Sängerin Sarah Connor spricht offen über eine Ehekrise mit Florian Fischer – und über Gedanken, die sogar für ihren Mann tabu sind.
Mit ihrer großen Arena-Tour, die bereits am 13. März startet, und der in wenigen Tagen erscheinenden Limited-Deluxe-Edition ihres 2025er Albums „Freigeistin“ rückt Sarah Connor, 45, ihr persönlichstes Werk erneut in den Fokus. In einem Interview mit Apple Music gibt die Sängerin dabei ungewohnt offene Einblicke – unter anderem in eine schwierige Phase ihrer Ehe mit ihrem Mann Florian Fischer, 51.
Einer der Songs des Albums entstand bereits vor fünf Jahren, in einer Zeit, die Connor als besonders belastend beschreibt. „Da hatten mein Mann und ich eine große Krise und das jetzt wieder zu singen, ist so krass“, sagt sie im Interview sichtlich bewegt über den Text von „Zusammen ist man weniger kaputt“. Die Aufnahmen für „Freigeistin“ hätten sie auf eine schmerzhafte Weise an jene Phase erinnert – an das Gefühl von „Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit“ und daran, wie unglücklich sie und die Situation damals waren.
Stücke, die so tief ins Private gehen, legt Connor in der Regel zunächst beiseite. Zu intim, zu nah. Erst mit zeitlichem Abstand könne sie sich dazu durchringen, sie zu veröffentlichen. Letztlich gibt ihr der Gedanke den Ausschlag, dass andere in ähnlichen Situationen stecken: „Ich weiß, dass es andere Menschen gibt, andere Frauen, andere Paare, die auch da durch gehen und die genau diesen Moment dann haben.“ Deshalb wäre es in ihren Augen auch geizig, solche Songs nicht zu teilen.
Das Wichtigste zu Sarah Connor
Im Text zum Lied „Zusammen ist man weniger kaputt“ geht es durchaus ans Eingemachte. Connor singt unter anderem Zeilen wie „Und dann zieh‘ ich wieder los, geh‘ auf die Reise. Tanz‘ eng mit andern Typen, lache laut und weine leise. […] Schlaf‘ mich durch fremde Betten in der Hoffnung, dass ich heile“.
Was Ehemann Fischer nicht sehen soll
Noch persönlicher wird es, wenn Connor über ihren Computer spricht, den sie als eine Art Tresor für ihre dunkelsten Gedanken beschreibt, zu dem nur sie selbst Zugang hat. Gegenüber ihrem Ehemann habe sie klargemacht: „Guck nicht in meinen Computer, guck nicht da rein. Das willst du einfach nicht sehen.“ Beim Lesen ihrer eigenen Aufzeichnungen überkomme sie manchmal das Gefühl, darin nur Unglück zu finden und die Frage, ob Glück dort überhaupt je einen Platz hatte.
Mit einer Portion Selbstironie kommentiert sie: „Wenn ich tot bin, könnt ihr daraus ein Buch machen“ – um direkt nachzuschieben, dass es im Nachhinein betrachtet dann doch nicht ganz so schlimm gewesen sei. Einige der neuen Songs habe sie bei den Proben kaum singen können – zwei davon nur zweimal. Ihre Arena-Tour führt Sarah Connor unter anderem nach Berlin, Hamburg, Leipzig, Frankfurt, München, Zürich und Wien. Los geht es am 13. März in Kiel, der Abschluss ist für den 1. April in Mannheim geplant.
Quelle: Gala






