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Behörden warnen vor „Schläfern“: Rache der Mullahs?

by Rathaus Nachrichten
1. März 2026
in Panorama
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Behörden warnen vor „Schläfern“

Behörden warnen vor „Schläfern“ – Behörden warnen vor „Schläfern“: Rache der Mullahs?

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Deutsche Sicherheitsbehörden warnen nach dem Angriff auf den Iran vor sogenannten „Schläfern“ und einer erhöhten Bedrohungslage durch mögliche Racheakte des Mullah-Regimes. Insbesondere der Staatsschutz und der Verfassungsschutz analysieren die Situation kontinuierlich, um potenziellen Gefahren, die von iranischen Agenten ausgehen könnten, frühzeitig zu begegnen. Die Sorge gilt vor allem möglichen Anschlägen auf jüdische, israelische oder auch amerikanische Einrichtungen in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis
  1. Lagebewertung: Behörden in Alarmbereitschaft
  2. Wer sind die „Schläfer“ und was macht sie so gefährlich?
  3. Reale Bedrohung: Frühere Aktivitäten iranischer Agenten
  4. Welche Schutzmaßnahmen werden jetzt ergriffen?
  5. Ausblick und Einschätzung der Experten

Lagebewertung der Behörden: Darum warnen sie vor „Schläfern“

Nach dem gemeinsamen Militärschlag der USA und Israels auf Ziele im Iran am 28. Februar 2026, bei dem Berichten zufolge auch hochrangige Ziele getroffen wurden, hat sich die Sicherheitslage verschärft. Deutsche Sicherheitskreise befürchten Vergeltungsschläge. Im Fokus stehen dabei sogenannte „Schläfer“ – Agenten, die unauffällig in der Gesellschaft leben und auf einen Befehl zur Ausführung von Operationen warten. Das Bundeskriminalamt (BKA) geht in einer geheimen Analyse davon aus, dass die militärische Eskalation zu anti-amerikanischen und anti-israelischen Aktionen in Deutschland führen könnte. Diese Einschätzung teilen auch Experten des Verfassungsschutzes, die seit Jahren eine Zunahme von Ausspähaktivitäten durch iranische Dienste, insbesondere die Quds-Einheit der Revolutionsgarden, beobachten.

Wer sind die „Schläfer“ und was ist ihre Taktik?

Der Begriff „Schläfer“ beschreibt Personen, die von ausländischen Mächten rekrutiert werden und oft über einen langen Zeitraum unauffällig in einem Zielland leben. Ihre Aufgabe ist es, im Bedarfsfall für geheimdienstliche oder sogar terroristische Aktivitäten aktiviert zu werden. Experten weisen darauf hin, dass es sich bei diesen Akteuren nicht zwingend um iranische Staatsbürger handeln muss. In der Vergangenheit griffen iranische Dienste oft auf Männer zurück, die zwar wie die Herrscher im Iran Schiiten waren, aber aus Ländern wie dem Libanon, Pakistan oder Afghanistan stammten. Ihre Unauffälligkeit macht die Identifizierung für die Sicherheitsbehörden zu einer erheblichen Herausforderung. Die Sorge besteht, dass diese Netzwerke für Sabotageakte oder Anschläge genutzt werden könnten. Der Tod von Ali Khamenei könnte, so die Befürchtung, als Auslöser für solche Vergeltungsaktionen dienen, wie sie die iranischen Revolutionsgarden bereits angedroht haben.

