Die Ära der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert Geschäftsmodelle – auch bei SAP. Statt der Anzahl der Nutzer soll zukünftig der tatsächliche Umfang der KI-Nutzung die sap ki gebühren bestimmen. Das Softwareunternehmen reagiert damit auf den KI-Boom und die veränderten Anforderungen seiner Kunden.

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Zusammenfassung
- SAP plant eine neue Gebührenstruktur, die sich am KI-Einsatz orientiert.
- Bisherige nutzerbasierte Modelle werden durch verbrauchsabhängige ersetzt.
- Das Unternehmen will so den veränderten Anforderungen des KI-Zeitalters gerecht werden.
- Die Umstellung soll Kunden mehr Flexibilität und Transparenz bieten.
| PRODUKT: | SAP Business Technology Platform, SAP, Preis auf Anfrage, Verfügbarkeit: Sofort, Plattform: Cloud, Besonderheiten: Umfassende KI-Integration |
|---|---|
| SICHERHEIT: | Betroffene Systeme: Alle SAP-Systeme, Schweregrad: Variabel, Patch verfügbar?: Ja, Handlungsempfehlung: Regelmäßige Updates |
Warum ändert SAP die KI Gebührenstruktur?
Die bisherige Gebührenstruktur von SAP basierte hauptsächlich auf der Anzahl der Nutzer einer Software. Mit dem verstärkten Einsatz von KI-Technologien in den Unternehmensprozessen ändert sich jedoch das Nutzungsverhalten. Die neue, verbrauchsabhängige Abrechnung soll laut Wiwo.de gerechter sein, da sie den tatsächlichen Wert widerspiegelt, den ein Unternehmen aus den KI-Funktionen zieht. (Lesen Sie auch: Wirtschaftsschutz Strategie: Kabinett will Sabotage Verhindern)
Wie funktioniert es in der Praxis?
Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das SAP-Software zur Automatisierung seiner Buchhaltung einsetzt. Bisher zahlte es eine Gebühr basierend auf der Anzahl der Mitarbeiter, die auf das System zugreifen. Mit der neuen Gebührenstruktur würde das Unternehmen stattdessen für die Anzahl der KI-gestützten Transaktionen oder die Datenmenge zahlen, die von den KI-Algorithmen verarbeitet wird. Das bedeutet: Wer KI intensiver nutzt, zahlt mehr – wer sie nur punktuell einsetzt, zahlt weniger.
KI-Anwendungen in Unternehmen umfassen beispielsweise Chatbots für den Kundenservice, intelligente Automatisierung von Geschäftsprozessen (Robotic Process Automation, RPA) und prädiktive Analysen zur Optimierung von Lieferketten. (Lesen Sie auch: BASF Preiserhöhung: Krieg Treibt Kosten für Chemie…)
Vorteile und Nachteile der neuen SAP KI Gebühren
Welche Vorteile bietet die neue Gebührenstruktur?
Ein klarer Vorteil ist die Transparenz. Unternehmen zahlen nur für das, was sie tatsächlich nutzen. Das kann besonders für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) attraktiv sein, die KI-Technologien zunächst in begrenztem Umfang testen möchten. Außerdem fördert es Innovation, da Unternehmen nicht durch hohe Fixkosten abgeschreckt werden, neue KI-Anwendungen auszuprobieren.
Welche Nachteile sind zu erwarten?
Die neue Gebührenstruktur könnte für Unternehmen mit sehr intensivem KI-Einsatz teurer werden als das bisherige Modell. Zudem erfordert sie eine genaue Überwachung des KI-Verbrauchs, um die Kosten im Blick zu behalten. Es besteht auch die Gefahr, dass komplexe Abrechnungsmodelle entstehen, die schwer zu verstehen sind. (Lesen Sie auch: Resiliente Aktien: Diese 3 Unternehmen Trotzen der…)
Alternativen und Konkurrenzprodukte
SAP ist nicht der einzige Anbieter, der seine Gebührenmodelle an den KI-Einsatz anpasst. Auch andere große Softwareunternehmen wie Microsoft und Oracle bieten zunehmend verbrauchsbasierte Abrechnungen für ihre Cloud-Dienste und KI-Plattformen an. Eine Open-Source-Alternative wäre beispielsweise TensorFlow von Google, das allerdings mehr technisches Know-how für die Implementierung erfordert. Der heise.de Preisvergleich zeigt, dass die Kosten stark variieren können.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bietet Informationen zum sicheren Einsatz von KI im Unternehmen. DGUV (Lesen Sie auch: EU Wirtschaftspolitik: Kommt die große Reform Beim…)










