Sara Leutenegger Fehlgeburt: Die ehemalige GNTM-Kandidatin Sara Leutenegger sprach offen über ihre Fehlgeburt. In ihrem Podcast „What the Milf“ teilte sie ihre Erfahrungen und Gefühle, wie Angst, Hoffnung, Schmerz und den langen Weg zurück ins Licht. Vier Monate nach der Fehlgeburt konnte sie wieder Hoffnung schöpfen.

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Familien-Tipp
- Offene Gespräche über schwierige Themen können helfen, den Schmerz zu verarbeiten.
- Unterstützung von Familie und Freunden ist in solchen Zeiten besonders wichtig.
- Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.
- Sich selbst Zeit und Raum zum Trauern zu geben, ist essentiell für die Verarbeitung.
Wie hat Sara Leutenegger ihre Fehlgeburt verarbeitet?
Sara Leutenegger verarbeitete ihre Fehlgeburt, indem sie offen darüber sprach, sowohl in ihrem Podcast „What the Milf“ als auch mit ihrem Umfeld. Sie teilte ihre Gefühle und Erfahrungen, was ihr half, den Schmerz zu verarbeiten und anderen Frauen Mut zu machen. Sie suchte auch Unterstützung bei ihrem Mann und Freunden.
Die Schweizer Influencerin Sara Leutenegger, bekannt aus „Germany’s Next Topmodel“, hat sich erstmals öffentlich zu einem sehr persönlichen und schmerzhaften Thema geäußert: ihrer Fehlgeburt. Wie Gala berichtet, sprach die 31-Jährige im Podcast „What the Milf“, den sie gemeinsam mit ihrer Freundin Mirjana moderiert, über den schweren Verlust. Dieser Schicksalsschlag ereignete sich, bevor sie ihr Familienglück mit ihren beiden Söhnen Lio (geboren im November 2020) und Pablo Santiago (geboren am 6. Januar 2023) voll auskosten konnte.
Ein Routine-Termin wird zum Albtraum
Was als routinemäßige Ultraschalluntersuchung begann, entwickelte sich für Sara Leutenegger zu einem traumatischen Erlebnis. Sie befand sich bereits in der zehnten Schwangerschaftswoche, als sie ein ungutes Gefühl beschlich. „Zu wissen, dass mein Kind gegangen ist und mein Körper kein Leben mehr in sich trägt – das war tragisch und schwer zu ertragen“, so Leutenegger im Podcast. Die Schmerzen seien so stark gewesen, dass sie kaum noch aufstehen konnte, während ihr Mann Lorenzo beruflich unterwegs war.
Die Offenheit, mit der Sara Leutenegger über ihre Fehlgeburt spricht, ist bemerkenswert. Fehlgeburten sind ein Thema, das in der Gesellschaft oft tabuisiert wird, obwohl viele Frauen diese Erfahrung machen. Laut einer Studie der Robert Koch-Instituts erleidet etwa jede fünfte Frau im gebärfähigen Alter eine Fehlgeburt.
Es ist wichtig, sich nach einer Fehlgeburt professionelle Hilfe zu suchen, um den Verlust zu verarbeiten. Viele Beratungsstellen und Therapeuten sind auf dieses Thema spezialisiert. (Lesen Sie auch: Leni Klum Seal: Rührende Geburtstagsgrüße an Papa)
Warum sprechen so wenige Frauen über Fehlgeburten?
Viele Frauen scheuen sich, über Fehlgeburten zu sprechen, weil sie sich schuldig oder beschämt fühlen. Sie befürchten, als Versagerinnen abgestempelt zu werden oder andere mit ihrem Schmerz zu belasten. Hinzu kommt, dass das Thema oft mit Stille und Tabus belegt ist, was es den Betroffenen erschwert, offen darüber zu reden.
Sara Leutenegger möchte mit ihrer Geschichte Mut machen und zeigen, dass es wichtig ist, über Fehlgeburten zu sprechen. Sie betont, dass es kein Zeichen von Schwäche ist, sich Hilfe zu suchen und den Schmerz zu teilen. Ihre Offenheit kann dazu beitragen, das Tabu zu brechen und anderen Frauen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein.
Die Reaktionen auf Sara Leuteneggers Offenbarung waren überwiegend positiv. Viele Frauen teilten ihre eigenen Erfahrungen mit Fehlgeburten und bedankten sich bei der Influencerin für ihren Mut. Es zeigt, dass ein großer Bedarf an offenen Gesprächen über dieses Thema besteht.
Es gibt verschiedene Ursachen für eine Fehlgeburt. Oftmals liegen genetische Defekte beim Embryo vor, die eine gesunde Entwicklung verhindern. Aber auch hormonelle Störungen, Infektionen oder Erkrankungen der Mutter können eine Rolle spielen. In vielen Fällen lässt sich die genaue Ursache jedoch nicht feststellen.
