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Nach mehreren Bombendrohungen in Paris am Freitag, dem 20. Februar 2026, haben die französischen Behörden umgehend reagiert. Betroffen waren symbolträchtige Orte, darunter die renommierte Elite-Universität Sciences Po und der bekannte Montparnasse-Turm. Beide Gebäude wurden vorsorglich evakuiert, um eine gründliche Durchsuchung nach möglichen Sprengsätzen zu ermöglichen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Das Wichtigste in Kürze
- Großalarm in Paris: Am Freitagabend gingen mehrere Bombendrohungen für verschiedene Orte in der Hauptstadt ein.
- Prominente Ziele: Die Elite-Universität Sciences Po und der Tour Montparnasse wurden evakuiert.
- Polizeieinsatz: Spezialkräfte und Spürhunde wurden zur Durchsuchung der Gebäude eingesetzt.
- Entwarnung für Sciences Po: Die Durchsuchung der Universität wurde abgeschlossen, es wurde kein Sprengsatz gefunden.
- Einsatz am Turm dauerte an: Die Überprüfung des Montparnasse-Turms zog sich bis in die späten Abendstunden hin.
- Weitere Drohungen: Auch der Eiffelturm und der Bataclan-Konzertsaal wurden erwähnt, jedoch nicht evakuiert.
- Keine Seltenheit: Solche Drohungen sind in Paris nicht ungewöhnlich; zuletzt war der Sitz der Partei La France Insoumise betroffen.
Die Serie von Bombendrohungen in Paris am 21. Februar 2026 versetzte die französische Hauptstadt in erhöhte Alarmbereitschaft. Gegen 18 Uhr gingen bei den Behörden mehrere Meldungen über potenziell platzierte Sprengsätze ein, was zu einem Großeinsatz der Polizei führte. Die Bedrohungslage wurde äußerst ernst genommen, weshalb umgehend präventive Maßnahmen eingeleitet wurden.
Alarm am Freitagabend: Polizei reagiert sofort
Nach Eingang der Drohungen, die laut Berichten per E-Mail eingingen, ordneten die Sicherheitskräfte die sofortige Räumung mehrerer Gebäude an. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber der Zeitung „Le Parisien“, dass diese Maßnahmen dem Schutz der Menschen und der Überprüfung der Drohungen dienten. Folglich mussten hunderte Studenten, Mitarbeiter und Besucher die betroffenen Areale verlassen, während Spezialteams mit der Durchsuchung begannen. In der angespannten Lage sind schnelle Reaktionen entscheidend, ähnlich wie bei früheren Warnungen des Auswärtigen Amtes für andere Regionen.
Welche Orte waren von den Bombendrohungen in Paris betroffen?
Im Fokus der Bombendrohungen in Paris standen diesmal zwei besonders bekannte Orte. Zum einen die Elite-Hochschule Sciences Po im 7. Arrondissement und zum anderen der 210 Meter hohe Montparnasse-Turm im Süden der Stadt. Beide Standorte sind täglich hochfrequentiert. Berichten zufolge wurden auch andere Wahrzeichen wie der Eiffelturm und der Bataclan-Konzertsaal in den Drohungen erwähnt, eine Evakuierung wurde dort aber als nicht notwendig erachtet. Die Gare Montparnasse war von den Maßnahmen nicht betroffen.
Situation an der Sciences Po
An der Universität Sciences Po konnte die Polizei relativ zügig Entwarnung geben. Nach einer umfassenden Durchsuchung der Räumlichkeiten wurde mitgeteilt, dass nichts Verdächtiges gefunden wurde. Der Einsatz wurde daraufhin beendet und die Gebäude konnten wieder freigegeben werden. Die schnelle Klärung der Lage trug zur Beruhigung bei, obwohl der Vorfall den Lehrbetrieb störte.
Lage am Tour Montparnasse
Die Durchsuchung des Tour Montparnasse gestaltete sich aufwendiger. Aufgrund der Größe des Gebäudes dauerte die sogenannte „Levée de doute“ (Überprüfung zur Beseitigung von Zweifeln) bis in die späten Abendstunden an. Die Umgebung des Turms im 15. Arrondissement wurde weiträumig abgesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Die Behörden riefen die Öffentlichkeit dazu auf, das Gebiet zu meiden.
