Mette-Marit Epstein: Die norwegische Kronprinzessin hat sich in einer schriftlichen Stellungnahme an die Opfer des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein gewandt und ihnen ihre „volle Unterstützung“ zugesichert. Damit reagierte sie auf die Kritik von Marina Lacerda, einem Epstein-Opfer, die von Mette-Marit „Ehrlichkeit“ und eine Entschuldigung für ihre Kontakte zu dem verurteilten Sexualstraftäter gefordert hatte. Die Veröffentlichung von fast 400 Nachrichten und E-Mails zwischen Mette-Marit und Epstein aus den Jahren 2011 bis 2014 hatte zuvor die Kritik an der Kronprinzessin verstärkt.

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- Mette-Marit Epstein: Die Reaktion auf die Kritik
- Wie eng war der Kontakt zwischen Mette-Marit und Jeffrey Epstein?
- Mette-Marits frühere Stellungnahmen und die Reaktion des Königshauses
- Der Fall Jeffrey Epstein: Ein Überblick
- Mette-Marit Tjessem Høiby: Vom bürgerlichen Leben zur Kronprinzessin
- Mette-Marit privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
| Steckbrief: Mette-Marit Tjessem Høiby | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Mette-Marit Tjessem Høiby |
| Geburtsdatum | 19. August 1973 |
| Geburtsort | Kristiansand, Norwegen |
| Alter | 50 Jahre |
| Beruf | Kronprinzessin von Norwegen |
| Bekannt durch | Ehefrau von Kronprinz Haakon von Norwegen |
| Aktuelle Projekte | Engagement für humanitäre Zwecke und soziale Themen |
| Wohnort | Oslo, Norwegen |
| Partner/Beziehung | Kronprinz Haakon von Norwegen (Ehemann) |
| Kinder | Ingrid Alexandra von Norwegen, Marius Borg Høiby, Sverre Magnus von Norwegen |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Mette-Marit Epstein: Die Reaktion auf die Kritik
Die Kritik an Mette-Marit entzündete sich an der Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein. Diese Dokumente enthielten eine Vielzahl von Nachrichten und E-Mails zwischen der Kronprinzessin und dem verurteilten Sexualstraftäter. Marina Lacerda, ein Opfer von Epstein, forderte daraufhin öffentlich eine Stellungnahme von Mette-Marit.
Die Kronprinzessin reagierte mit einer schriftlichen Erklärung, die vom norwegischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk NRK veröffentlicht wurde. Darin betonte sie ihr Mitgefühl für die Opfer Epsteins und sicherte ihnen ihre volle Unterstützung zu. „Ich bin zutiefst erschüttert über die Geschichten der vielen Opfer von Epstein und sie haben meine volle Unterstützung. Es ist wichtig, dass ihre Stimmen gehört werden. Sowohl als Frau als auch als Mutter unterstütze ich sie“, so Mette-Marit.
Weiterhin räumte die Kronprinzessin ein, dass sie Epsteins Hintergrund nicht ausreichend überprüft habe und dessen wahre Natur zu spät erkannt habe. „Jeffrey Epstein trägt die Verantwortung für seine Taten. Ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich Epsteins Hintergrund nicht besser überprüft habe und dass ich nicht schnell genug erkannt habe, was für ein Mensch er war. Das bedauere ich zutiefst, und diese Verantwortung muss ich übernehmen.“ Mit diesem Teil ihrer Erklärung wiederholte sie ein vorheriges Statement, mit dem das Königshaus auf Enthüllungen aus den Epstein-Akten reagiert hatte.
Kurzprofil
- Kronprinzessin von Norwegen
- Engagiert sich für soziale Themen
- Mutter von drei Kindern
- Stand wegen ihrer Kontakte zu Jeffrey Epstein in der Kritik
Wie eng war der Kontakt zwischen Mette-Marit und Jeffrey Epstein?
Die veröffentlichten Dokumente legen nahe, dass Mette-Marit und Jeffrey Epstein zwischen 2011 und 2014 in regem Austausch standen. Die norwegische Zeitung „VG“ berichtete von nahezu 400 Nachrichten und E-Mails, die zwischen den beiden ausgetauscht wurden. Darüber hinaus soll es zu mehreren persönlichen Treffen gekommen sein.
