Hercules Kevin Sorbo – der Name ist untrennbar mit einer der beliebtesten Fantasy-Serien der 90er-Jahre verbunden. Doch bevor der muskelbepackte Held im Fernsehen zum Kult wurde, gab es einen TV-Film, der den Grundstein für das mythologische Abenteuer legte.

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| Steckbrief: Kevin David Sorbo | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Kevin David Sorbo |
| Geburtsdatum | 24. September 1958 |
| Geburtsort | Mound, Minnesota, USA |
| Alter | 65 Jahre |
| Beruf | Schauspieler, Produzent |
| Bekannt durch | Hercules: The Legendary Journeys |
| Aktuelle Projekte | Nicht öffentlich bekannt |
| Wohnort | Los Angeles, Kalifornien |
| Partner/Beziehung | Sam Jenkins (Ehefrau) |
| Kinder | 3 |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Vom College-Sportler zum TV-Halbgott
Kevin Sorbo, geboren am 24. September 1958 in Mound, Minnesota, war zunächst alles andere als ein Schauspieler. Seine Jugend war geprägt von sportlichen Aktivitäten, insbesondere Football, Baseball und Basketball. Am Moorhead State University studierte er Marketing und Werbung, doch das Schicksal hatte andere Pläne für ihn.
Während seiner Studienzeit begann Sorbo, als Model zu arbeiten und in Werbespots aufzutreten. Dieser erste Kontakt mit der Entertainment-Industrie weckte sein Interesse an der Schauspielerei. Nach seinem Abschluss zog er nach Los Angeles, um sein Glück zu versuchen. Es folgten kleinere Rollen in Fernsehserien wie „California High School“ und „Mord ist ihr Hobby“.
Der Wendepunkt in Kevin Sorbos Karriere kam mit dem TV-Film „Hercules und das Amazonenheer“ (1994). Dieser Film diente als Pilot für die spätere Serie „Hercules: The Legendary Journeys“. Produziert wurde das Ganze von Sam Raimi, dem späteren Regisseur der „Spider-Man“-Trilogie, und dem B-Movie-Produzenten Robert Tapert. Wie Filmstarts.de berichtet, war der Film ein überraschender Erfolg und ebnete den Weg für die Serie, die Kevin Sorbo zum Star machen sollte.
Sam Raimi, bekannt für seinen dynamischen Regiestil und seine Vorliebe für Spezialeffekte, prägte den Look von „Hercules“. Seine Beteiligung trug maßgeblich zum Erfolg der Serie bei. (Lesen Sie auch: Ausradiert Film: Oscar-Geheimtipp Heute Abend im TV!)
„Hercules: The Legendary Journeys“ – Ein Kult entsteht
Die Serie „Hercules: The Legendary Journeys“ feierte 1995 Premiere und entwickelte sich schnell zu einem weltweiten Erfolg. Kevin Sorbo verkörperte den griechischen Halbgott mit Charme, Muskeln und einer gehörigen Portion Humor. An seiner Seite kämpfte oft Michael Hurst als sein bester Freund Iolaus. Die Serie war bekannt für ihre actionreichen Kämpfe, fantasievollen Monster und die lockere, selbstironische Art.
In insgesamt sechs Staffeln (1995-1999) prügelte sich Hercules durch die griechische Antike, bekämpfte Monster, rettete Jungfrauen in Not und stellte sich den Intrigen der Götter. Die Serie bediente sich dabei frei an der griechischen Mythologie und vermischte sie mit modernen Elementen. Dies trug zur Popularität bei, da sie ein breites Publikum ansprach.
Die Serie „Hercules“ war so erfolgreich, dass sie mehrere Spin-offs hervorbrachte, darunter die Serie „Xena: Warrior Princess“ mit Lucy Lawless in der Hauptrolle. Xena war ursprünglich als Gastrolle in „Hercules“ geplant, entwickelte aber eine so große Popularität, dass sie ihre eigene Serie bekam. Beide Serien teilten sich oft Schauspieler und Schauplätze und trugen gegenseitig zu ihrem Erfolg bei.
Was machte „Hercules“ so erfolgreich?
Es gab mehrere Faktoren, die zum Erfolg von „Hercules: The Legendary Journeys“ beitrugen. Zum einen war da Kevin Sorbo selbst. Er verkörperte den Halbgott auf eine sympathische und zugängliche Weise. Er war nicht nur ein Muskelprotz, sondern auch ein Mann mit Herz und Humor. Seine Darstellung machte Hercules zu einem Helden, mit dem sich das Publikum identifizieren konnte.
Zum anderen bot die Serie eine Mischung aus Action, Abenteuer, Humor und Fantasy, die ein breites Publikum ansprach. Die Geschichten waren oft einfach gestrickt, aber unterhaltsam und spannend. Die Spezialeffekte waren für die damalige Zeit beeindruckend und trugen zur fantasievollen Atmosphäre der Serie bei. (Lesen Sie auch: Viola Davis Fantasy Film: Tolkiens Erbe auf…)
Nicht zu vergessen ist der Einfluss von Sam Raimi, der als Produzent und gelegentlicher Regisseur die Serie maßgeblich prägte. Sein dynamischer Stil und seine Vorliebe für Spezialeffekte verliehen „Hercules“ einen unverwechselbaren Look. Laut IMDb inszenierte Raimi selbst einige der denkwürdigsten Episoden der Serie.
