„Das darf doch nicht wahr sein!“, hallte es von den Rängen der Mercedes-Benz Arena. Die späte Punkteteilung gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf schmerzt. Die VFB Stuttgart Einzelkritik fällt dementsprechend gemischt aus, wobei einige Spieler deutlich unter den Erwartungen blieben und eine bittere Note 5 kassierten.

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| Heim | Gast | Ergebnis | ||
| VfB Stuttgart | – | TSG Hoffenheim | 2:2 | |
| Datum/Uhrzeit | Stadion | Zuschauer | Torschützen | Karten |
| Samstag, 15:30 Uhr | Mercedes-Benz Arena | 50.000 | Guirassy (2), Kramarić, Bebou | – |
Stuttgart – Hoffenheim 2:2: Bittere Pille nach spätem Ausgleich
Es war ein Nachmittag der vergebenen Chancen und späten Nackenschläge für den VfB Stuttgart. Die Schwaben präsentierten sich vor heimischer Kulisse kämpferisch und gingen zweimal in Führung, doch die TSG Hoffenheim konterte jeweils und entführte am Ende einen Punkt aus Stuttgart. Besonders bitter: Der Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Der VfB, sichtlich bemüht, die Negativserie der letzten Wochen zu beenden, übernahm sofort die Initiative. Das aggressive Pressing zwang die Hoffenheimer zu Fehlern im Aufbauspiel. Die daraus resultierenden Ballgewinne nutzte der VfB zu schnellen Angriffen. In der 27. Minute war es dann so weit: Serhou Guirassy, Stuttgarts Lebensversicherung im Angriff, traf nach einer sehenswerten Kombination zur Führung. Die Freude währte jedoch nicht lange. Nur wenige Minuten später glich Andrej Kramarić für die Gäste aus, nachdem die Stuttgarter Abwehr einen Moment lang unsortiert wirkte.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Spiel mit offenem Visier. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne. In der 65. Minute war es erneut Guirassy, der die Stuttgarter Anhänger jubeln ließ. Nach einem Eckball stieg er am höchsten und köpfte den Ball unhaltbar ins Netz. Doch auch dieser Vorsprung sollte nicht bis zum Schlusspfiff halten. In der Nachspielzeit war es Ihlas Bebou, der mit einem platzierten Schuss den Ausgleich erzielte und die Hoffenheimer jubeln ließ. Die Stuttgarter Spieler und Fans waren geschockt.
Auf einen Blick
- Doppelpack von Guirassy reicht nicht zum Sieg.
- Später Ausgleich in der Nachspielzeit durch Bebou.
- VfB verpasst wichtigen Dreier im Abstiegskampf.
- Einzelkritik fällt gemischt aus, ein Spieler erhält Note 5.
Wer überzeugte, wer enttäuschte? Die VfB Stuttgart Einzelkritik im Detail
Die Leistung der einzelnen Spieler war an diesem Tag sehr unterschiedlich. Während einige Akteure ihr Potenzial abrufen konnten, blieben andere deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die kicker-Noten spiegeln dies wider.
Serhou Guirassy: Der Stürmer war mit seinen beiden Toren der Lichtblick im Stuttgarter Spiel. Er zeigte sich kämpferisch, präsent und eiskalt vor dem Tor. Note: 2 (Lesen Sie auch: Die Noten für die Stuttgart-Stars – Fünfmal…)
Waldemar Anton: Der Abwehrchef stabilisierte die Defensive und ging mit vollem Einsatz in die Zweikämpfe. Note: 3
Atakan Karazor: Im defensiven Mittelfeld ackerte Karazor unermüdlich und versuchte, die gegnerischen Angriffe zu unterbinden. Allerdings leistete er sich auch einige Ballverluste. Note: 4
Wataru Endo: Der Kapitän zeigte eine engagierte Leistung, konnte aber nicht alle Lücken schließen. Note: 4
Josha Vagnoman: Der Rechtsverteidiger hatte defensiv einige Probleme und konnte offensiv kaum Akzente setzen. Note: 5
Die weiteren Spieler erhielten Noten im Bereich von 3,5 bis 4,5. Die Leistung des gesamten Teams war zwar kämpferisch, aber in den entscheidenden Momenten fehlte die Konzentration und Cleverness.