Die genauen Inhalte der Gespräche und Treffen sind nicht öffentlich bekannt. Allerdings deuten die Umstände darauf hin, dass der Kontakt enger war, als bisher angenommen. Dies führte zu öffentlicher Kritik an der Kronprinzessin, insbesondere von Opfern Epsteins, die eine klare Distanzierung und eine Entschuldigung forderten. (Lesen Sie auch: Epstein-Enthüllungen: Mette-Marit verschiebt ihre Reise)
Es ist wichtig zu betonen, dass Mette-Marit nicht beschuldigt wird, an den Verbrechen Epsteins beteiligt gewesen zu sein. Die Kritik richtet sich vielmehr gegen ihr Urteilsvermögen und ihre mangelnde Sensibilität im Umgang mit einem verurteilten Sexualstraftäter.
Mette-Marits frühere Stellungnahmen und die Reaktion des Königshauses
Bereits im Vorfeld der aktuellen Kritik hatte sich Mette-Marit zu ihren Kontakten zu Jeffrey Epstein geäußert. In einer früheren Stellungnahme räumte sie „schlechtes Urteilsvermögen“ ein und bedauerte, Epstein kennengelernt zu haben. Das norwegische Königshaus reagierte ebenfalls auf die Enthüllungen und betonte, dass es die Taten Epsteins aufs Schärfste verurteile. Die offizielle Website des Königshauses bietet weitere Informationen über die Arbeit und die Positionen der königlichen Familie.
Die jetzige Stellungnahme der Kronprinzessin kann als Versuch gewertet werden, die Wogen zu glätten und das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Ob ihr dies gelingen wird, bleibt abzuwarten. Die Opfer Epsteins und die Öffentlichkeit erwarten weiterhin Klarheit und Transparenz in Bezug auf die Art und den Umfang der Kontakte zwischen Mette-Marit und dem verurteilten Sexualstraftäter.
Der Fall Jeffrey Epstein: Ein Überblick
Jeffrey Epstein (1953-2019) war ein US-amerikanischer Multimillionär, der wegen schweren Sexualverbrechens angeklagt war. Ihm wurde vorgeworfen, zahlreiche Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an einflussreiche Persönlichkeiten vermittelt zu haben. Epstein wurde 2008 wegen Anstiftung einer Minderjährigen zur Prostitution verurteilt. Im Jahr 2019 wurde er erneut wegen Sexualverbrechen angeklagt, beging jedoch während seiner Untersuchungshaft Suizid. Der Fall Epstein zog weite Kreise und brachte zahlreiche prominente Persönlichkeiten in Erklärungsnotstand.
Die Enthüllungen im Zusammenhang mit dem Fall Epstein haben weltweit für Entsetzen gesorgt und eine Debatte über Machtmissbrauch und sexuelle Ausbeutung ausgelöst. Die Opfer Epsteins fordern Gerechtigkeit und Aufklärung über die Verbrechen, die ihnen widerfahren sind. Wie Gala berichtet, hat Mette-Marit sich nun an die Opfer gewandt und ihre Unterstützung zugesagt.
Mette-Marit Tjessem Høiby: Vom bürgerlichen Leben zur Kronprinzessin
Mette-Marit Tjessem Høiby wurde am 19. August 1973 in Kristiansand, Norwegen, geboren. Ihre Lebensgeschichte ist ungewöhnlich, da sie aus bürgerlichen Verhältnissen stammt und vor ihrer Ehe mit Kronprinz Haakon alleinerziehende Mutter war. Ihre offene und unkonventionelle Art machte sie zunächst zu einer umstrittenen Figur in der norwegischen Königsfamilie. (Lesen Sie auch: Mette-Marit Kritik: Steht Ihr Märchen vor dem…)
Die Beziehung zwischen Mette-Marit und Kronprinz Haakon sorgte im Jahr 2000 für großes Aufsehen. Ihre Verlobung und spätere Hochzeit im Jahr 2001 wurden von vielen Norwegern kritisch beäugt. Mette-Marit hatte eine bewegte Vergangenheit, die von Drogenkonsum und Partys geprägt war. Ihre ehrliche Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit und ihr offenes Auftreten trugen jedoch dazu bei, dass sie zunehmend Akzeptanz in der Bevölkerung fand.
