Die Dreharbeiten für die Greyhound Sequel, die Fortsetzung des U-Boot-Kriegsfilms mit Tom Hanks, haben begonnen. Fast vier Jahre nach der ersten Ankündigung nimmt das Projekt nun endlich Fahrt auf. Wie beim ersten Teil wird auch bei der Fortsetzung auf reale Wasseraufnahmen weitgehend verzichtet.

Kernpunkte
- Fortsetzung des Streaming-Erfolgs „Greyhound“ von 2020.
- Tom Hanks kehrt als Drehbuchautor und Hauptdarsteller zurück.
- Dreharbeiten haben begonnen, erneut ohne umfangreiche Wasseraufnahmen.
- Der erste Film sorgte für Streaming-Rekorde bei Apple TV+.
Die Rückkehr des Kommandanten Krause: Was erwartet uns in der Greyhound Sequel?
Nach dem Erfolg von „Greyhound“ im Jahr 2020, der während der Corona-Pandemie für beachtliche Streaming-Zahlen auf Apple TV+ sorgte, war die Ankündigung einer Fortsetzung nur eine Frage der Zeit. Tom Hanks schlüpft erneut in die Rolle des Commander Ernest Krause und zeichnet auch wieder für das Drehbuch verantwortlich. Fans des ersten Films können sich also auf ein Wiedersehen mit dem pflichtbewussten und entschlossenen Marineoffizier freuen.
Die Handlung der Greyhound Sequel ist noch weitgehend unter Verschluss. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Geschichte unmittelbar an die Ereignisse des ersten Films anknüpft. Commander Krause und seine Besatzung werden sich vermutlich neuen Herausforderungen und Gefahren im Atlantik stellen müssen, während sie alliierte Konvois vor den tödlichen Angriffen deutscher U-Boote schützen. Wie Filmstarts.de berichtet, wird erneut auf aufwendige Wasseraufnahmen verzichtet.
Warum (fast) kein Wasser? Die Technik hinter „Greyhound“
Ein bemerkenswertes Merkmal des ersten „Greyhound“-Films war der weitgehende Verzicht auf reale Wasseraufnahmen. Stattdessen setzte das Produktionsteam auf eine Kombination aus computergenerierten Bildern (CGI), detailgetreuen Modellbauten und cleveren Kameratricks, um die Illusion eines tobenden Atlantiks zu erzeugen. Diese Entscheidung hatte mehrere Gründe.
Zum einen ermöglichte die Verwendung von CGI eine größere Kontrolle über die visuellen Effekte. Stürme, Wellen und U-Boote konnten so realistischer und dramatischer dargestellt werden, als es mit realen Aufnahmen möglich gewesen wäre. Zum anderen sparte die Produktion durch den Verzicht auf Dreharbeiten auf hoher See erhebliche Kosten und Zeit. Die Dreharbeiten konnten in einem kontrollierten Studio-Umfeld stattfinden, was die Logistik und Sicherheit erheblich vereinfachte. (Lesen Sie auch: After Film Amazon Prime: Das Steckt Hinter…)
Die eingesetzte Technik umfasste hochentwickelte Simulationssoftware, die es ermöglichte, die Bewegungen des Schiffs und die Interaktion mit dem Wasser präzise nachzubilden. Die Schauspieler agierten vor Greenscreens, die später durch computergenerierte Hintergründe ersetzt wurden. Das Ergebnis war ein visuell beeindruckender und authentisch wirkender Kriegsfilm, der das Publikum in die gefährliche Welt des Atlantikkriegs eintauchen ließ.
Wie funktioniert es in der Praxis?
Die Produktion von „Greyhound“ nutzte fortschrittliche Techniken, um die Illusion von Seeschlachten zu erzeugen, ohne tatsächlich auf dem offenen Meer drehen zu müssen. Das Schiff, die USS Kidd, wurde als Kulisse verwendet, wobei Innenaufnahmen in einem Studio entstanden. Um die Bewegungen des Schiffs zu simulieren, wurde eine spezielle Plattform entwickelt, die das Schiff in verschiedene Richtungen neigen konnte. Diese Plattform, kombiniert mit Windmaschinen und Sprinkleranlagen, erzeugte eine realistische Umgebung für die Schauspieler.
Die Außenaufnahmen wurden hauptsächlich mit CGI erstellt. Die visuellen Effekte umfassten detaillierte Modelle von Schiffen und U-Booten, die in digital erzeugten Ozeanen platziert wurden. Die Herausforderung bestand darin, die CGI so realistisch wie möglich zu gestalten, um die Illusion eines echten Kriegsschiffs auf hoher See aufrechtzuerhalten. Die Kombination aus physischen Kulissen und digitalen Effekten trug maßgeblich zur Glaubwürdigkeit des Films bei.
Die USS Kidd, ein Zerstörer der Fletcher-Klasse, diente als Hauptkulisse für „Greyhound“. Das Schiff ist heute ein Museumsschiff in Baton Rouge, Louisiana, und kann besichtigt werden.
Spannung und Authentizität: Was macht „Greyhound“ so besonders?
Trotz des Verzichts auf reale Wasseraufnahmen gelang es „Greyhound“, eine hohe Spannung und Authentizität zu erzeugen. Dies lag zum einen an der packenden Inszenierung der U-Boot-Kriegsführung, die das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute in Atem hielt. Zum anderen trug die überzeugende Darstellung der Charaktere, insbesondere von Tom Hanks als Commander Krause, maßgeblich zum Erfolg des Films bei. (Lesen Sie auch: Western 90ER Stream: Diesen Action- Musst Du…)
Hanks verkörperte den pflichtbewussten und moralisch integren Marineoffizier mit großer Glaubwürdigkeit. Seine Darstellung verlieh der Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe und machte die Entscheidungen und Herausforderungen, vor denen Krause stand, für das Publikum nachvollziehbar. Auch die Nebendarsteller trugen mit ihren authentischen Leistungen dazu bei, die Atmosphäre des Atlantikkriegs lebendig werden zu lassen.
