Mehrfach nominiert, aber die goldene Statue blieb aus – für manche Stars ist es ein schmerzliches Déjà-vu. Oscars Noch Nie Gewonnen zu haben, obwohl sie das Publikum lieben und Kritiker ihre Leistungen feiern, ist eine bittere Pille für einige der größten Namen Hollywoods.

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Der steinige Weg zum Oscar-Olymp
Der Weg zum Oscar ist oft ein Marathon, kein Sprint. Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Julianne Moore können ein Lied davon singen. DiCaprio, der heute als einer der größten Schauspieler seiner Generation gilt, musste sechs Nominierungen überstehen, bevor er 2016 für seine Rolle in „The Revenant“ endlich triumphierte. Ein Triumph, der, wie er selbst sagte, mit den härtesten Dreharbeiten seines Lebens erkauft war. Brad Pitt und Julianne Moore erlebten ähnliche Geduldsproben. Pitt erhielt seinen Schauspiel-Oscar erst nach vier erfolglosen Nominierungen als Produzent von „12 Years a Slave“ (2014), während Moore bei ihrer fünften Nominierung für ihre Darstellung einer an Alzheimer erkrankten Sprachwissenschaftlerin in „Still Alice“ (2015) ausgezeichnet wurde.
Die Academy Awards, besser bekannt als Oscars, werden jährlich von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) verliehen, um herausragende Leistungen in der Filmindustrie zu würdigen. Die erste Oscar-Verleihung fand am 16. Mai 1929 statt.
Welche Stars gingen bisher leer aus?
Einige Schauspieler haben in Blockbustern mitgespielt und Kritikerlob geerntet, doch der Oscar blieb ihnen bisher verwehrt. Amy Adams, bekannt für ihre Vielseitigkeit, wurde bereits sechs Mal nominiert. Glenn Close hält mit acht Nominierungen einen traurigen Rekord: Keine andere lebende Schauspielerin wurde so oft nominiert, ohne jemals gewonnen zu haben. Wie Gala berichtet, scheint das Oscar-Glück einigen Stars einfach nicht hold zu sein. (Lesen Sie auch: Emma Stone Oscar: Hollywood-Rekord Dank „Bugonia“)
Harrison Ford: Zwischen Blockbuster-Ruhm und Oscar-Abstinenz
Als Han Solo in „Star Wars“ oder als „Indiana Jones“ in der gleichnamigen Filmreihe verkörperte Harrison Ford ikonische Leinwandhelden. Doch trotz seines immensen Erfolgs und seiner Popularität beim Publikum wurde Ford in seiner langen Karriere nur ein einziges Mal für einen Oscar nominiert – 1986 für seine Rolle in „Der einzige Zeuge“. Ein Beweis dafür, dass kommerzieller Erfolg und Kritikerpreise nicht immer Hand in Hand gehen.
Serien-Fakten
- Glenn Close hält den Rekord für die meisten Oscar-Nominierungen ohne Sieg (8).
- Peter O’Toole wurde ebenfalls achtmal nominiert, erhielt aber einen Ehrenoscar.
- Irving Thalberg erhielt den ersten Ehrenoscar im Jahr 1938.
- Nur drei Filme haben alle fünf wichtigsten Oscars gewonnen: „Es geschah in einer Nacht“, „Einer flog über das Kuckucksnest“ und „Das Schweigen der Lämmer“.
Samuel L. Jackson: Kultstatus ohne Goldjungen?
Samuel L. Jackson, bekannt für seine Rollen in Kultfilmen wie „Pulp Fiction“ (1994), „Django Unchained“ (2013) oder „Glass“ (2019), erhielt bisher lediglich eine einzige Oscar-Nominierung. Lange Zeit schien die Academy kommerziell erfolgreiche Filme zu meiden, was Jacksons Chancen schmälern könnte. Mittlerweile hat sich diese Haltung jedoch etwas gelockert, wie der Erfolg von „Black Panther“ zeigt, der mehrere Oscars gewann.