Reale Bedrohung: Frühere Aktivitäten iranischer Agenten in Deutschland

Die Warnungen der Behörden vor „Schläfern“ basieren nicht auf abstrakten Annahmen, sondern auf konkreten Erfahrungen der Vergangenheit. Iranische Geheimdienste sind in Deutschland seit Jahren aktiv und spähen gezielt Regimegegner sowie jüdische und israelische Einrichtungen aus. Bereits im April 2024 wurden beispielsweise in München und Ulm mehrere Männer festgenommen, die im Auftrag des iranischen Geheimdienstes potenzielle Anschlagsziele auskundschaften sollten. Einer der Verdächtigen hatte den spezifischen Auftrag, Informationen über jüdische Wissenschaftler zu sammeln und einen Professor zu töten. Laut Bundesregierung wurden zwischen 2018 und 2023 neun Ermittlungsverfahren gegen 24 mutmaßliche iranische Agenten eingeleitet. Diese Vorfälle belegen, dass das Mullah-Regime nicht davor zurückschreckt, seine Gegner auch auf deutschem Boden anzugreifen. Die aktuelle Eskalation im Konflikt mit dem Iran könnte diese Aktivitäten weiter verstärken.

Welche Schutzmaßnahmen werden jetzt ergriffen?

Als Reaktion auf die gestiegene Bedrohung haben die deutschen Sicherheitsbehörden den Schutz für potenziell gefährdete Objekte erhöht. Dies betrifft insbesondere jüdische und israelische Einrichtungen sowie US-amerikanische Stützpunkte. In Berlin wurde die Sicherheitsstufe erhöht und zusätzliche Einsatzkräfte wurden mobilisiert. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat ebenfalls seine Wachsamkeit verstärkt, da der Iran die Bundeswehr als „terroristische Gruppe“ eingestuft hat. Zu den Maßnahmen gehören verstärkte Aufklärung und Sensibilisierungsveranstaltungen für Soldaten, um sie über die Methoden ausländischer Geheimdienste zu informieren. Laut dem Bundeskriminalamt (BKA) werden entsprechende Hinweislagen mit hoher Priorität verfolgt und aufgeklärt.

Ausblick und Einschätzung der Experten

Experten und Politiker betonen die Notwendigkeit der Wachsamkeit, warnen jedoch gleichzeitig vor Panik. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, erklärte, man müsse mit allem rechnen, aber keine Panik erzeugen. August Hanning, ein ehemaliger BND-Präsident, schätzt die Lage ernster ein und warnte, dass Deutschland bei Vergeltungsschlägen aufgrund der engen Beziehungen zu Israel an erster Stelle stehen könnte. Die Behörden, von der Bundespolizei bis zum Bundesamt für Verfassungsschutz, arbeiten eng zusammen, um die Lage kontinuierlich neu zu bewerten und auf jede Veränderung reagieren zu können. Die zentrale Herausforderung bleibt die Identifizierung der unauffällig agierenden „Schläfer“, bevor sie aktiviert werden können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Erhöhte Alarmbereitschaft: Deutsche Sicherheitsbehörden wie BKA und Verfassungsschutz sind nach Angriffen auf den Iran in erhöhter Alarmbereitschaft.
  • Gefahr durch „Schläfer“: Die größte Sorge gilt potenziellen Racheakten durch im Land befindliche, verdeckt operierende Agenten des iranischen Regimes.
  • Ausspähung von Zielen: Iranische Dienste, insbesondere die Quds-Einheit, beobachten seit Jahren jüdische und israelische Einrichtungen in Deutschland.
  • Vergangene Operationen: Bereits 2024 wurden in Deutschland Personen festgenommen, die im Auftrag des Iran Anschlagsziele auskundschafteten.
  • Schutzmaßnahmen: Der Schutz für jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen wurde bundesweit verstärkt.
  • Einschätzung von Experten: Während einige zur Besonnenheit mahnen, sehen andere wie der Ex-BND-Chef Hanning Deutschland als primäres Ziel für Vergeltungsaktionen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Was genau sind „Schläfer“?

Als „Schläfer“ werden Agenten bezeichnet, die von einem Staat oder einer Organisation in ein anderes Land geschickt werden, um dort unauffällig zu leben. Sie gehen normalen Berufen nach und integrieren sich in die Gesellschaft, bis sie für eine Mission, etwa einen Anschlag oder einen Sabotageakt, „aktiviert“ werden.