Nach einer Fehlgeburt ist es wichtig, sich Zeit für die Trauer zu nehmen und sich von Familie und Freunden unterstützen zu lassen. Auch professionelle Hilfe kann sinnvoll sein, um den Verlust zu verarbeiten. Viele Frauen empfinden es als hilfreich, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, beispielsweise in Selbsthilfegruppen. Die österreichische Agentur für Frauengesundheit bietet hierzu weiterführende Informationen.
Sara Leutenegger und ihr Mann Lorenzo begrüßen ihren ersten Sohn Lio. (Lesen Sie auch: Jason Bateman Alkohol: So Rettete Er Seine…)
Sohn Nummer zwei, Pablo Santiago, kommt zur Welt.
Wie kann man als Partner unterstützen?
Auch für den Partner ist eine Fehlgeburt eine schmerzhafte Erfahrung. Es ist wichtig, dass beide Partner offen miteinander kommunizieren und sich gegenseitig unterstützen. Männer trauern oft anders als Frauen, was zu Missverständnissen führen kann. Es ist hilfreich, sich bewusst zu machen, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg der Trauer hat.
Eine Fehlgeburt kann die Beziehung zwischen den Partnern belasten, aber auch stärken. Wenn beide Partner bereit sind, sich ihren Gefühlen zu stellen und sich gegenseitig zu unterstützen, können sie gemeinsam durch diese schwierige Zeit gehen.
Sara Leutenegger hat mit ihrer Offenheit einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung von Fehlgeburten geleistet. Sie hat gezeigt, dass es in Ordnung ist, über den Schmerz zu sprechen und sich Hilfe zu suchen. Ihre Geschichte kann anderen Frauen Mut machen, sich nicht allein zu fühlen und ihren eigenen Weg der Trauer zu finden. Laut Blick habe Leutenegger viele positive Rückmeldungen erhalten.

Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner über Ihre Gefühle und Bedürfnisse. Vermeiden Sie Schuldzuweisungen und konzentrieren Sie sich darauf, sich gegenseitig zu unterstützen.
Welche medizinische Betreuung ist nach einer Fehlgeburt wichtig?
Nach einer Fehlgeburt ist es wichtig, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen. Dieser kann feststellen, ob eine Ausschabung notwendig ist oder ob der Körper die Schwangerschaft von selbst abbaut. Auch die psychische Betreuung ist wichtig, um den Verlust zu verarbeiten und wieder Mut für eine erneute Schwangerschaft zu fassen. (Lesen Sie auch: Carolyn Bessette Kennedy: Ex-Kolleginnen Packen)
Sara Leutenegger hat ihren Weg zurück ins Licht gefunden. Sie hat gelernt, mit dem Schmerz zu leben und gleichzeitig die Freude über ihre beiden gesunden Söhne zu genießen. Ihre Geschichte ist ein Beispiel dafür, dass es möglich ist, nach einem schweren Schicksalsschlag wieder Hoffnung zu schöpfen und ein erfülltes Leben zu führen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Fehlgeburt?
Eine Fehlgeburt ist der Verlust einer Schwangerschaft vor der 24. Schwangerschaftswoche. Sie kann verschiedene Ursachen haben, oft genetische Defekte des Embryos oder gesundheitliche Probleme der Mutter.
Wie häufig sind Fehlgeburten?
Fehlgeburten sind leider nicht selten. Schätzungen zufolge erleidet etwa jede fünfte bis zehnte Schwangere eine Fehlgeburt. Viele Frauen erleben dies in einem frühen Stadium, oft bevor sie überhaupt von der Schwangerschaft wissen.
Welche Ursachen kann eine Fehlgeburt haben?
Die Ursachen für eine Fehlgeburt sind vielfältig. Häufig sind genetische Defekte des Embryos, hormonelle Störungen, Infektionen oder Erkrankungen der Mutter verantwortlich. In vielen Fällen bleibt die genaue Ursache jedoch unklar. (Lesen Sie auch: Katja Krasavice Alkohol: Ex-Jurorin nach Fahrt Verurteilt)
Wie kann man eine Fehlgeburt verarbeiten?
Die Verarbeitung einer Fehlgeburt ist ein individueller Prozess. Es ist wichtig, sich Zeit zum Trauern zu nehmen, offen über die Gefühle zu sprechen und sich Unterstützung von Familie, Freunden oder professionellen Beratern zu suchen.
Gibt es Risikofaktoren für eine Fehlgeburt?
Es gibt verschiedene Faktoren, die das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen können, wie beispielsweise ein höheres Alter der Mutter, Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht, bestimmte Erkrankungen und vorangegangene Fehlgeburten.
Sara Leuteneggers offener Umgang mit ihrer Fehlgeburt ist ein wichtiger Schritt, um das Tabu rund um dieses Thema zu brechen. Es zeigt, dass es in Ordnung ist, über den Schmerz zu sprechen und sich Hilfe zu suchen. Ihr Mut kann anderen Frauen helfen, sich nicht allein zu fühlen und ihren eigenen Weg der Trauer zu finden. Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft einen offenen und unterstützenden Umgang mit Fehlgeburten pflegen, um den Betroffenen zu helfen, diesen schweren Verlust zu verarbeiten.










