Die Frage, welche Filme man sich bei den Kinostarts Diese Woche ansehen sollte, beschäftigt viele Kinogänger. Gleich zwei vielversprechende Neustarts buhlen um die Gunst des Publikums: ein Film, der bereits als bester des Jahres gehandelt wird, und ein neuer Teil einer legendären Horror-Reihe, der die Fans in Angst und Schrecken versetzen will.

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- Was erwartet uns bei den Kinostarts diese Woche?
- „Der Exorzist: Bekenntnis“ – Ein Sequel mit Kultpotenzial?
- „Ein fast perfekter Antrag“ – Deutsche Tragikomödie mit Starbesetzung
- Wie unterscheidet sich „Der Exorzist: Bekenntnis“ von anderen Horrorfilmen?
- Für wen lohnt sich „Der Exorzist: Bekenntnis“?
- Für wen lohnt sich „Ein fast perfekter Antrag“?
- Häufig gestellte Fragen
| Titel | Der Exorzist: Bekenntnis |
|---|---|
| Originaltitel | The Exorcist: Believer |
| Regie | David Gordon Green |
| Drehbuch | Peter Sattler, David Gordon Green |
| Besetzung (Top 3-5) | Leslie Odom Jr., Ann Dowd, Jennifer Nettles |
| Genre | Horror |
| Laufzeit | ca. 111 Minuten |
| Kinostart | 05. Oktober 2023 |
| FSK | Ab 16 Jahren |
| Verleih | Universal Pictures |
| Titel | Ein fast perfekter Antrag |
|---|---|
| Regie | Marco Petry |
| Drehbuch | Lea Schmidbauer, Marco Petry |
| Besetzung (Top 3-5) | Heiner Lauterbach, Jella Haase, Milan Peschel |
| Genre | Tragikomödie |
| Kinostart | 05. Oktober 2023 |
| FSK | Ohne Altersbeschränkung |
| Verleih | Constantin Film |
Unser Eindruck: Während „Der Exorzist: Bekenntnis“ auf Altbewährtes setzt und Horror-Fans bedient, bietet „Ein fast perfekter Antrag“ leichte Unterhaltung mit Tiefgang für ein breiteres Publikum.
Was erwartet uns bei den Kinostarts diese Woche?
Die Kinostarts Diese Woche versprechen einiges: Mit „Der Exorzist: Bekenntnis“ kehrt ein Klassiker zurück, der das Genre einst revolutionierte und bis heute prägt. Der Film versucht, an den Erfolg des Originals anzuknüpfen und eine neue Generation von Zuschauern zu schocken. Daneben startet die deutsche Tragikomödie „Ein fast perfekter Antrag“, die mit einem Star-Ensemble und einer herzerwärmenden Geschichte punktet.
„Der Exorzist: Bekenntnis“ – Ein Sequel mit Kultpotenzial?
Fast 50 Jahre nach dem Original kommt mit „Der Exorzist: Bekenntnis“ eine direkte Fortsetzung in die Kinos. Regisseur David Gordon Green, der bereits mit seinen „Halloween“-Sequels bewiesen hat, dass er ikonische Horror-Reihen wiederbeleben kann, nimmt sich nun des Exorzisten-Mythos an. Die Geschichte dreht sich um zwei Mädchen, die gleichzeitig von einer dämonischen Macht besessen sind. Ihre verzweifelten Eltern suchen Hilfe und treffen dabei auf Chris MacNeil, die Mutter des besessenen Mädchens aus dem Originalfilm. (Lesen Sie auch: Film Heute TV: Oscar-Stars im Packenden Heist-Thriller)
Der Film setzt auf eine Mischung aus bekannten Elementen und neuen Ideen. Die ikonische Musik, die schockierenden Bilder und die beklemmende Atmosphäre sind auch in „Der Exorzist: Bekenntnis“ präsent. Gleichzeitig versucht der Film, die Thematik der Besessenheit in einen modernen Kontext zu setzen und neue Facetten des Bösen zu erforschen. Ob dies gelingt, wird sich zeigen. Der Trailer verspricht jedenfalls nervenaufreibende Unterhaltung.
Serien-Fakten
- „Der Exorzist“ (1973) gilt als einer der einflussreichsten Horrorfilme aller Zeiten.
- Der Film löste seinerzeit Kontroversen und Diskussionen über religiösen Fanatismus und psychische Erkrankungen aus.
- Es folgten mehrere Fortsetzungen und eine TV-Serie, die jedoch nicht an den Erfolg des Originals anknüpfen konnten.
- „Der Exorzist: Bekenntnis“ ist der erste Teil einer geplanten Trilogie.
„Ein fast perfekter Antrag“ – Deutsche Tragikomödie mit Starbesetzung
Deutlich leichterer Stoff erwartet die Zuschauer bei „Ein fast perfekter Antrag“. Die deutsche Tragikomödie erzählt die Geschichte von Hein, einem pensionierten Postbeamten, der seiner Frau Marlene nach 50 Jahren Ehe noch einmal einen Heiratsantrag machen will. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn Marlene leidet an Alzheimer und erkennt Hein immer weniger. Unterstützung erhält er von seiner Enkelin Jule, die ihm bei der Planung des perfekten Antrags hilft.