Entwarnung nach Durchsuchung
Letztendlich erwiesen sich die Bombendrohungen in Paris als Fehlalarm. An keinem der durchsuchten Orte wurde ein Sprengsatz oder eine andere Gefahr gefunden. Solche Falschmeldungen binden erhebliche Ressourcen der Sicherheitskräfte und verursachen öffentliche Unruhe. Die Ermittlungen zur Herkunft der Drohungen laufen. Solche Vorfälle, auch wenn sie glimpflich ausgehen, schockieren die Öffentlichkeit, ähnlich wie die tragischen Nachrichten aus Urmersbach.
Häufigkeit solcher Drohungen in Frankreich
Die Bedrohung durch Fehlalarme ist für die Pariser Behörden ein wiederkehrendes Problem. Erst am Mittwoch vor dem Vorfall wurde die Parteizentrale von La France Insoumise nach einer ähnlichen Drohung evakuiert. Auch der Eiffelturm war in der Vergangenheit mehrfach Ziel solcher Aktionen. Die hohe Frequenz stellt eine ständige Belastung für die Sicherheitsinfrastruktur dar.
Video-Empfehlung: Um einen Einblick in die Arbeit der Pariser Polizei bei solchen Einsätzen zu erhalten, empfehlen wir die Suche nach Dokumentationen auf YouTube zum Thema „Alerte à la bombe Paris“.
Weitere Informationen zur aktuellen Sicherheitslage in Paris finden Sie auf der offiziellen Seite der Préfecture de Police (dofollow) und in der Berichterstattung von Le Parisien (nofollow).
Überblick: Die betroffenen Orte und Maßnahmen
| Ort | Maßnahme | Status | Uhrzeit der Meldung |
|---|---|---|---|
| Sciences Po Paris | Evakuierung & Durchsuchung | Entwarnung, kein Fund | ca. 18:00 Uhr |
| Tour Montparnasse | Evakuierung & Durchsuchung | Einsatz bis in den späten Abend | ca. 18:00 Uhr |
| Eiffelturm | Keine Evakuierung | Normalbetrieb | – |
| Bataclan | Keine Evakuierung | Normalbetrieb | – |
FAQ: Bombendrohungen in Paris
Was ist am Freitagabend in Paris passiert?
Am Freitag, 20. Februar 2026, gingen mehrere Bombendrohungen für verschiedene Standorte in Paris ein. Daraufhin wurden die Elite-Universität Sciences Po und der Montparnasse-Turm evakuiert und von der Polizei durchsucht.
Wurden bei den Bombendrohungen in Paris Sprengsätze gefunden?
Nein, bei den Durchsuchungen an der Sciences Po und am Tour Montparnasse wurden keine Sprengsätze oder andere gefährliche Gegenstände gefunden. Es handelte sich um einen Fehlalarm.
Warum wurden der Eiffelturm und der Bataclan nicht evakuiert?
Obwohl diese Orte in den Drohungen offenbar erwähnt wurden, entschieden die Sicherheitsbehörden nach einer Lageeinschätzung, dass eine Evakuierung dort nicht notwendig sei. Die genauen Gründe dafür wurden nicht öffentlich kommuniziert.
Wie oft kommt es zu solchen Bombendrohungen in Paris?
Leider sind solche Drohungen in Paris keine Seltenheit. Immer wieder sind öffentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten oder Parteizentralen von Fehlalarmen betroffen, die große Polizeieinsätze auslösen.
Wer steckt hinter den Drohungen?
Die Ermittlungen zur Identifizierung der Urheber der Droh-E-Mails wurden eingeleitet. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine öffentlichen Informationen über mögliche Verdächtige.
Fazit
Die Bombendrohungen in Paris vom 20. Februar 2026 haben erneut die hohe Anspannung und die Reaktionsfähigkeit der französischen Sicherheitskräfte verdeutlicht. Obwohl es sich letztlich um einen Fehlalarm handelte, zeigen die Evakuierungen von Sciences Po und dem Tour Montparnasse, dass die Behörden keinerlei Risiko eingehen. Die Vorfälle unterstreichen die anhaltende Notwendigkeit von Wachsamkeit und Sicherheitsvorkehrungen in europäischen Metropolen. Die Ermittlungen zur Aufklärung der Hintergründe dauern an.





