Rebhuhn Retten – das ist das Ziel! Um den dramatischen Rückgang der Rebhuhn-Population in Deutschland entgegenzuwirken, greifen Naturschützer zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Mit akustischen Revierrufen locken sie die scheuen Vögel an und zählen so die Bestände. Die Initiative „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ setzt auf vielfältige Schutzmaßnahmen in verschiedenen Bundesländern, um dem Vogel des Jahres 2026 wieder Aufwind zu verschaffen.

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- Akustische Kriegsführung im Feld: Wie die Rebhuhn-Zählung funktioniert
- Dramatischer Rückgang: Mehr als 80 Prozent der Rebhühner verschwunden
- Warum verschwindet das Rebhuhn aus unseren Landschaften?
- Wie kann man das Rebhuhn retten? Schutzmaßnahmen in der Praxis
- Die Rolle der Landwirtschaft: Mehr Vielfalt für das Rebhuhn
- Rebhuhn Retten: Ein Wettlauf gegen die Zeit
- Was bedeutet das Ergebnis?
- Fazit: Rebhuhn retten – Ein Zeichen für mehr Artenvielfalt
| Event | Ergebnis | Datum | Ort | Schlüsselmomente |
|---|---|---|---|---|
| Rebhuhn-Bestandszählung | Leichte Zunahme im Vergleich zum Tiefstand 2019 | 2023 | Deutschlandweit | Einsatz akustischer Revierrufe, Schutzmaßnahmen in Projektgebieten |
Akustische Kriegsführung im Feld: Wie die Rebhuhn-Zählung funktioniert
Marcel Holy, Leiter der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer, zieht alle Register. Mit einem Lautsprecher im Anschlag imitiert er den Revierruf eines Rebhuhn-Hahns. Ein akustischer Trick, um herauszufinden, ob sich in der Dunkelheit ein Rivale befindet. Antwortet ein anderer Hahn mit seinem „kirräck“, wird dies als positives Zeichen in der Bestandszählung vermerkt. Diese Methode wird in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern angewendet. Doch in vielen Regionen Deutschlands bleibt die erhoffte Antwort aus.
Dramatischer Rückgang: Mehr als 80 Prozent der Rebhühner verschwunden
Die Initiative „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ schätzt, dass in Deutschland noch etwa 35.000 bis 61.000 Brutpaare leben. Das ist ein Rückgang von über 80 Prozent zwischen 1980 und 2025. Einer Erhebung des Deutschen Jagdverbandes zufolge gab es zuletzt einen leichten Anstieg im Vergleich zum Tiefstand von 2019. Im Jahr 2023 wurden ein Drittel mehr Paare gemeldet. Ein Hoffnungsschimmer, aber noch lange keine Entwarnung.
Auf einen Blick
- Rebhuhn-Bestand in Deutschland stark gesunken
- Initiative „Rebhuhn retten“ setzt auf Schutzmaßnahmen
- Akustische Zählmethoden zur Bestandsermittlung
- Rückgang von Insekten und Verlust von Lebensräumen als Hauptursachen
- Leichter Anstieg der Bestände im Jahr 2023
Warum verschwindet das Rebhuhn aus unseren Landschaften?
Der Nabu sieht den Rückgang von Insekten als einen Hauptgrund für den schrumpfenden Rebhuhn-Bestand. In den ersten Lebenswochen sind die Küken auf Insekten und Spinnen als Nahrung angewiesen. Auch der Verlust von Brachflächen und krautreichen Feldrainen, die als Nist- und Brutplätze dienen, trägt zum Rückgang bei. Die intensive Landwirtschaft mit Monokulturen und der Einsatz von Pestiziden machen dem Rebhuhn das Leben schwer. (Lesen Sie auch: Meteorit Koblenz Beschädigt Hausdach – Was ist…)
Wie kann man das Rebhuhn retten? Schutzmaßnahmen in der Praxis
Um die Rebhuhn-Population zu stabilisieren und bestenfalls zu vergrößern, setzt die Initiative „Rebhuhn retten“ in verschiedenen Projektgebieten in acht Bundesländern Schutzmaßnahmen um. Dazu gehören die Anlage von mehrjährigen Blühflächen und Brachen, Getreidefelder mit doppeltem Reihenabstand und niedrig wachsender Untersaat, die Schaffung von Feld- und Wegrainen sowie die Pflanzung von Hecken. Auch die Bejagung von Fressfeinden wie Füchsen und Mardern ist Teil der Maßnahmen.
Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist ein Feldvogel aus der Familie der Fasanenartigen. Es ist der Vogel des Jahres 2026. Charakteristisch sind sein orange-brauner Kopf und seine graue Brust. Rebhühner leben in kleinen Gruppen, den sogenannten Ketten, und sind sehr scheu.
Die Rolle der Landwirtschaft: Mehr Vielfalt für das Rebhuhn
Eine nachhaltige Landwirtschaft, die auf Vielfalt setzt, ist entscheidend für den Schutz des Rebhuhns. Der Anbau von Zwischenfrüchten, die Anlage von Blühstreifen und der Verzicht auf Pestizide schaffen Lebensräume und Nahrungsquellen für die Vögel. Landwirte, die sich für den Rebhuhn-Schutz engagieren, können einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.
Wie Stern berichtet, ist der Rebhuhnbestand in den letzten Jahrzehnten dramatisch gesunken. Um dem entgegenzuwirken, braucht es ein gemeinsames Engagement von Naturschützern, Landwirten und Politikern. (Lesen Sie auch: Rihanna Haus Beschossen: Schüsse auf Anwesen in…)
Rebhuhn Retten: Ein Wettlauf gegen die Zeit
Die Situation ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Die Schutzmaßnahmen der Initiative „Rebhuhn retten“ zeigen erste Erfolge. Es ist jedoch ein Wettlauf gegen die Zeit. Nur wenn es gelingt, die Lebensräume der Rebhühner zu verbessern und die negativen Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft zu reduzieren, kann der Vogel des Jahres 2026 eine Zukunft in unseren Landschaften haben.
Der NABU setzt sich aktiv für den Schutz des Rebhuhns und seiner Lebensräume ein.
Der Deutsche Jagdverband führt regelmäßig Rebhuhn-Zählungen durch und unterstützt Schutzprojekte.
Der Rebhuhn-Bestand ist seit 1980 um über 80 Prozent gesunken. Die Initiative „Rebhuhn retten“ schätzt, dass es in Deutschland noch 35.000 bis 61.000 Brutpaare gibt. Im Jahr 2023 wurden ein Drittel mehr Paare gemeldet als im Tiefstand von 2019.
Das Rebhuhn ist ein Indikator für die Gesundheit unserer Agrarlandschaft. Sein Verschwinden ist ein Alarmsignal, das uns zum Handeln auffordert. Nur mit vereinten Kräften können wir das Rebhuhn retten und die Artenvielfalt in unseren Feldern und Wiesen erhalten.

Was bedeutet das Ergebnis?
Der leichte Anstieg des Rebhuhn-Bestands im Jahr 2023 ist ein positives Signal, aber noch keine Trendwende. Es zeigt, dass die Schutzmaßnahmen der Initiative „Rebhuhn retten“ wirken können. Es ist jedoch wichtig, diese Maßnahmen weiter auszubauen und flächendeckend umzusetzen. Nur so kann der Rebhuhn-Bestand langfristig gesichert werden. Für die Zukunft sind weitere Zählungen und Analysen geplant, um den Erfolg der Maßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. (Lesen Sie auch: Meteorit Rheinland-Pfalz: Schäden an Häusern nach Lichtblitz)
Die Rettung des Rebhuhns ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Jeder kann einen Beitrag leisten, indem er sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzt, Blühpatenschaften übernimmt oder den Naturschutz unterstützt. Nur gemeinsam können wir dem Rebhuhn eine Zukunft in unseren Landschaften geben.
Fazit: Rebhuhn retten – Ein Zeichen für mehr Artenvielfalt
Die Bemühungen, das Rebhuhn zu retten, sind mehr als nur der Schutz einer einzelnen Vogelart. Sie sind ein Zeichen für den Erhalt der Artenvielfalt und die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Wenn wir es schaffen, dem Rebhuhn wieder eine Heimat zu geben, profitieren auch viele andere Tier- und Pflanzenarten. Der Einsatz für das Rebhuhn ist somit ein Einsatz für eine lebendige und vielfältige Natur.










