„Ich war nie ein Sexsymbol. Ich bin einfach geworden.“ Dieses Zitat von Brigitte Bardot, der Ikone des französischen Kinos, offenbart die Ambivalenz einer Frau, die einerseits für ihre Schönheit und Sinnlichkeit verehrt wurde, andererseits aber stets nach mehr strebte als nur nach dem oberflächlichen Image, das man ihr aufdrücken wollte. Die Brigitte Bardot Filme sind Zeugnisse dieser Suche nach künstlerischer Anerkennung.

| Steckbrief: Brigitte Bardot | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Brigitte Anne-Marie Bardot |
| Geburtsdatum | 28. September 1934 |
| Geburtsort | Paris, Frankreich |
| Alter | 89 Jahre |
| Beruf | Schauspielerin, Sängerin, Model, Tierschützerin |
| Bekannt durch | „Und ewig lockt das Weib“ (1956) |
| Aktuelle Projekte | Engagiert sich weiterhin im Tierschutz (Stand 2024) |
| Wohnort | La Madrague, Saint-Tropez |
| Partner/Beziehung | Bernard d’Ormale (Ehemann) |
| Kinder | Nicolas-Jacques Charrier |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Brigitte Bardot Filme: Mehr als nur ein Sexsymbol
Brigitte Bardot, geboren am 28. September 1934 in Paris, wurde in den 1950er und 1960er Jahren zu einem internationalen Star. Ihre natürliche Schönheit und ihr freizügiger Stil brachen mit den damaligen Konventionen und machten sie zu einer Ikone der sexuellen Revolution. Doch hinter dem Image des Sexsymbols verbarg sich eine Frau mit dem Wunsch nach ernsthaften Rollen und künstlerischer Entfaltung. Viele Brigitte Bardot Filme zeugen von diesem Spannungsfeld.
Bardot begann ihre Karriere als Model und Tänzerin, bevor sie 1952 ihr Filmdebüt gab. Der Durchbruch gelang ihr 1956 mit dem Film „Und ewig lockt das Weib“ unter der Regie von Roger Vadim, ihrem damaligen Ehemann. Der Film machte sie über Nacht berühmt und etablierte ihren Ruf als Sexsymbol. Laut einer Meldung von Filmstarts.de, verwischte der Film die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion.
Kurzprofil
- Internationaler Durchbruch mit „Und ewig lockt das Weib“ (1956)
- Neben der Schauspielerei auch als Sängerin und Model erfolgreich
- Engagiert sich seit den 1970er Jahren für den Tierschutz
- Umstrittene politische Äußerungen in späteren Jahren
Der Wendepunkt: „Die Verachtung“
Ein entscheidender Wendepunkt in Bardots Karriere war ihre Rolle in Jean-Luc Godards „Die Verachtung“ (1963). In diesem Film spielte sie Camille Javal, die Frau eines Drehbuchautors, die sich zunehmend von ihrem Mann entfremdet. Der Film thematisierte die Kommerzialisierung des Kinos und die Entfremdung des Individuums in der modernen Gesellschaft. Bardots Darstellung war nuanciert und komplex, und sie bewies, dass sie mehr war als nur ein schönes Gesicht. Der Film ist ein wichtiger Meilenstein in ihrer Karriere und zeigt, dass die Brigitte Bardot Filme auch anspruchsvolle Werke umfassen.
„Ich habe es immer gehasst, ein Sexsymbol zu sein“, sagte Bardot einmal in einem Interview. „Ich wollte als Schauspielerin ernst genommen werden, aber die Leute sahen nur meine äußere Erscheinung.“ Diese Aussage verdeutlicht den inneren Konflikt, mit dem Bardot während ihrer gesamten Karriere zu kämpfen hatte. (Lesen Sie auch: Rachel Weisz neuer Film: Verführung im Netflix-Thriller?)
„Die Verachtung“ (1963) gilt als einer der wichtigsten Filme der Nouvelle Vague und als ein Meisterwerk des französischen Kinos. Brigitte Bardots Darstellung der Camille Javal wurde von Kritikern hoch gelobt.
Weitere bedeutende Brigitte Bardot Filme
Neben „Und ewig lockt das Weib“ und „Die Verachtung“ spielte Bardot in zahlreichen weiteren Filmen mit, die ihren Ruf als vielseitige Schauspielerin festigten. Dazu gehören unter anderem „Viva Maria!“ (1965), eine Abenteuerkomödie unter der Regie von Louis Malle, in der sie an der Seite von Jeanne Moreau brillierte, und „Shalako“ (1968), ein Western, in dem sie mit Sean Connery vor der Kamera stand.