Welche historischen Fakten stecken hinter „Greyhound“?
Der Film „Greyhound“ basiert auf dem Roman „The Good Shepherd“ von C.S. Forester und ist von realen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs inspiriert. Die Schlacht im Atlantik war eine der längsten und wichtigsten Schlachten des Krieges, in der alliierte Konvois versuchten, Nachschub und Truppen über den Atlantik zu transportieren, während sie von deutschen U-Booten angegriffen wurden. Die Konvois waren oft nur unzureichend geschützt, und die Verluste waren hoch.
Der Film fängt die Atmosphäre der ständigen Bedrohung und die psychische Belastung der Seeleute unter diesen Bedingungen gut ein. Die taktischen Aspekte der U-Boot-Kriegsführung werden ebenfalls realistisch dargestellt, einschließlich der Verwendung von Sonar, Wasserbomben und der ständigen Notwendigkeit, Entscheidungen unter großem Druck zu treffen. Obwohl der Film fiktional ist, vermittelt er ein genaues Bild der Herausforderungen und Gefahren, denen die Seeleute im Atlantik ausgesetzt waren.
Vorteile und Nachteile der CGI-Technik
Der Einsatz von CGI in Filmen wie „Greyhound“ bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Zu den Vorteilen gehört die Möglichkeit, spektakuläre und realitätsnahe Bilder zu erzeugen, die mit traditionellen Drehtechniken nicht möglich wären. CGI ermöglicht es Filmemachern, die volle Kontrolle über die visuellen Elemente zu haben und die Geschichte auf eine Weise zu erzählen, die sonst nicht möglich wäre.

Ein Nachteil ist, dass CGI oft als „unecht“ wahrgenommen wird, besonders wenn die Effekte nicht überzeugend sind. Dies kann die Immersion des Zuschauers beeinträchtigen und die emotionale Wirkung des Films verringern. Zudem kann die Produktion von hochwertigen CGI-Effekten sehr teuer und zeitaufwendig sein. Es ist daher wichtig, dass CGI gezielt und in Kombination mit anderen Techniken eingesetzt wird, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Kosten sind aber in der Regel geringer, als ein Schiff auf den Atlantik zu schicken und dort tagelang zu filmen. (Lesen Sie auch: Das Geisterhaus Serie: Erste Bilder der Amazon-Verfilmung)
„Das Boot“ vs. „Greyhound“: Ein Vergleich
Als Alternative zu „Greyhound“ bietet sich der deutsche Klassiker „Das Boot“ an. Während „Greyhound“ die Geschichte aus der Perspektive eines amerikanischen Zerstörers erzählt, konzentriert sich „Das Boot“ auf die Erlebnisse einer deutschen U-Boot-Besatzung. Beide Filme bieten einen intensiven Einblick in die U-Boot-Kriegsführung des Zweiten Weltkriegs, jedoch aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
„Das Boot“ zeichnet sich durch seine klaustrophobische Atmosphäre und die realistische Darstellung des Lebens an Bord eines U-Boots aus. Der Film verzichtet weitgehend auf heroische Überhöhung und zeigt stattdessen die psychischen und physischen Belastungen, denen die Besatzung ausgesetzt ist. „Greyhound“ hingegen konzentriert sich stärker auf die taktischen Aspekte der Kriegsführung und die Entscheidungen des Kommandanten. Beide Filme sind auf ihre Weise Meisterwerke und bieten ein eindrucksvolles Filmerlebnis.
Die Internet Movie Database (IMDb) bietet detaillierte Informationen zu „Das Boot“ und „Greyhound“, einschließlich Bewertungen und Kritiken.
Ausblick: Wie geht es weiter mit der Greyhound Sequel?
Mit dem Beginn der Dreharbeiten zur Greyhound Sequel ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Herausforderungen und Gefahren Commander Krause und seine Besatzung in der Fortsetzung erwarten werden. Fans des ersten Films können sich jedoch auf ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren und eine spannungsgeladene Inszenierung der U-Boot-Kriegsführung freuen.
Die Veröffentlichung der Greyhound Sequel ist voraussichtlich exklusiv auf Apple TV+ geplant. Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest, aber es ist davon auszugehen, dass der Film im Laufe des Jahres 2024 oder 2025 seine Premiere feiern wird. Bis dahin können sich die Zuschauer die Zeit mit dem ersten „Greyhound“-Film vertreiben oder sich auf andere spannende Kriegsfilme und -serien freuen, die auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar sind.
Apple TV+ bietet eine Vielzahl von Filmen und Serien, darunter auch exklusive Produktionen wie „Greyhound“.
Die Greyhound Sequel verspricht, ein spannendes und visuell beeindruckendes Filmerlebnis zu werden, das die Zuschauer erneut in die gefährliche Welt des Atlantikkriegs entführt. Ob der zweite Teil an den Erfolg des ersten anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Die Kombination aus Tom Hanks als Drehbuchautor und Hauptdarsteller sowie der Einsatz modernster CGI-Technik lassen jedoch auf ein vielversprechendes Ergebnis hoffen. (Lesen Sie auch: Zach Galifianakis Serie: Kann Er auch Drama?…)










