden seien, aber im entscheidenden Moment das volle Potenzial abgerufen werden müsse.
Reaktionen und Stimmen zum Rennen
Raphael Haaser zeigte sich selbstkritisch nach dem Rennen: „Die Fahrt war grundsätzlich von oben bis unten viel zu brav“, analysierte er. Die Kleine Zeitung zitierte Haaser mit diesen Worten. Die österreichischen Athleten waren sich bewusst, dass sie nicht ihr volles Potenzial abrufen konnten.
Der Schweizer Franjo von Allmen hingegen strahlte über seinen dritten Olympiasieg. Er trat damit in die Fußstapfen von Toni Sailer und Jean-Claude Killy, die ebenfalls drei Goldmedaillen bei denselben Winterspielen gewannen. Von Allmen ist zudem der erste Super-G-Olympiasieger aus der Schweiz und der erste Athlet, der unter den fünf Ringen das goldene Speed-Double aus Abfahrt und Super-G schaffte. (Lesen Sie auch: South Africa National Cricket Team VS Afghanistan)
Vincent Kriechmayr: Ein Rückblick auf seine Karriere
Vincent Kriechmayr, geboren am 1. Oktober 1991, ist einer der erfolgreichsten österreichischen Skirennläufer der Gegenwart. Seine Karriere ist geprägt von zahlreichen Erfolgen im Weltcup, bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Kriechmayr ist bekannt für seine Vielseitigkeit und seine Stärke in den Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G.
Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gewinn der Goldmedaille in der Abfahrt bei den Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d’Ampezzo sowie der Gewinn des Super-G-Weltcups in der Saison 2020/21. Auch bei den Olympischen Spielen konnte Vincent Kriechmayr bereits Medaillen gewinnen.
Obwohl er im Super-G in Bormio nicht seine beste Leistung zeigen konnte, bleibt Vincent Kriechmayr eine wichtige Figur im alpinen Skisport. Seine Erfahrung und sein Können werden weiterhin gefragt sein. (Lesen Sie auch: Nordische Kombination Olympia: Geiger mit Medaillenchance)
Ausblick auf die weiteren Rennen
Die Olympischen Spiele in Bormio sind noch nicht vorbei. Für die österreichischen Athleten gibt es noch weitere Chancen, Medaillen zu gewinnen.

Ein Blick auf die offizielle Webseite des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bietet einen umfassenden Überblick über den Zeitplan und die Ergebnisse der Wettkämpfe.
Die Bedeutung des Super-G im alpinen Skisport
Der Super-G ist eine der fünf Disziplinen im alpinen Skisport. Er kombiniert Elemente der Abfahrt und des Riesenslaloms. Die Strecke ist länger und schneller als beim Riesenslalom, aber weniger direkt und technisch anspruchsvoll als bei der Abfahrt. Der Super-G erfordert von den Athleten sowohl Mut und Risikobereitschaft als auch technisches Können und taktisches Geschick. (Lesen Sie auch: Hockey Su Ghiaccio alle Olimpiadi Invernali 2026)
Der Super-G wurde erstmals in den 1980er Jahren in den Weltcup aufgenommen und ist seit 1988 eine olympische Disziplin. Er hat sich zu einer der beliebtesten und spannendsten Disziplinen im alpinen Skisport entwickelt.
Ergebnisse Super-G Olympia 2026
| Platz | Name | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Franjo von Allmen | Schweiz | – |
| 2 | Ryan Cochran-Siegle | USA | – |
| 3 | Marco Odermatt | Schweiz | – |
| 5 | Raphael Haaser | Österreich | – |
| 8 | Vincent Kriechmayr | Österreich | – |
| 14 | Marco Schwarz | Österreich | – |
Häufig gestellte Fragen zu vincent kriechmayr
Welchen Platz belegte Vincent Kriechmayr im Super-G bei Olympia 2026?
Vincent Kriechmayr belegte den achten Platz im Super-G der Olympischen Spiele 2026 in Bormio. Das Rennen wurde von Franjo von Allmen aus der Schweiz gewonnen. Raphael Haaser war als Fünfter der beste Österreicher.
Wer gewann die Goldmedaille im Super-G bei den Olympischen Spielen 2026?
Franjo von Allmen aus der Schweiz gewann die Goldmedaille im Super-G bei den Olympischen Spielen 2026 in Bormio. Es war bereits seine dritte Goldmedaille bei diesen Winterspielen, nachdem er zuvor schon die Abfahrt und die Team-Kombination gewonnen hatte.
Was sagte Raphael Haaser zu seiner Leistung im Super-G?
Raphael Haaser zeigte sich selbstkritisch nach seiner Fahrt im Super-G. Er analysierte, dass seine Fahrt von oben bis unten zu brav gewesen sei. Haaser belegte am Ende den fünften Platz und war damit der beste Österreicher in diesem Rennen.
Welche anderen Erfolge hat Vincent Kriechmayr in seiner Karriere gefeiert?
Vincent Kriechmayr hat in seiner Karriere bereits zahlreiche Erfolge gefeiert. Dazu zählen der Gewinn der Goldmedaille in der Abfahrt bei den Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d’Ampezzo sowie der Gewinn des Super-G-Weltcups in der Saison 2020/21. Er ist einer der erfolgreichsten österreichischen Skirennläufer.
Was ist das Besondere am Super-G im alpinen Skisport?
Der Super-G ist eine Disziplin im alpinen Skisport, die Elemente der Abfahrt und des Riesenslaloms kombiniert. Er erfordert von den Athleten sowohl Mut und Risikobereitschaft als auch technisches Können und taktisches Geschick. Der Super-G ist seit 1988 eine olympische Disziplin.
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