Die Sicherheit im Internet ist für Kinder von größter Bedeutung. Um Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser zu schützen, hat das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA-NI) nun Empfehlungen veröffentlicht, die Eltern und Erziehungsberechtigten helfen sollen, ihre Kinder vor den Gefahren des Internets zu bewahren. Diese Empfehlungen zielen darauf ab, das Bewusstsein für Risiken zu schärfen und praktische Tipps für den Familienalltag zu geben. Sicherheit Im Internet Kinder steht dabei im Mittelpunkt.

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Familien-Tipp
- Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über seine Online-Aktivitäten.
- Richten Sie gemeinsam altersgerechte Sicherheitseinstellungen ein.
- Nutzen Sie kindersichere Suchmaschinen und Apps.
- Seien Sie ein Vorbild im Umgang mit digitalen Medien.
Sicherheit im Internet für Kinder: Eine wachsende Herausforderung
Die digitale Welt bietet Kindern und Jugendlichen viele Chancen zur Bildung und Unterhaltung. Gleichzeitig birgt sie aber auch Risiken wie Cybermobbing, ungeeignete Inhalte und Kontakt zu Fremden. Es ist wichtig, diese Gefahren zu erkennen und Kinder entsprechend zu schützen. Die neuen Empfehlungen des LKA Niedersachsen sollen Eltern dabei unterstützen.
Die Empfehlungen sind für Kinder ab etwa 6 Jahren geeignet, wobei die Umsetzung altersgerecht angepasst werden sollte. Jüngere Kinder sollten das Internet nur unter direkter Aufsicht nutzen.
Was sind die größten Gefahren für Kinder im Internet?
Die größten Gefahren für die Sicherheit im Internet für Kinder sind vielfältig. Dazu gehören Cybermobbing, der Kontakt zu ungeeigneten Inhalten wie Gewalt oder Pornografie, sowie die Anbahnung von Kontakten zu Fremden, die böswillige Absichten haben könnten. Auch das unbedachte Teilen persönlicher Daten kann ein Risiko darstellen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet hierzu umfassende Informationen. (Lesen Sie auch: Vortrag Sexualisierte Gewalt: Kinder im Netz Sicher…)
Wie können Eltern ihre Kinder schützen?
Eltern können die Sicherheit ihrer Kinder im Internet erhöhen, indem sie offen mit ihnen über die Risiken sprechen und klare Regeln für die Nutzung von Computern, Smartphones und Tablets festlegen. Die Installation von Jugendschutzsoftware und die Nutzung von altersgerechten Suchmaschinen können ebenfalls helfen. Wichtig ist auch, dass Eltern ein Vorbild im verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien sind. Ein Beispiel: Vereinbaren Sie feste Zeiten für die Nutzung von Geräten und legen Sie diese auch für sich selbst fest.
Welche Rolle spielen soziale Medien?
Soziale Medien sind ein fester Bestandteil im Leben vieler Kinder und Jugendlicher. Hier ist es besonders wichtig, auf die Privatsphäre-Einstellungen zu achten und Kinder über die Gefahren von Cybermobbing und Fake News aufzuklären. Laut klicksafe.de sollten Kinder und Jugendliche lernen, kritisch mit den Inhalten umzugehen und nicht alles zu glauben, was sie online sehen.
Was tun, wenn etwas passiert ist?
Wenn es zu einem Vorfall gekommen ist, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und dem Kind zuzuhören. Sichern Sie Beweise wie Screenshots oder Nachrichten und wenden Sie sich gegebenenfalls an Beratungsstellen oder die Polizei. Das LKA Niedersachsen bietet hierzu ebenfalls Unterstützung und Beratung an. Es ist entscheidend, dem Kind zu vermitteln, dass es nicht allein ist und Hilfe bekommt. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes bietet umfassende Informationen und Hilfestellungen.
Ursprünglich berichtet von: Presseportal (Lesen Sie auch: Hochhausbrand Berlin: Kinder bei Feuer Schwer Verletzt!)
Häufig gestellte Fragen
Ab welchem Alter sollten Kinder ein eigenes Smartphone haben?
Es gibt kein ideales Alter für ein eigenes Smartphone. Es hängt von der Reife des Kindes und den individuellen Bedürfnissen der Familie ab. Wichtig ist, dass Eltern die Nutzung begleiten und altersgerechte Vereinbarungen treffen.

Wie kann ich mein Kind vor Cybermobbing schützen?
Sprechen Sie offen über Cybermobbing, stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes und ermutigen Sie es, sich bei Problemen an Sie oder andere Vertrauenspersonen zu wenden. Melden Sie Mobbingvorfälle bei den Betreibern der Plattformen. (Lesen Sie auch: Schockanruf Gera: Polizei Sucht Zeugen nach Trickbetrug)
Welche Jugendschutzprogramme sind empfehlenswert?
Es gibt eine Vielzahl von Jugendschutzprogrammen, die je nach Bedarf unterschiedliche Funktionen bieten. Informieren Sie sich über die verschiedenen Angebote und wählen Sie das Programm, das am besten zu den Bedürfnissen Ihrer Familie passt. Einige Programme sind kostenpflichtig, andere kostenlos.
Wie richte ich sichere Passwörter für mein Kind ein?
Verwenden Sie lange, komplexe Passwörter, die aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Verwenden Sie für jeden Account ein anderes Passwort und speichern Sie die Passwörter sicher ab, zum Beispiel in einem Passwort-Manager.
Was tun, wenn mein Kind ungewollt auf ungeeignete Inhalte gestoßen ist?
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Inhalte und erklären Sie, warum diese nicht geeignet sind. Blockieren Sie die entsprechenden Seiten und installieren Sie gegebenenfalls eine Jugendschutzsoftware, um solche Vorfälle zukünftig zu vermeiden.
Die Sicherheit im Internet für Kinder ist ein fortlaufender Prozess, der ständige Aufmerksamkeit und Anpassung erfordert. Indem Eltern und Erziehungsberechtigte sich informieren, offen mit ihren Kindern sprechen und die richtigen Maßnahmen ergreifen, können sie dazu beitragen, dass Kinder die Chancen des Internets sicher und unbeschwert nutzen können. Denken Sie daran: Ein offenes Ohr und regelmäßige Gespräche sind der beste Schutz. (Lesen Sie auch: Trunkenheit am Steuer: Alkoholisierter Fahrer in Meuselwitz…)










