PSNV Feuerwehr: Kreisfeuerwehr Oldenburg bildet neue Ersthelfer aus
Die Kreisfeuerwehr Landkreis Oldenburg hat kürzlich 13 neue PSNV-Ersthelfer für die Feuerwehren im Landkreis ausgebildet. Die Teilnehmer absolvierten einen Lehrgang zur Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV), um Einsatzkräfte nach belastenden Ereignissen besser unterstützen zu können. Der Lehrgang wurde an zwei Wochenenden durchgeführt.

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Was ist die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) und warum ist sie wichtig?
Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) umfasst Maßnahmen zur psychischen Stabilisierung und Betreuung von Menschen nach traumatischen Ereignissen. Im Kontext der Feuerwehr dient sie dazu, Einsatzkräfte nach belastenden Einsätzen zu unterstützen, um psychische Belastungen zu reduzieren und langfristige Folgen zu vermeiden. Die PSNV ist ein wichtiger Bestandteil der Einsatznachsorge.
Das ist passiert
- 13 Teilnehmer haben einen PSNV-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen.
- Der Lehrgang fand an zwei Wochenenden statt.
- Die neuen PSNV-Ersthelfer sollen Einsatzkräfte nach belastenden Ereignissen unterstützen.
- Die Kreisfeuerwehr Landkreis Oldenburg stärkt damit die Einsatznachsorge.
Hintergrund der Ausbildung
Die Ausbildung von PSNV-Ersthelfern ist ein wichtiger Baustein, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren im Landkreis Oldenburg langfristig zu sichern. Belastende Einsätze, wie beispielsweise schwere Verkehrsunfälle oder Brände mit Personenschaden, können bei den Einsatzkräften erhebliche psychische Belastungen verursachen. Eine professionelle PSNV kann helfen, diese Belastungen zu verarbeiten und langfristige psychische Schäden zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Verkehrsunfall Traktor bei Ribnitz: KTW Beteiligt, eine…)
Die Notwendigkeit der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) für Einsatzkräfte ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus gerückt. Studien haben gezeigt, dass Einsatzkräfte einem erhöhten Risiko für psychische Belastungsstörungen ausgesetzt sind.
Ziele der PSNV-Ausbildung
Ziel der Ausbildung ist es, den Teilnehmern das notwendige Wissen und die praktischen Fähigkeiten zu vermitteln, um Einsatzkräfte nach belastenden Ereignissen adäquat betreuen zu können. Dazu gehört unter anderem die Erkennung von psychischen Belastungsreaktionen, die Durchführung von stabilisierenden Gesprächen und die Vermittlung von weiterführenden Hilfsangeboten. Die neuen PSNV-Ersthelfer sollen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen und bei Bedarf weitere professionelle Hilfe vermitteln.
Die Rolle der Kreisfeuerwehr Oldenburg
Die Kreisfeuerwehr Landkreis Oldenburg hat die Bedeutung der PSNV frühzeitig erkannt und engagiert sich seit Jahren für den Ausbau dieses Angebots. Neben der Ausbildung von PSNV-Ersthelfern bietet die Kreisfeuerwehr auch regelmäßige Fortbildungen und Supervisionen für die Einsatzkräfte an. Damit soll sichergestellt werden, dass die PSNV im Landkreis Oldenburg auf einem hohen Qualitätsniveau angeboten wird. Informationen zur Arbeit der Kreisfeuerwehr Oldenburg sind auf der offiziellen Webseite zu finden. (Lesen Sie auch: Rechenzentren Brandenburg: Bedrohung oder Chance für die…)
Die Notwendigkeit der psychosozialen Unterstützung von Einsatzkräften wird auch auf Bundesebene anerkannt. So hat beispielsweise das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Informationen und Materialien zur PSNV veröffentlicht.
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bietet ebenfalls Informationen zum Thema psychische Belastung am Arbeitsplatz und zur Prävention.
Fazit
Mit der erfolgreichen Ausbildung der neuen PSNV-Ersthelfer hat die Kreisfeuerwehr Landkreis Oldenburg einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) innerhalb der Feuerwehren im Landkreis unternommen. Die neuen Ersthelfer werden dazu beitragen, die Einsatzkräfte nach belastenden Ereignissen besser zu unterstützen und ihre psychische Gesundheit zu schützen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehren im Landkreis Oldenburg. (Lesen Sie auch: Betonmischer Unfall Hannover: Fahrer bei A2 Abfahrt…)

Ursprünglich berichtet von: Presseportal