Trotz ihres Erfolgs im Filmgeschäft zog sich Bardot 1973 im Alter von nur 39 Jahren aus der Schauspielerei zurück. Sie widmete sich fortan dem Tierschutz und gründete ihre eigene Stiftung zum Schutz von Tieren. Ihr Engagement für den Tierschutz ist bis heute ungebrochen. Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich ebenfalls für den Schutz von Tieren ein.
Was machte Brigitte Bardot so besonders?
Brigitte Bardot war mehr als nur eine schöne Frau. Sie war eine Rebellin, die sich den Konventionen widersetzte und ihren eigenen Weg ging. Ihr freizügiger Stil und ihre offene Sexualität waren ein Tabubruch in den 1950er und 1960er Jahren, und sie trug maßgeblich zur sexuellen Revolution bei. Gleichzeitig war sie eine talentierte Schauspielerin, die in der Lage war, komplexe und vielschichtige Charaktere darzustellen. Die Brigitte Bardot Filme sind ein Spiegelbild ihrer Persönlichkeit: provokant, sinnlich und intelligent.
Bardot war auch eine Ikone der französischen Mode. Ihr lässiger, unkonventioneller Stil inspirierte Frauen auf der ganzen Welt. Sie trug oft Jeans, T-Shirts und Ballerinas, und ihr verwuscheltes Haar wurde zu ihrem Markenzeichen. Sie verkörperte den Geist der Freiheit und Unabhängigkeit, der die 1960er Jahre prägte. (Lesen Sie auch: Kultfilme Komplettbox für Helge Schneider Fans im…)
Viele Brigitte Bardot Filme sind heute auf DVD und Blu-ray erhältlich. Auch Streaming-Dienste bieten eine Auswahl ihrer Filme an.
Brigitte Bardot privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Brigitte Bardot lebt zurückgezogen in ihrem Haus La Madrague in Saint-Tropez. Sie ist seit 1992 mit Bernard d’Ormale verheiratet. In den letzten Jahren sorgte sie immer wieder für Kontroversen mit ihren politischen Äußerungen, insbesondere zu Themen wie Einwanderung und Islam. Diese Äußerungen wurden von vielen als rassistisch und islamophob kritisiert.
Trotz der Kontroversen bleibt Bardot eine Ikone des französischen Kinos und eine Symbolfigur der sexuellen Revolution. Ihre Filme werden bis heute geschätzt und diskutiert, und ihr Einfluss auf die Mode und Kultur ist unbestreitbar. Ihr Sohn, Nicolas-Jacques Charrier, hält sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Bardot selbst hat sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen.

Ihr Engagement für den Tierschutz ist jedoch ungebrochen. Sie setzt sich weiterhin für den Schutz von Tieren ein und kritisiert die Massentierhaltung und andere Formen der Tierquälerei. Informationen zu ihrem Engagement finden sich auf der Webseite ihrer Stiftung, Fondation Brigitte Bardot.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Brigitte Bardot?
Brigitte Bardot wurde am 28. September 1934 geboren und ist somit aktuell 89 Jahre alt (Stand: 2024). Sie feierte im September ihren 89. Geburtstag.
Hat Brigitte Bardot einen Partner/ist verheiratet?
Ja, Brigitte Bardot ist seit 1992 mit Bernard d’Ormale verheiratet. Er ist ihr vierter Ehemann. Zuvor war sie mit Roger Vadim, Jacques Charrier und Gunter Sachs verheiratet.
Hat Brigitte Bardot Kinder?
Brigitte Bardot hat einen Sohn, Nicolas-Jacques Charrier, der 1960 geboren wurde. Er stammt aus ihrer Ehe mit Jacques Charrier.
Welche Brigitte Bardot Filme sind besonders bekannt?
Zu den bekanntesten Brigitte Bardot Filmen gehören „Und ewig lockt das Weib“ (1956), „Die Wahrheit“ (1960), „Die Verachtung“ (1963) und „Viva Maria!“ (1965). Diese Filme trugen maßgeblich zu ihrem internationalen Ruhm bei. (Lesen Sie auch: Boys Of Tommen Serie: TikTok Weint –…)
Warum zog sich Brigitte Bardot so früh aus der Schauspielerei zurück?
Brigitte Bardot zog sich 1973 im Alter von 39 Jahren aus der Schauspielerei zurück, um sich dem Tierschutz zu widmen. Sie gründete ihre eigene Stiftung und engagiert sich seitdem für den Schutz von Tieren.








