Die Schweizer Leichtathletik-Familie Kambundji erlebt eine ungewöhnliche Wendung: Während Mujinga Kambundji als Sprintstar Erfolge feiert, wagt ihre Schwester Muswama einen Sportartenwechsel und strebt nach Olympia im Bob. Mit 30 Jahren erfüllt sich die Bernerin einen Traum, der sie von London, wo sie in einem Korsett arbeitete, bis zur Bobbahn in Cortina d’Ampezzo führt. Dort übernimmt sie eine spezielle Rolle im Team und will bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien dabei sein. Kambundji Olympia Bob steht dabei im Mittelpunkt.

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- Eine Leichtathletin auf Eis: Wie kam es zum Sportartenwechsel?
- Die Rolle in Cortina: Was erwartet Muswama Kambundji im Bobteam?
- Die Herausforderungen und Chancen: Welche Perspektiven bieten sich im Bobsport?
- Olympische Winterspiele 2026: Was sind die Ziele für Cortina d’Ampezzo?
- Wie geht es weiter? Der Weg nach Cortina
| Disziplin | Gold | Silber | Bronze | Datum | Austragungsort |
|---|---|---|---|---|---|
| Bob | – | – | – | Olympische Winterspiele 2026 | Cortina d’Ampezzo, Italien |
Inhaltsverzeichnis
- Eine Leichtathletin auf Eis: Wie kam es zum Sportartenwechsel?
- Die Rolle in Cortina: Was erwartet Muswama Kambundji im Bobteam?
- Die Herausforderungen und Chancen: Welche Perspektiven bieten sich im Bobsport?
- Olympische Winterspiele 2026: Was sind die Ziele für Cortina d'Ampezzo?
- Wie geht es weiter? Der Weg nach Cortina
Eine Leichtathletin auf Eis: Wie kam es zum Sportartenwechsel?
Muswama Kambundji, bisher bekannt für ihre Leistungen in der Leichtathletik, hat sich entschieden, einen neuen Weg einzuschlagen. Der Wechsel zum Bobsport mag überraschen, doch für die Athletin ist es eine Chance, sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen: die Teilnahme an Olympischen Spielen. Nach Jahren im Sprintbereich, wo ihre Schwester Mujinga zu den Weltbesten gehört, suchte Muswama eine neue Herausforderung. Das Angebot, im Bobteam anzutreten, kam zum richtigen Zeitpunkt. Die Athletin bringt physische Voraussetzungen mit, die im Bobsport von Vorteil sind: Schnellkraft und Explosivität sind auch auf der Eisbahn gefragt. Hinzu kommt der unbedingte Wille, sich neuen Herausforderungen zu stellen und sich in einem völlig neuen Umfeld zu beweisen.
Der Weg dorthin war jedoch kein einfacher. Bevor sie sich voll und ganz dem Sport widmen konnte, arbeitete Muswama in London und musste dabei ein Korsett tragen. Diese Erfahrung prägte sie und lehrte sie, Hindernisse zu überwinden und ihre Ziele zu verfolgen. Nun, mit 30 Jahren, sieht sie die Chance, sich ihren Olympiatraum zu erfüllen, und ist bereit, alles dafür zu geben. (Lesen Sie auch: Olympia Slalom Männer: Zenhäusern Siegt, Meillard Holt…)
Die wichtigsten Fakten
- Muswama Kambundji wechselt von der Leichtathletik zum Bobsport.
- Sie strebt die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo an.
- Mit 30 Jahren erfüllt sie sich einen lang gehegten Traum.
- Ihre Schwester Mujinga Kambundji ist eine erfolgreiche Sprinterin.
Die Rolle in Cortina: Was erwartet Muswama Kambundji im Bobteam?
In Cortina d’Ampezzo wird Muswama Kambundji eine spezielle Rolle im Bobteam übernehmen. Ihre Aufgabe wird es sein, den Bob anzuschieben und so für den nötigen Startschub zu sorgen. Dies erfordert nicht nur Kraft, sondern auch eine präzise Abstimmung mit dem Piloten und den anderen Teammitgliedern. Der Start ist im Bobsport entscheidend, da er massgeblich über den weiteren Verlauf des Rennens entscheidet. Ein guter Start kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.
Die Umstellung von der Leichtathletik auf den Bobsport ist jedoch nicht zu unterschätzen. Muswama muss sich an die neuen Bewegungsabläufe und die spezifischen Anforderungen des Sports gewöhnen. Dazu gehört auch das Training auf der Eisbahn, wo sie sich mit den Gegebenheiten vertraut machen und ihre Technik verbessern muss. Die Zusammenarbeit mit dem Team ist ebenfalls von grosser Bedeutung. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können sie erfolgreich sein.