Warum ist die Gefahr nach dem Angriff auf den Iran in Deutschland besonders hoch?

Deutschland gilt aufgrund seiner engen politischen und militärischen Beziehungen zu Israel und den USA als potenzielles Ziel für iranische Vergeltungsaktionen. Zudem lebt hier die größte iranische Exil-Community in Europa, die ebenfalls im Fokus der iranischen Geheimdienste steht.

Welche Ziele könnten in Deutschland angegriffen werden?

Die Sicherheitsbehörden sehen vor allem jüdische und israelische Einrichtungen wie Synagogen oder Botschaften, amerikanische Militärbasen und kritische Infrastruktur als gefährdet an. Auch iranische Oppositionelle in Deutschland sind eine Zielgruppe.

Wie versuchen die deutschen Behörden, „Schläfer“ zu identifizieren?

Die Identifizierung ist extrem schwierig. Der Verfassungsschutz und andere Nachrichtendienste setzen auf die Auswertung von Hinweisen, die Überwachung bekannter extremistischer Szenen und die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerdiensten, um verdächtige Personen und Netzwerke aufzudecken.

Was kann die Bevölkerung tun, um zur Sicherheit beizutragen?

Die Behörden rufen die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf. Verdächtige Beobachtungen, insbesondere im Umfeld potenziell gefährdeter Einrichtungen, sollten umgehend der Polizei gemeldet werden. Panik ist jedoch nicht angebracht.

Fazit: Eine latente Bedrohung, die ernst genommen wird

Die Warnungen der Behörden vor „Schläfern“ verdeutlichen die gestiegene und komplexe Bedrohungslage für Deutschland. Die Gefahr, dass das iranische Regime nach den jüngsten Angriffen Rache üben will, ist real und wird von Staatsschutz und Verfassungsschutz sehr ernst genommen. Während die Sicherheitsmaßnahmen für gefährdete Objekte sichtbar hochgefahren wurden, bleibt die größte Herausforderung die unsichtbare Gefahr durch verdeckt operierende Agenten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Drohungen aus Teheran leere Worte bleiben oder ob die „Schläfer“ tatsächlich aktiviert werden.

Autorbild von Jonas Wagner

Jonas Wagner, Experte für Innere Sicherheit

Jonas Wagner berichtet seit über 15 Jahren für RathausNachrichten.de über die Themen Innere Sicherheit, Terrorismusabwehr und die Arbeit der deutschen Sicherheitsbehörden. Er verfügt über ein breites Netzwerk in politischen Kreisen und bei den Verfassungsschutzämtern. Seine Analysen basieren auf sorgfältiger Recherche und verifizierten Fakten.

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Facebook: Deutsche Behörden in Alarmbereitschaft! Nach dem Angriff auf den Iran wächst die Sorge vor Racheakten durch iranische „Schläfer“. Wie real ist die Gefahr für uns? #Sicherheit #Iran #Verfassungsschutz #Schläfer #Deutschland

Twitter/X: Warnung vor „Schläfern“: Wie gefährlich wird die Rache der Mullahs für Deutschland? Sicherheitsbehörden erhöhen Schutzmaßnahmen für jüdische & israelische Einrichtungen. #IranKonflikt #Terrorgefahr #InnereSicherheit

LinkedIn: Analyse zur aktuellen Sicherheitslage: Nach der Eskalation im Iran-Konflikt bewerten deutsche Sicherheitsbehörden die Bedrohung durch sogenannte „Schläfer“ neu. Eine Herausforderung für Staatsschutz und Spionageabwehr. #Sicherheitslage #Geopolitik #Iran #Deutschland

Tags: BKAGeopolitikInnere SicherheitIranNaher OstenQuds-EinheitSicherheitsbehördenSpionageTerrorismusVerfassungsschutz
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