Der Prozess Flixbus Unfall um den tödlichen Flixbus-Unfall auf der A9 bei Leipzig, bei dem vier Menschen starben und 46 verletzt wurden, hat mit dem Geständnis des Busfahrers begonnen, einen Fehler begangen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 64-Jährigen fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor.

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Das ist passiert
- Ein Flixbus verunglückte auf der A9 bei Leipzig.
- Vier Menschen starben, 46 wurden verletzt.
- Der Busfahrer gestand einen Fehler.
- Die Staatsanwaltschaft klagt wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung an.
| Datum/Uhrzeit | 27. März 2024 |
|---|---|
| Ort | A9 nördlich von Leipzig |
| Art des Einsatzes | Tödlicher Busunfall |
| Beteiligte Kräfte | Rettungsdienste, Polizei, Feuerwehr |
| Verletzte/Tote | 4 Tote, 46 Verletzte |
| Sachschaden | Unbekannt |
| Ermittlungsstand | Prozessbeginn, Geständnis des Fahrers |
| Zeugenaufruf | Nein |
Chronologie des Flixbus-Unfalls
Der Flixbus gerät ins Schleudern und kippt um.
Umfangreiche Rettungsmaßnahmen werden eingeleitet.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt, der Prozess beginnt. (Lesen Sie auch: Ehering Raststätte Gefunden: LKW-Fahrer Rettet Eheglück)
Was ist bisher bekannt zum Prozess Flixbus Unfall?
Der 64-jährige Busfahrer hat über seinen Anwalt ein Geständnis abgelegt. Er räumte ein, den Unfall fahrlässig verursacht zu haben. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft ist der Sachverhalt zutreffend. Der Fahrer soll den Bus mit fast 100 km/h gefahren haben, bevor er ins Schleudern geriet und verunglückte. Wie Stern berichtet, soll der Busfahrer aus Tschechien stammen.
Das Geständnis des Busfahrers im Detail
Peter Pospisil, der Anwalt des Busfahrers, verlas eine Erklärung, in der sein Mandant sein tiefes Bedauern über den Unfall zum Ausdruck brachte. „Es tut ihm unendlich leid, was passiert ist. Er würde die Zeit gerne zurückdrehen, er kann es nicht“, so Pospisil. Er betonte, dass sein Mandant kein Risikofahrer sei und weder Übermüdung noch Alkohol oder Drogen eine Rolle gespielt hätten. Es handle sich um ein „einmaliges fahrlässiges Fehlverhalten“.
Die Anklagepunkte gegen den Fahrer
Die Staatsanwaltschaft hat den Busfahrer vor dem Amtsgericht Eilenburg wegen fahrlässiger Tötung in vier Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in 46 Fällen angeklagt. Aufgrund des zu erwartenden Zuschauerandrangs findet die Verhandlung im Landgericht Leipzig statt. Bisher ist nur ein Verhandlungstag angesetzt. Die genaue Strafzumessung obliegt dem Gericht.
Reaktionen auf den Prozessbeginn
Die Reaktionen auf den Prozessbeginn sind verhalten. Viele Angehörige der Opfer und Verletzten erhoffen sich Aufklärung über die genauen Umstände des Unfalls und eine angemessene Bestrafung des Verantwortlichen. Flixbus hat sich bisher nicht öffentlich zu dem laufenden Verfahren geäußert. Die Polizei Sachsen hat ihre Ermittlungen abgeschlossen und die Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft übergeben. (Lesen Sie auch: Peterlik Prozess: Ex-Ministerin Kneissls Mann vor Gericht?)
Die A9 ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands und wird täglich von zahlreichen Fernbussen befahren. Flixbus ist einer der größten Anbieter von Fernbusreisen in Europa.
Wie geht es jetzt weiter im Prozess Flixbus Unfall?
Nach dem Geständnis des Fahrers wird das Gericht nun die Beweise prüfen und Zeugen hören, um die genauen Umstände des Unfalls zu rekonstruieren. Es ist davon auszugehen, dass ein Gutachter hinzugezogen wird, um die technischen Aspekte des Unfalls zu bewerten. Das Urteil wird voraussichtlich in den kommenden Wochen erwartet. Fahrlässige Tötung kann in Deutschland mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.
Häufig gestellte Fragen
Was wird dem Busfahrer im Prozess Flixbus Unfall vorgeworfen?
Dem Busfahrer wird fahrlässige Tötung in vier Fällen und fahrlässige Körperverletzung in 46 Fällen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, den Unfall durch ein fahrlässiges Fehlverhalten verursacht zu haben.
Wie hat der Busfahrer auf die Anklage reagiert?
Der Busfahrer hat über seinen Anwalt ein Geständnis abgelegt und sein tiefes Bedauern über den Unfall zum Ausdruck gebracht. Er räumte ein, einen Fehler begangen zu haben.
Welche Strafe droht dem Busfahrer bei einer Verurteilung?
Bei einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung droht dem Busfahrer eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Die genaue Strafzumessung liegt im Ermessen des Gerichts.
Wo findet der Prozess gegen den Busfahrer statt?
Der Prozess findet aufgrund des zu erwartenden Zuschauerandrangs im Landgericht Leipzig statt, obwohl die Anklage vor dem Amtsgericht Eilenburg erhoben wurde. (Lesen Sie auch: F1 China Sprint Qualifying: Mercedes dominiert, Verstappen)
Welche Rolle spielt Flixbus in diesem Prozess?
Flixbus selbst ist nicht angeklagt. Das Unternehmen hat sich bisher nicht öffentlich zu dem laufenden Verfahren geäußert. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf das Verhalten des Busfahrers.