Zum ersten Mal seit fünf Spielen konnte der VfB Stuttgart mehr als ein Tor erzielen. Dennoch reichte es nicht zum Sieg. (Lesen Sie auch: VFB Stuttgart Einzelkritik: Wer Glänzte Beim 3:0…)
Was bedeutet das Ergebnis?
Die Punkteteilung im Heimspiel gegen Hoffenheim ist ein herber Rückschlag für den VfB Stuttgart im Abstiegskampf. Die Mannschaft verpasste die Chance, sich von den direkten Konkurrenten abzusetzen und steckt weiterhin tief im Tabellenkeller fest. Der Druck auf Trainer und Mannschaft wächst.
Aktuell belegt der VfB Stuttgart den Relegationsplatz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nur wenige Punkte, doch die Konkurrenz schläft nicht. Um den Klassenerhalt zu sichern, muss sich die Mannschaft in den kommenden Spielen deutlich steigern und endlich wieder Siege einfahren.
Das nächste Spiel für den VfB Stuttgart ist ein Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg. Auch diese Partie wird richtungsweisend sein für den weiteren Saisonverlauf. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem unbedingten Willen zum Sieg kann der VfB in Augsburg bestehen und wichtige Punkte sammeln.
Welche taktischen Änderungen sind notwendig?
Um in den kommenden Spielen erfolgreicher zu sein, muss Trainer Sebastian Hoeneß einige taktische Änderungen vornehmen. Die Defensive muss stabiler stehen und weniger Gegentore zulassen. Zudem muss die Offensive effektiver werden und die Torchancen besser nutzen. Laut Sportschau analysieren Experten die taktischen Schwächen des VfB bereits seit Wochen.

Eine mögliche Option wäre, die Abwehr kompakter zu formieren und auf Konter zu setzen. Zudem könnte der Trainer versuchen, das Mittelfeld zu stärken, um mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Auch personelle Veränderungen sind denkbar, um frischen Wind in die Mannschaft zu bringen.
Entscheidend wird sein, dass die Mannschaft als Einheit auftritt und jeder Spieler seine individuelle Leistung abruft. Nur so kann der VfB Stuttgart den Klassenerhalt schaffen und auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen. (Lesen Sie auch: VFB Niederlage gegen ST. Pauli: Drei -Stars…)
Transfermarkt.de bietet detaillierte Kaderanalysen und Statistiken zum VfB Stuttgart.
Die Unruhe im Umfeld des VfB Stuttgart ist groß. Die Fans fordern eine klare sportliche Perspektive und eine erfolgreiche Zukunft des Vereins.
„Wir müssen jetzt zusammenstehen!“
Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Sebastian Hoeneß enttäuscht über das Ergebnis, betonte aber gleichzeitig den kämpferischen Einsatz seiner Mannschaft. „Wir haben alles gegeben, aber am Ende hat es leider nicht gereicht. Wir müssen jetzt zusammenstehen und in den nächsten Spielen alles geben, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so Hoeneß.
Auch Kapitän Wataru Endo appellierte an den Teamgeist: „Wir sind eine Mannschaft und wir werden diese schwierige Situation gemeinsam meistern. Wir müssen positiv bleiben und weiter hart arbeiten.“
Die Worte der Verantwortlichen zeigen, dass die Mannschaft trotz der schwierigen Situation geschlossen auftritt und den Glauben an den Klassenerhalt nicht verloren hat. Ob dies jedoch ausreicht, um die sportliche Wende zu schaffen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Fazit
Die späte Punkteteilung gegen Hoffenheim hat die ohnehin angespannte Lage beim VfB Stuttgart weiter verschärft. Die VFB Stuttgart Einzelkritik offenbart Licht und Schatten im Kader, wobei vor allem die Defensive und die Chancenverwertung verbessert werden müssen. Nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung in den kommenden Spielen kann der Klassenerhalt noch gelingen. Die Fans hoffen auf eine positive Reaktion der Mannschaft im Auswärtsspiel gegen Augsburg.
Ursprünglich berichtet von: Bild (Lesen Sie auch: VFB Stuttgart Var: Raubt der Video-Assistent dem…)