Kevin Sorbo nach „Hercules“: Mehr als nur ein Halbgott
Obwohl Kevin Sorbo vor allem für seine Rolle als Hercules bekannt ist, hat er auch nach dem Ende der Serie in zahlreichen anderen Filmen und Fernsehserien mitgespielt. Er übernahm Rollen in Science-Fiction-Serien wie „Andromeda“ und war in Filmen wie „Kull, der Eroberer“ und „Meet the Spartans“ zu sehen.
Sorbo engagiert sich auch sozial und setzt sich für verschiedene wohltätige Zwecke ein. Er ist Sprecher der Organisation „World Vision“ und unterstützt Kinder in Not. Nach einer schweren gesundheitlichen Krise, bei der er einen Schlaganfall erlitt, engagiert er sich zudem für die Aufklärung über neurologische Erkrankungen.
Trotz seiner vielfältigen Engagements bleibt Kevin Sorbo für viele Fans der unvergessliche Hercules. Er hat eine ganze Generation von Zuschauern mit seiner Darstellung des griechischen Halbgottes begeistert und eine TV-Kultfigur geschaffen. Seine Interpretation von Hercules prägte das Bild des Helden für viele Jahre und beeinflusste zahlreiche andere Fantasy-Produktionen.
Kevin Sorbo privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Kevin Sorbo ist seit 1998 mit der Schauspielerin Sam Jenkins verheiratet. Die beiden lernten sich am Set von „Hercules: The Legendary Journeys“ kennen, wo Jenkins eine Gastrolle spielte. Gemeinsam haben sie drei Kinder: Braedon Cooper, Shane Haaken und Octavia Flynn. Die Familie lebt in Los Angeles, Kalifornien. (Lesen Sie auch: Heute ohne Werbung im TV: Ewan McGregor…)

Sorbo ist bekannt für seine konservativen politischen Ansichten und äußert sich regelmäßig zu politischen Themen in den sozialen Medien. Dies hat ihm sowohl Zustimmung als auch Kritik eingebracht. Er positioniert sich oft gegen den Mainstream und vertritt seine Überzeugungen offen.
Ein Wendepunkt in Sorbos Leben war seine schwere gesundheitliche Krise im Jahr 1997. Während der Dreharbeiten zu „Hercules“ erlitt er einen Schlaganfall, der seine Gesundheit nachhaltig beeinträchtigte. Er musste lange Zeit pausieren und sich einer intensiven Therapie unterziehen. In seiner Autobiografie „True Strength“ beschreibt er seinen Kampf zurück ins Leben und seine Erfahrungen mit der Krankheit.
Trotz seiner gesundheitlichen Probleme und seiner polarisierenden politischen Ansichten bleibt Kevin Sorbo eine Ikone der 90er-Jahre. Seine Rolle als Hercules hat ihn unsterblich gemacht und seine Fans schätzen ihn für seine Authentizität und seine Bereitschaft, für seine Überzeugungen einzustehen.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Kevin Sorbo?
Kevin Sorbo wurde am 24. September 1958 geboren und ist somit aktuell 65 Jahre alt (Stand: November 2024). Er feierte seinen Geburtstag im Kreise seiner Familie und Freunde in Los Angeles.
Hat Kevin Sorbo einen Partner/ist er verheiratet?
Ja, Kevin Sorbo ist seit 1998 mit der Schauspielerin Sam Jenkins verheiratet. Die beiden lernten sich bei den Dreharbeiten zur Serie „Hercules: The Legendary Journeys“ kennen und lieben.
Hat Kevin Sorbo Kinder?
Kevin Sorbo und seine Frau Sam Jenkins haben drei gemeinsame Kinder: zwei Söhne namens Braedon Cooper und Shane Haaken, sowie eine Tochter namens Octavia Flynn. Die Familie lebt in Los Angeles.
Welche anderen Rollen hat Kevin Sorbo nach „Hercules“ gespielt?
Nach „Hercules“ spielte Kevin Sorbo unter anderem die Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie „Andromeda“. Außerdem war er in Filmen wie „Kull, der Eroberer“ und „Meet the Spartans“ zu sehen. Er ist weiterhin als Schauspieler tätig.
Was ist über Kevin Sorbos gesundheitliche Probleme bekannt?
Kevin Sorbo erlitt im Jahr 1997 einen Schlaganfall, der seine Gesundheit stark beeinträchtigte. Er hat in seiner Autobiografie „True Strength“ offen über seine Erfahrungen mit der Krankheit und seinen Kampf zurück ins Leben berichtet.