Die Herausforderungen und Chancen: Welche Perspektiven bieten sich im Bobsport?
Der Bobsport ist eine anspruchsvolle Disziplin, die sowohl physische als auch mentale Stärke erfordert. Die Athleten müssen nicht nur in der Lage sein, den Bob anzuschieben, sondern auch die hohen Geschwindigkeiten und die Kräfte, die in den Kurven wirken, aushalten können. Hinzu kommt die Gefahr von Stürzen, die im Bobsport nicht selten vorkommen. Eine gute Vorbereitung und eine professionelle Betreuung sind daher unerlässlich. (Lesen Sie auch: Olympia 2026: Team Schwaller Demütigt die Curling-Weltelite)
Für Muswama Kambundji bietet der Bobsport jedoch auch grosse Chancen. Sie kann sich in einem neuen Umfeld beweisen und ihre sportlichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen wäre der Höhepunkt ihrer Karriere und eine Bestätigung für ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Zudem kann sie von der Erfahrung und dem Wissen ihrer Teamkollegen profitieren und sich so kontinuierlich verbessern. Laut Tages-Anzeiger, der zuerst über den Sportartenwechsel berichtete, ist Kambundji hochmotiviert und bereit, die Herausforderung anzunehmen.
Der Bobsport ist eine olympische Disziplin, bei der ein Bob auf einer Eisbahn gefahren wird. Es gibt verschiedene Wettbewerbe, darunter Zweierbob und Viererbob. Die Athleten müssen den Bob anschieben und dann in den Bob springen, um das Rennen zu absolvieren.
Olympische Winterspiele 2026: Was sind die Ziele für Cortina d’Ampezzo?
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Cortina d’Ampezzo sind das grosse Ziel von Muswama Kambundji und ihrem Team. Sie wollen sich bestmöglich vorbereiten und eine gute Leistung abliefern. Eine konkrete Platzierung wird nicht vorgegeben, sondern es geht darum, das Potenzial des Teams voll auszuschöpfen und das Beste aus sich herauszuholen. Die Konkurrenz im Bobsport ist gross, aber mit harter Arbeit und einer guten Zusammenarbeit ist alles möglich. Das Schweizer Team hat in der Vergangenheit bereits Erfolge gefeiert und will auch in Cortina wieder vorne mitfahren. (Lesen Sie auch: Johannes Kläbo: Das Opfer für Olympia-Gold Erstaunt)
Die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele ist ein langer und intensiver Prozess. Die Athleten müssen nicht nur physisch fit sein, sondern auch mental stark. Sie müssen lernen, mit dem Druck umzugehen und sich auf ihre Leistung zu konzentrieren. Die Unterstützung durch das Trainerteam und die Familie ist dabei von grosser Bedeutung. Auch die Schwester von Muswama, Mujinga Kambundji, unterstützt ihre Schwester bei ihrem neuen sportlichen Vorhaben. Laut Swiss Olympic wird die Förderung von Athleten wie Muswama Kambundji gross geschrieben, um die Schweiz auch in Zukunft erfolgreich bei internationalen Wettkämpfen zu vertreten.

Wie geht es weiter? Der Weg nach Cortina
Der Weg nach Cortina ist noch lang, aber Muswama Kambundji ist bereit, die Herausforderung anzunehmen. Sie wird hart trainieren, um sich im Bobsport zu etablieren und sich für die Olympischen Winterspiele zu qualifizieren. Die Unterstützung durch ihr Team und ihre Familie ist ihr dabei gewiss. Auch die Schweizer Sportfans werden sie auf ihrem Weg begleiten und ihr die Daumen drücken. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Karriere von Muswama Kambundji im Bobsport entwickeln wird und ob sie sich ihren Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen erfüllen kann. Eine gute Grundlage für den Erfolg ist das Schweizer Sportsystem, welches durch die Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen EHSM gefördert wird.
Muswama Kambundjis Wechsel zum Bobsport ist ein bemerkenswertes Beispiel für Mut und Entschlossenheit. Sie beweist, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ihr Weg zu Olympia im Bob ist nicht nur eine sportliche Geschichte, sondern auch eine Inspiration für alle, die ihre Träume verfolgen wollen. (Lesen Sie auch: Startliste Riesenslalom Frauen Olympia: Alle Infos LIVE)