Der Film besticht vor allem durch seine hervorragenden Darsteller. Heiner Lauterbach überzeugt als liebevoller Ehemann, der um seine Frau kämpft, während Jella Haase als quirlige Enkelin für frischen Wind sorgt. Milan Peschel und Angelika Milster ergänzen das Ensemble und sorgen für weitere emotionale Momente. Regisseur Marco Petry gelingt es, die schwierige Thematik der Alzheimer-Erkrankung mit viel Humor und Herzlichkeit zu erzählen.
Alzheimer ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die zu Gedächtnisverlust, Verwirrung und Verhaltensänderungen führt. In Deutschland sind schätzungsweise 1,6 Millionen Menschen von Alzheimer betroffen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. bietet Betroffenen und Angehörigen Informationen und Unterstützung. (Lesen Sie auch: Mārama Film: Vampir-Rache-Epos, das unter die Haut…)
Wie unterscheidet sich „Der Exorzist: Bekenntnis“ von anderen Horrorfilmen?
„Der Exorzist: Bekenntnis“ versucht, sich von der Masse an Horrorfilmen abzuheben, indem er auf eine Kombination aus psychologischem Horror und schockierenden Bildern setzt. Im Gegensatz zu vielen modernen Horrorfilmen, die auf billige Schockeffekte und Gore setzen, versucht „Der Exorzist: Bekenntnis“, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuschauer bis ins Mark erschüttert. Die Thematik der Besessenheit wird dabei ernst genommen und nicht ins Lächerliche gezogen. Ob dies gelingt, wird sich zeigen, aber der Film hat das Potenzial, Horror-Fans zu begeistern, die auf der Suche nach anspruchsvoller Unterhaltung sind.
Für wen lohnt sich „Der Exorzist: Bekenntnis“?
„Der Exorzist: Bekenntnis“ richtet sich in erster Linie an Fans des Originals und an Horror-Liebhaber, die auf der Suche nach einem anspruchsvollen und schockierenden Filmerlebnis sind. Wer Filme wie „Hereditary“ oder „The Witch“ mochte, wird hier wahrscheinlich ebenfalls auf seine Kosten kommen. Zuschauer, die empfindlich auf Gewalt und verstörende Bilder reagieren, sollten den Film jedoch meiden.
Für wen lohnt sich „Ein fast perfekter Antrag“?
„Ein fast perfekter Antrag“ ist ein Film für ein breiteres Publikum. Wer leichte Unterhaltung mit Tiefgang sucht und sich von einer herzerwärmenden Geschichte berühren lassen möchte, ist hier genau richtig. Der Film eignet sich auch gut für einen gemeinsamen Kinoabend mit der Familie oder mit Freunden. Wer Filme wie „Honig im Kopf“ oder „Das Beste kommt zum Schluss“ mochte, wird hier wahrscheinlich ebenfalls Gefallen finden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Besondere an „Der Exorzist: Bekenntnis“?
„Der Exorzist: Bekenntnis“ ist eine direkte Fortsetzung des Horror-Klassikers „Der Exorzist“ von 1973 und versucht, die Thematik der Besessenheit in einem modernen Kontext neu zu interpretieren. Der Film setzt auf eine Mischung aus psychologischem Horror und schockierenden Bildern, um den Zuschauer zu erschüttern.
Worum geht es in „Ein fast perfekter Antrag“?
Die deutsche Tragikomödie erzählt die Geschichte von Hein, der seiner an Alzheimer erkrankten Frau Marlene nach 50 Jahren Ehe noch einmal einen Heiratsantrag machen will. Dabei wird er von seiner Enkelin Jule unterstützt, die ihm bei der Planung des perfekten Antrags hilft.
Ab welchem Alter ist „Der Exorzist: Bekenntnis“ freigegeben?
„Der Exorzist: Bekenntnis“ ist in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben. Dies ist aufgrund der verstörenden Bilder und der Thematik der Besessenheit angemessen, da jüngere Zuschauer möglicherweise überfordert wären. (Lesen Sie auch: Eine der besten Videospiel-Reihen wird zum Kinofilm…)
Welche Schauspieler spielen in „Ein fast perfekter Antrag“ mit?
In „Ein fast perfekter Antrag“ spielen Heiner Lauterbach, Jella Haase, Milan Peschel und Angelika Milster die Hauptrollen. Das Ensemble überzeugt mit seinen schauspielerischen Leistungen und sorgt für emotionale Momente.
Wo finde ich weitere Informationen zu den Kinostarts diese Woche?
Weitere Informationen zu den Kinostarts Diese Woche, inklusive Kritiken und Trailern, finden Sie auf einschlägigen Filmportalen wie Filmstarts.de, Kino.de oder Moviepilot. Dort können Sie sich einen umfassenden Eindruck von den Filmen verschaffen und entscheiden, welcher Film für Sie der richtige ist.
Die Kinostarts Diese Woche bieten also für jeden Geschmack etwas. Während „Der Exorzist: Bekenntnis“ Horror-Fans in Angst und Schrecken versetzen will, bietet „Ein fast perfekter Antrag“ leichte Unterhaltung mit Tiefgang. Welchen Film man sich letztendlich ansieht, ist natürlich Geschmackssache. Fest steht jedoch, dass die Kinolandschaft um zwei interessante Filme reicher ist.












