Die Artemis Mission der NASA, mit internationaler Beteiligung, zielt darauf ab, die erste Frau und die nächste Person of Color auf den Mond zu bringen. Wann findet die Artemis Mission statt? Geplant sind mehrere Phasen, beginnend mit unbemannten Flügen, gefolgt von bemannten Mondumrundungen und schließlich der Landung am Südpol des Mondes. Wer könnte an der Artemis Mission teilnehmen? Die ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer haben Chancen, Teil dieser historischen Mission zu sein.

Zusammenfassung
- Die Artemis Mission ist ein internationales Raumfahrtprojekt zur Rückkehr zum Mond.
- ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer könnten an der Mission teilnehmen.
- Die Mission zielt auf den Südpol des Mondes ab, wo Wassereis vermutet wird.
- „Artemis“ soll langfristige Forschung und eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond ermöglichen.
Ein Neuanfang in der Mondforschung
Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der letzten bemannten Mondlandung mit Apollo 17 im Jahr 1972 steht die Raumfahrt vor einem Wendepunkt. Die Artemis Mission, ein ambitioniertes Projekt unter der Leitung der NASA, soll nicht nur die Rückkehr des Menschen auf den Mond ermöglichen, sondern auch eine neue Ära der Erforschung und Nutzung des Erdtrabanten einleiten. Anders als die Apollo-Missionen, die vor allem von einem Wettlauf der Supermächte geprägt waren, setzt „Artemis“ auf internationale Zusammenarbeit und langfristige Ziele.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der möglichen Beteiligung europäischer Astronauten. Die ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer verfolgen gespannt die Vorbereitungen und haben realistische Chancen, Teil dieser historischen Mission zu werden. Während „Artemis 2“ zunächst eine bemannte Mondumrundung vorsieht, könnte einer der beiden deutschen Astronauten bei der nachfolgenden Mission „Artemis 4“ sogar auf dem Mond landen.
Was ist das Besondere an der Artemis Mission?
Die Artemis Mission unterscheidet sich grundlegend von den Apollo-Missionen. Während Apollo primär darauf abzielte, die technologische Überlegenheit der USA zu demonstrieren und als erster Mensch auf dem Mond zu landen, verfolgt „Artemis“ langfristige wissenschaftliche und wirtschaftliche Ziele. Im Fokus steht die Errichtung einer nachhaltigen Mondbasis, die als Ausgangspunkt für weitere Erkundungen des Sonnensystems dienen soll. Die NASA plant, Ressourcen auf dem Mond zu nutzen, um Treibstoff und andere Güter für zukünftige Missionen herzustellen.
Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der internationalen Zusammenarbeit. Die Artemis Mission ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem zahlreiche Länder und Raumfahrtorganisationen beteiligt sind. Europa spielt dabei eine entscheidende Rolle, insbesondere durch die Entwicklung des European Service Module (ESM), das die „Orion“-Kapsel mit Energie, Antrieb und Lebenserhaltungssystemen versorgt. Wie Stern berichtet, ohne das europäische Servicemodul wäre die Mission nicht möglich. Stern
Das European Service Module (ESM) ist ein Schlüsselelement der Artemis Mission. Es wird von der ESA entwickelt und gebaut und stellt die Energieversorgung, den Antrieb, die Temperaturregelung und die Lebenserhaltungssysteme für die „Orion“-Raumkapsel bereit. (Lesen Sie auch: Elon Musk Mondstadt: Stadt auf dem Mond…)
Der Südpol des Mondes im Visier
Ein zentrales Ziel der Artemis Mission ist die Erforschung des Mond-Südpols. Diese Region unterscheidet sich deutlich von den Gebieten, die während der Apollo-Missionen besucht wurden. Am Südpol gibt es permanent beschattete Krater, in denen Wissenschaftler große Mengen an Wassereis vermuten. Dieses Eis könnte in Zukunft als Ressource für die Herstellung von Trinkwasser, Sauerstoff und Treibstoff genutzt werden.
Die Entdeckung und Nutzung von Wasser auf dem Mond wäre ein entscheidender Schritt für die langfristige Besiedlung des Erdtrabanten. Es würde die Abhängigkeit von der Erde reduzieren und die Möglichkeit eröffnen, eine autarke Mondbasis zu errichten. Die Artemis Mission soll daher nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, sondern auch die technologischen Grundlagen für eine nachhaltige Präsenz auf dem Mond schaffen.
Europas Beitrag zur Artemis Mission
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) spielt eine Schlüsselrolle bei der Artemis Mission. Neben dem European Service Module (ESM) beteiligt sich Europa auch an der Entwicklung von Landefähren, Habitaten und Robotern, die für die Erforschung und Nutzung des Mondes benötigt werden. Die ESA arbeitet eng mit der NASA und anderen internationalen Partnern zusammen, um die Ziele der Artemis Mission zu erreichen.
Die Beteiligung europäischer Astronauten ist ein weiterer wichtiger Aspekt der internationalen Zusammenarbeit. Alexander Gerst und Matthias Maurer sind zwei von mehreren ESA-Astronauten, die für zukünftige Mondmissionen in Frage kommen. Ihre Ausbildung und Erfahrung machen sie zu wertvollen Mitgliedern des Artemis-Teams. Die mögliche Teilnahme eines deutschen Astronauten an einer Mondlandung wäre ein historisches Ereignis und würde die Bedeutung Europas in der Raumfahrt unterstreichen.