Heute gilt Mette-Marit als eine beliebte und engagierte Kronprinzessin, die sich für soziale Themen und humanitäre Zwecke einsetzt. Sie ist Schirmherrin verschiedener Organisationen und engagiert sich insbesondere für die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Ihr persönlicher Hintergrund und ihre Erfahrungen machen sie zu einer glaubwürdigen Stimme für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.
Mette-Marit privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Mette-Marit ist seit dem 25. August 2001 mit Kronprinz Haakon von Norwegen verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Kinder: Prinzessin Ingrid Alexandra, geboren 2004, und Prinz Sverre Magnus, geboren 2005. Mette-Marit brachte ihren Sohn Marius Borg Høiby, geboren 1997, mit in die Ehe.
Die Familie lebt auf dem Gut Skaugum in der Nähe von Oslo. Mette-Marit legt großen Wert auf ein normales Familienleben und versucht, ihre Kinder so gut wie möglich vor dem öffentlichen Druck zu schützen. Sie ist bekannt für ihren unkomplizierten Stil und ihre Nähe zu den Menschen.

In den letzten Jahren hat Mette-Marit offen über ihre chronische Lungenerkrankung gesprochen, die ihre öffentliche Tätigkeit gelegentlich einschränkt. Trotz ihrer gesundheitlichen Herausforderungen setzt sie sich weiterhin mit großem Engagement für ihre Aufgaben als Kronprinzessin ein. Weitere Informationen über ihre Arbeit finden sich auf der Website der norwegischen Regierung.
Mette-Marit nutzt ihre Position, um auf wichtige soziale Themen aufmerksam zu machen und sich für benachteiligte Menschen einzusetzen. Sie ist eine starke Stimme für Toleranz, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit. Ihr Engagement und ihre Authentizität machen sie zu einer wichtigen Figur in der norwegischen Gesellschaft. (Lesen Sie auch: Michelle Dockery: „Downton Abbey“-Star Michelle Dockery ist…)
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Mette-Marit?
Mette-Marit wurde am 19. August 1973 geboren und ist somit aktuell 50 Jahre alt. Sie feiert ihren Geburtstag jedes Jahr im August.
Hat Mette-Marit einen Partner oder ist sie verheiratet?
Mette-Marit ist mit Kronprinz Haakon von Norwegen verheiratet. Die beiden heirateten am 25. August 2001 in Oslo.
Hat Mette-Marit Kinder?
Ja, Mette-Marit hat drei Kinder. Sie brachte ihren Sohn Marius Borg Høiby mit in die Ehe, und gemeinsam mit Kronprinz Haakon hat sie Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus.
Wie reagierte Mette-Marit auf die Kritik im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein?
Mette-Marit veröffentlichte eine schriftliche Stellungnahme, in der sie ihr Mitgefühl für die Opfer Epsteins ausdrückte und ihre volle Unterstützung zusicherte. Sie räumte zudem ein, dass sie Epsteins Hintergrund nicht ausreichend überprüft habe. (Lesen Sie auch: Bill Gates: Er bereut Treffen mit Jeffrey…)
Welche Rolle spielt Mette-Marit im norwegischen Königshaus?
Als Kronprinzessin von Norwegen nimmt Mette-Marit offizielle Aufgaben wahr und repräsentiert das Land im In- und Ausland. Sie engagiert sich zudem für soziale Themen und humanitäre Zwecke.
Die öffentliche Reaktion auf die Verbindung von Mette-Marit zu Jeffrey Epstein zeigt, wie sensibel die Öffentlichkeit auf Verbindungen zu Personen reagiert, die in schwere Verbrechen verwickelt sind. Mette-Marits Reaktion und die Art und Weise, wie sie mit der Situation umgeht, werden weiterhin genau beobachtet werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Ereignisse langfristig auf ihr Ansehen und ihre Rolle als Kronprinzessin auswirken werden. NRK, der norwegische Rundfunk, berichtet weiterhin über die Entwicklungen.










