Patrice Aminati spricht in einem Interview über das Krebs-Stigma, ihre Trennung und den gemeinsamen Elternweg mit Ex Daniel Aminati.
Rund drei Jahre nach ihrer Diagnose mit schwarzem Hautkrebs geht Patrice Aminati, 30, weiterhin offen mit ihrer Krankheit um. Im Interview mit dem Magazin „Bunte“ (ET: 19. März) spricht sie über das Ende ihrer Ehe mit TV-Moderator Daniel Aminati, 52, – und über das Recht krebskranker Menschen auf ein vollständiges Leben.
Den Kern ihres Unmuts bringt sie unmissverständlich auf den Punkt: „Krebskranke werden oft stigmatisiert, die bekommen kurz Mitleid und dann sollen sie sich bitte aus der Öffentlichkeit rausnehmen.“ Vor allem im Netz wurde sie in den vergangenen Jahren immer wieder angefeindet. Ihre Botschaft ist deshalb umso deutlicher: „Wir Krebskranke haben einen Platz in der Gesellschaft. Wir sind Eltern, wir sind Liebende, wir dürfen Hobbys haben und wir dürfen uns auch herausputzen.“
Deutliche Worte über Trennung und Krebs
Deshalb wollte sie auch die Trennung von Daniel Aminati nicht hinter verschlossenen Türen verarbeiten. Im Dezember 2025 machte sie das Ehe-Aus auf Instagram öffentlich. „Wünsche und Träume scheitern oft an der Realität“, lauteten die einleitenden Worte ihrer Story, in der sie erklärte, dass sie sich bereits im September von ihrem Ehemann getrennt hatte.
Heute erklärt sie zu ihrer Offenheit: „Ich möchte nicht nur die Sternstunden zeigen, sondern auch ganz ehrlich sagen, wie das Leben ist. Leben ist nicht nur Strandurlaub, es ist auch Krebserkrankung. Leben ist nicht nur frisch verliebt sein, sondern es ist auch leider Trennung“, so Patrice Aminati.
Für die gemeinsame Tochter Charly Malika, 3, wollen beide auch weiterhin als Eltern zusammenhalten. „Das Kind ist das Allerwichtigste. Sie ist selbstbewusst, sie ist glücklich, sie wird geliebt. Von Mama, Papa, Oma, Opa“, sagte die Designerin dem Magazin. „Da bin ich ganz hoffnungsvoll, dass wir als liebende Eltern immer die Kleine in den Fokus stellen.“
Rückhalt in der Familie
Bereits Ende September zog Patrice mit ihrer Tochter zu den Eltern. „Ich war absolut darauf angewiesen. Ich lag wochenlang im Krankenhaus, habe viele Immuntherapien bekommen“, erzählte sie. „Meine Mama hat uns bekocht, mein Papa hat mich jeden Tag in die Uniklinik gefahren.“ Ihr Fazit fällt eindeutig aus: „Familie ist das Größte und Wichtigste.“
Quelle: Gala