Zeitplan und nächste Schritte
Unbemannter Testflug der „Orion“-Kapsel um den Mond.
Bemannte Mondumrundung mit vier Astronauten. (Lesen Sie auch: Flug muss verschoben werden: Probleme bei Test:…)
Geplante Landung am Südpol des Mondes.
Die Artemis Mission ist in mehrere Phasen unterteilt. „Artemis 1“, ein unbemannter Testflug der „Orion“-Kapsel um den Mond, fand im August 2022 statt. „Artemis 2“, eine bemannte Mondumrundung mit vier Astronauten, war ursprünglich für März 2025 geplant, wurde aber verschoben. „Artemis 3“ soll frühestens 2026 stattfinden und die erste bemannte Landung am Südpol des Mondes seit den Apollo-Missionen ermöglichen. Die nachfolgenden Missionen sollen eine dauerhafte Mondbasis errichten und die Nutzung von Ressourcen auf dem Mond ermöglichen.
Die Vorbereitungen für die nächsten Artemis-Missionen laufen auf Hochtouren. Die NASA und ihre internationalen Partner arbeiten an der Entwicklung neuer Technologien und Ausrüstungen, die für die Erforschung und Nutzung des Mondes benötigt werden. Die Artemis Mission ist ein langfristiges Projekt, das die Raumfahrt in den kommenden Jahrzehnten maßgeblich prägen wird.
Die Artemis Mission ist ein komplexes und anspruchsvolles Projekt. Die genauen Zeitpläne und Missionsziele können sich im Laufe der Zeit ändern. Es ist wichtig, sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Chancen für deutsche Astronauten
Die ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer haben realistische Chancen, Teil der Artemis Mission zu werden. Beide verfügen über langjährige Erfahrung in der Raumfahrt und haben bereits an Missionen zur Internationalen Raumstation (ISS) teilgenommen. Ihre Expertise in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Medizin macht sie zu wertvollen Kandidaten für zukünftige Mondmissionen.
Die Entscheidung, welche Astronauten an den Artemis-Missionen teilnehmen werden, liegt bei der NASA und der ESA. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Auswahl auf Basis von Qualifikation, Erfahrung und internationaler Repräsentation erfolgt. Die mögliche Teilnahme eines deutschen Astronauten an einer Mondlandung wäre ein großer Erfolg für die deutsche Raumfahrt und würde das Interesse an der Erforschung des Weltraums in Deutschland weiter stärken. (Lesen Sie auch: Newsblog zum Block-Prozess: Chef-Entführer behauptet: Christina Block…)
Die Vorfreude auf die kommenden Artemis-Missionen ist groß. Die Rückkehr des Menschen zum Mond ist ein Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt und bietet die Chance, unser Wissen über den Mond und das Sonnensystem zu erweitern. Die Artemis Mission ist ein internationales Gemeinschaftsprojekt, das die Zusammenarbeit und den Fortschritt in der Raumfahrt fördert.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel der Artemis Mission?
Das Hauptziel der Artemis Mission ist die Rückkehr des Menschen zum Mond, insbesondere zum Südpol, und die Errichtung einer nachhaltigen Basis für langfristige Forschung und die Nutzung von Ressourcen auf dem Mond. Es geht darum, eine neue Ära der Mondforschung einzuleiten.
Welche Rolle spielt Europa bei der Artemis Mission?
Europa spielt eine entscheidende Rolle durch die Entwicklung und Bereitstellung des European Service Module (ESM), das die „Orion“-Kapsel mit Energie, Antrieb und Lebenserhaltungssystemen versorgt. Darüber hinaus beteiligt sich Europa an der Entwicklung von Landefähren und Habitaten.
Welche Bedeutung hat der Südpol des Mondes für die Artemis Mission?
Der Südpol des Mondes ist von besonderem Interesse, da dort in permanent beschatteten Kratern große Mengen an Wassereis vermutet werden. Dieses Eis könnte als Ressource für die Herstellung von Trinkwasser, Sauerstoff und Treibstoff genutzt werden, was für eine langfristige Besiedlung wichtig wäre. (Lesen Sie auch: Münchner Sicherheitskonferenz: Was Erwartet die Welt in…)
Wann ist die nächste bemannte Mondlandung im Rahmen der Artemis Mission geplant?
Die nächste bemannte Mondlandung, im Rahmen der Artemis 3 Mission, ist frühestens für das Jahr 2026 geplant. Diese Mission soll am Südpol des Mondes stattfinden und die erste bemannte Landung seit den Apollo-Missionen sein.
Welche Astronauten könnten an der Artemis Mission teilnehmen?
ESA-Astronauten wie Alexander Gerst und Matthias Maurer haben realistische Chancen, Teil der Artemis Mission zu werden. Die endgültige Auswahl hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich Qualifikation, Erfahrung und internationaler Repräsentation im Team.
Die Artemis Mission ist ein ehrgeiziges Vorhaben, das die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft und technischen Leistungsfähigkeit erweitert. Mit internationaler Zusammenarbeit und einem klaren Fokus auf langfristige Ziele hat die Mission das Potenzial, die Raumfahrt grundlegend zu verändern. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie sich die Artemis Mission entwickelt und welche neuen Erkenntnisse und Möglichkeiten sie uns bringen wird. Die Telefonnummern 2021/22 könnten in zukünftigen Missionen eine Rolle spielen, falls die Kommunikationstechnologie aus dieser Zeit eingesetzt wird.