Ehrenoscars werden für das Lebenswerk oder besondere Verdienste um die Filmkunst verliehen. Sie sind ein Zeichen der Anerkennung für Karrieren, die die Filmgeschichte geprägt haben.
Warum bleiben einige Stars oscar-los?
Die Gründe, warum einige Schauspieler trotz ihres Talents und Erfolgs leer ausgehen, sind vielfältig. Politische Faktoren innerhalb der Academy, die Konkurrenz durch andere herausragende Leistungen im selben Jahr und die Art der Rollen, die Schauspieler wählen, spielen eine Rolle. Oft bevorzugt die Academy Darstellungen in „ernsten“ Dramen gegenüber komödiantischen oder Action-orientierten Rollen. Laut einem Bericht der IMDb spielen auch Marketingkampagnen eine entscheidende Rolle, um die Aufmerksamkeit der Academy-Mitglieder auf bestimmte Filme und Leistungen zu lenken. (Lesen Sie auch: Adhs Prominente: Heidi Klum und weitere Stars…)
Für wen lohnt sich der Oscar-Rummel?
Der Oscar-Rummel lohnt sich für alle, die sich für die Filmkunst begeistern und die Leistungen der Besten der Besten feiern möchten. Wer Filme wie „The Artist“ mochte, wird hier die glamouröse Welt Hollywoods und die Geschichten hinter den Kulissen lieben. Die Oscar-Verleihung ist mehr als nur eine Preisverleihung – sie ist ein Spiegelbild der Filmindustrie und der gesellschaftlichen Werte, die sie repräsentiert. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bietet weitere Informationen zu den diesjährigen Nominierungen und Gewinnern.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schauspielerin hat die meisten Oscar-Nominierungen ohne Gewinn?
Glenn Close hält den unglücklichen Rekord für die meisten Oscar-Nominierungen ohne jemals einen Preis gewonnen zu haben. Sie wurde achtmal nominiert, konnte aber nie einen Goldjungen mit nach Hause nehmen. (Lesen Sie auch: Kate Hudson Oscar Nominierung: Freundschaft mit Gwyneth?)
Wie viele Oscars hat Leonardo DiCaprio gewonnen?
Leonardo DiCaprio hat einen Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Leistung in „The Revenant“ im Jahr 2016 gewonnen. Zuvor war er bereits fünfmal nominiert worden, bevor er endlich triumphierte.
Welchen Film hat Brad Pitt als Produzent einen Oscar eingebracht?
Brad Pitt erhielt einen Oscar als Produzent des Films „12 Years a Slave“ im Jahr 2014. Der Film gewann den Oscar für den besten Film und würdigte Pitts Beitrag hinter den Kulissen.
Wie oft wurde Amy Adams für einen Oscar nominiert?
Amy Adams, eine der talentiertesten Schauspielerinnen Hollywoods, wurde bisher sechs Mal für einen Oscar nominiert, konnte aber noch keinen Preis gewinnen. Sie gilt als eine der größten Schauspielerinnen, die noch auf ihren ersten Oscar warten.
Was sind die häufigsten Gründe für das Ausbleiben eines Oscars?
Politische Faktoren innerhalb der Academy, starke Konkurrenz, die Art der Rolle und effektive Marketingkampagnen spielen eine Rolle. Oft werden dramatische Leistungen gegenüber komödiantischen oder Action-orientierten Rollen bevorzugt. (Lesen Sie auch: Michelle Obama Ehe: Was Sie Jetzt über…)
Die Geschichten von Schauspielern, die Oscars noch nie gewonnen haben, zeigen, dass Erfolg in Hollywood nicht immer mit Auszeichnungen einhergeht. Talent, harte Arbeit und Publikumszuspruch sind oft wichtiger als die Anerkennung durch eine Jury.











