Katharina Schmid, eine der prägenden Figuren im deutschen Skispringen, steht vor ihrem letzten olympischen Auftritt. Die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien markieren das Ende ihrer aktiven Karriere. Die 29-Jährige, die ihre Entscheidung bereits im Dezember bekannt gab, kämpft am Sonntag auf der Großschanze in Predazzo um eine letzte Medaille, bevor sie ihre Skisprungschuhe an den Nagel hängt.

Katharina Schmid: Eine Karriere voller Erfolge
Katharina Schmid, geborene Althaus, hat in ihrer Karriere zahlreiche Erfolge gefeiert. Zu ihren größten Triumphen zählen die Silbermedaillen bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking, jeweils im Mixed-Team und mit der Mannschaft. Hinzu kommen mehrere Medaillen bei Weltmeisterschaften und im Weltcup. Schmid gilt als eine der Pionierinnen des deutschen Frauenskispringens und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Sportart in Deutschland etablieren konnte. Ihr Abschied hinterlässt eine Lücke im deutschen Team. (Lesen Sie auch: Drama um erfrorenes Herz: Zweijähriger benötigt neue)
Olympia 2026: Letzte Chance auf Edelmetall
Vor ihrem letzten Olympia-Auftritt zeigt sich Katharina Schmid kämpferisch, aber auch realistisch. „Ich hoffe auf ein Wunder. Vielleicht passiert etwas Cooles über Nacht. Vielleicht baut jemand die Schanze noch einmal um“, sagte sie gegenüber der BILD. Die Schanze in Predazzo, die extra für Olympia umgebaut wurde, wird von einigen Athleten kritisiert. Skisprung-Legende Martin Schmitt erklärte bei Eurosport, dass die Schanze ein spezielles Profil mit einem langen Radius und einem längeren Schanzentisch habe.Die Chancen auf eine Medaille werden als gering eingeschätzt, aber im Sport sind Überraschungen bekanntlich immer möglich.
Das Skispringen der Frauen bei Olympia 2026
Der Wettkampf von der Großschanze stellt eine Premiere in der olympischen Geschichte dar. Erstmals dürfen auch die Frauen von dieser Schanze springen. Neben Katharina Schmid gehen mit Selina Freitag, Agnes Reisch und Juliane Seyfarth drei weitere deutsche Springerinnen an den Start. Im ersten Durchgang schied jedoch bereits eine deutsche Springerin aus, während Norwegen das Feld dominierte, wie t-online berichtet. Die Konkurrenz ist stark, und es wird für die deutschen Athletinnen schwer, sich gegen die internationale Spitze durchzusetzen. (Lesen Sie auch: Klaus Peter Wolf: -: "Ostfriesenerbe" stürmt)
Reaktionen und Stimmen zum Karriereende von Katharina Schmid
Das Karriereende von Katharina Schmid hat in der deutschen Skisprung-Szene für viel Gesprächsstoff gesorgt. Viele Wegbegleiter und Fans bedauern ihren Abschied, zollen ihr aber gleichzeitig Respekt für ihre Leistungen. Bundestrainer Stefan Horngacher lobte Schmid als eine „Ausnahmesportlerin“ und betonte ihre Verdienste um das deutsche Frauenskispringen. Auch andere Athletinnen äußerten sich anerkennend über Schmid und würdigten ihre Vorbildfunktion. Schmid selbst bedankte sich für die Unterstützung und betonte, dass sie dem Skispringen auch nach ihrer aktiven Karriere verbunden bleiben werde.
Katharina Schmid: Was bedeutet das Karriereende für das deutsche Skispringen?
Der Abschied von Katharina Schmid reißt eine Lücke in das deutsche Skisprung-Team. Schmid war nicht nur eine Leistungsträgerin, sondern auch eine wichtige Integrationsfigur und ein Vorbild für jüngere Athletinnen. Es wird nun darum gehen, die entstandene Lücke zu schließen und neue Talente zu fördern. Der Deutsche Skiverband (DSV) hat bereits angekündigt, verstärkt in die Nachwuchsarbeit zu investieren, um auch in Zukunft international konkurrenzfähige Skispringerinnen stellen zu können. Schmid selbst will sich künftig verstärkt ihrer Familie widmen und sich beruflich neu orientieren. (Lesen Sie auch: Universitatea Craiova – FCSB: gegen: Brisantes Derby)
Zeitplan der Skisprung-Wettbewerbe bei Olympia 2026
Für alle Skisprung-Fans, die die Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 verfolgen möchten, hier eine Übersicht der wichtigsten Termine:
| Datum | Uhrzeit | Wettbewerb |
|---|---|---|
| 15. Februar 2026 | 18:40 Uhr | Skispringen: Großschanze Frauen, Entscheidung |
Die Entscheidung im Skispringen der Frauen von der Großschanze wird am 15. Februar 2026 ab 18:40 Uhr live in der ARD Mediathek übertragen, wie die ARD berichtet. (Lesen Sie auch: Wadephul äußert sich zu Nawalnys Tod: "Russland…)

Häufig gestellte Fragen zu katharina schmid
Wann beendet Katharina Schmid ihre Skisprung-Karriere?
Katharina Schmid wird ihre Skisprung-Karriere nach den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien beenden. Dies gab die 29-Jährige bereits im Dezember bekannt. Ihr letzter Wettkampf wird voraussichtlich das Springen von der Großschanze in Predazzo sein.
Welche Erfolge hat Katharina Schmid in ihrer Karriere gefeiert?
Zu den größten Erfolgen von Katharina Schmid zählen zwei Silbermedaillen bei Olympischen Winterspielen, mehrere Medaillen bei Weltmeisterschaften sowie Erfolge im Weltcup. Sie gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Skispringerinnen der letzten Jahre.
Warum wird die Schanze in Predazzo kritisiert?
Die Schanze in Predazzo, die extra für Olympia umgebaut wurde, wird von einigen Athleten kritisiert, da sie ein spezielles Profil mit einem langen Radius und einem längeren Schanzentisch aufweist. Dies erschwert den Springerinnen die Anpassung.
Wer sind die Konkurrentinnen von Katharina Schmid bei Olympia 2026?
Neben Katharina Schmid gehen mit Selina Freitag, Agnes Reisch und Juliane Seyfarth drei weitere deutsche Springerinnen an den Start. Die Konkurrenz ist jedoch stark, insbesondere durch Athletinnen aus Norwegen und anderen führenden Skisprung-Nationen.
Was plant Katharina Schmid für die Zukunft nach ihrer Karriere?
Katharina Schmid plant, sich künftig verstärkt ihrer Familie zu widmen und sich beruflich neu zu orientieren. Sie möchte dem Skispringen aber weiterhin verbunden bleiben und ihre Erfahrungen an junge Talente weitergeben.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.





