Wegen eines ganztägigen Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi hat der Flughafen Ber Streik am heutigen Tag den gesamten Passagierflugverkehr eingestellt. Betroffen sind nach Angaben der Betreibergesellschaft rund 445 Flugbewegungen mit etwa 57.000 Passagieren. Die meisten Fluggäste wurden jedoch im Vorfeld informiert und konnten ihre Reisepläne anpassen.

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Flughafen Ber Streik: Was sind die Forderungen der Gewerkschaft Verdi?
Verdi fordert für die Beschäftigten der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) unter anderem sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 250 Euro zusätzlich pro Monat je Gruppe bzw. Stufe. Zudem soll ein zusätzlicher freier Tag für Gewerkschaftsmitglieder durchgesetzt werden. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll 12 Monate betragen. (Lesen Sie auch: Flughafen Ber Streik: Alle Flüge am Mittwoch…)
Zeitlicher Ablauf
- Streikbeginn am frühen Morgen
- Geplantes Streikende um Mitternacht
- Nächste Verhandlungsrunde am 25. März
Auswirkungen des Warnstreiks am Flughafen BER
Der Warnstreik führte dazu, dass seit dem Morgen keine Passagierflüge mehr am Flughafen BER starten oder landen. Die Terminals waren nahezu menschenleer, da die Fluggesellschaften die Passagiere rechtzeitig informiert hatten. Ihnen wurden Umbuchungen oder alternative Reisemöglichkeiten angeboten.
Kritik und Appelle zur Einigung im Tarifkonflikt
Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) kritisierte den Arbeitskampf als unverhältnismäßig, insbesondere angesichts der angespannten globalen Lage. Verkehrssenatorin Ute Bonde hatte beide Tarifparteien im Vorfeld dazu aufgerufen, aufeinander zuzugehen und rasch eine Lösung im Tarifkonflikt zu finden. (Lesen Sie auch: Flughafen Ber Streik Mittwoch: Viele Flüge fallen)
Wie viele Beschäftigte sind vom Streik betroffen?
Zum Warnstreik aufgerufen sind rund 2000 Beschäftigte der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB). Darunter befinden sich Mitarbeiter der Feuerwehr, der Verkehrsleitung und des Terminalmanagements. Wie Stern berichtet, ist es daher nicht möglich, den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, selbst wenn andere wichtige Bereiche wie die Bodenverkehrsdienste oder die Sicherheitskontrollen von Dienstleistern erfüllt werden, die nicht bestreikt werden.
Die Arbeitgeberseite hat in der zweiten Gesprächsrunde vergangene Woche ein erstes Angebot unterbreitet, das aus Sicht der Gewerkschaft aber nicht weit genug geht. (Lesen Sie auch: Ber Flughafen Streik: Was Bedeutet das für…)
Wie geht es weiter im Tarifstreit?
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. März angesetzt. Die FBB äußerte sich zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob die Tarifparteien bis dahin eine Lösung finden, um weitere Beeinträchtigungen des Flugbetriebs am Hauptstadtflughafen zu vermeiden.

Der Warnstreik am Flughafen BER verdeutlicht die Dringlichkeit einer Einigung im Tarifkonflikt. Die betroffenen Passagiere und die wirtschaftlichen Auswirkungen unterstreichen die Notwendigkeit, eine faire und tragfähige Lösung für die Beschäftigten zu finden. (Lesen Sie auch: Lufthansa Streik legt Flüge Lahm – Was…)










