Hirsch Autobahn A7: Seit zweieinhalb Jahren sorgt ein Hirsch nahe der A7 bei Soltau für Aufsehen. Autofahrer melden das Tier regelmäßig der Polizei. Bisher kam es nicht zu Unfällen, doch die Behörden wollen nun mit Hinweisschildern auf den Wildwechsel aufmerksam machen.
Die Polizei Heidekreis erhält monatlich Hunderte Anrufe wegen des Hirsches, der sich in der Nähe der Autobahn 7 aufhält. Das Tier ist den Beamten seit etwa zweieinhalb Jahren bekannt.
| Datum/Uhrzeit | Fortlaufend seit ca. 2,5 Jahren |
|---|---|
| Ort | Autobahn 7 bei Soltau, Abfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover |
| Art des Einsatzes | Wildwechsel, Gefahrenprävention |
| Beteiligte Kräfte | Polizei Heidekreis, Autobahnmeisterei |
| Verletzte/Tote | Bisher keine |
| Sachschaden | Bisher keiner |
| Ermittlungsstand | Risikoanalyse abgeschlossen, Aufstellung von Hinweisschildern geplant |
| Zeugenaufruf | Nein |
Einsatz-Übersicht
- Hirsch sorgt seit 2,5 Jahren für Anrufe bei der Polizei.
- Bisher keine Unfälle im Zusammenhang mit dem Tier.
- Autobahnmeisterei sieht geringes Unfallrisiko.
- Hinweisschilder sollen Autofahrer sensibilisieren.
Was ist über den Hirsch an der A7 bekannt?
Der Hirsch, von den Beamten „Rehné“ genannt, wird regelmäßig in der Nähe der A7 bei Soltau gesichtet, insbesondere an der Abfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover. Laut Jagdpächter Kai Hellwinkel, der das Tier „Hugo“ nennt, hat sich der etwa dreijährige Hirsch an den Verkehr gewöhnt und hält sich oft im Gras neben der Autobahn auf. Wie Stern berichtet, sei er bisher nicht zu nahe an die Fahrbahn gekommen.

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Wie verhält man sich richtig bei Wildwechsel?
Die Polizei appelliert an alle Autofahrer, nicht anzuhalten oder abrupt zu bremsen, wenn sie den Hirsch sehen. Dies könnte zu gefährlichen Situationen im fließenden Verkehr führen. Stattdessen sollten Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit reduzieren und aufmerksam weiterfahren. Der ADAC gibt Tipps, wie man Wildunfälle vermeiden kann.
Welche Maßnahmen werden ergriffen?
Nach einer Risikoanalyse der Autobahnmeisterei wird die Gefahr von schweren Unfällen durch den Hirsch als begrenzt eingeschätzt. Dennoch sollen in Kürze Hinweisschilder aufgestellt werden, um Autofahrer für das Thema Wildwechsel zu sensibilisieren und auf „Rehné“ aufmerksam zu machen. Diese Maßnahme soll präventiv wirken und die Verkehrssicherheit erhöhen. (Lesen Sie auch: Eier Färben Tipps: So Gelingt das Perfekte…)
Chronologie des „Falls Rehné“
Der Hirsch wird erstmals in der Nähe der A7 bei Soltau gesichtet und der Polizei gemeldet.
Autofahrer melden den Hirsch regelmäßig der Polizei Heidekreis.
Aufstellung von Hinweisschildern zur Sensibilisierung der Autofahrer geplant. (Lesen Sie auch: Down Syndrom Alzheimer: Früher Beginn, Wenig Hilfe?)
Die Polizei weist darauf hin, dass das Füttern von Wildtieren an Autobahnen gefährlich ist und unterlassen werden sollte. Dies lockt die Tiere zusätzlich in die Nähe des Verkehrs.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft wird der Hirsch an der A7 gesichtet?
Die Polizei Heidekreis erhält monatlich Hunderte von Anrufen bezüglich des Hirsches in der Nähe der A7. Die Sichtungen sind also relativ häufig, was die Behörden zu präventiven Maßnahmen veranlasst.

Wie reagiert die Polizei auf die Meldungen über den Hirsch?
Die Polizei nimmt die Meldungen ernst und beobachtet die Situation. Bisher hat das Tier keine Unfälle verursacht, aber die Behörden wollen durch Hinweisschilder das Risiko minimieren und Autofahrer sensibilisieren. (Lesen Sie auch: Internationaler Tag des Waldes: Wie Wälder sich…)
Warum wird der Hirsch nicht umgesiedelt?
Eine Umsiedlung des Hirsches ist offenbar nicht geplant. Die Risikoanalyse der Autobahnmeisterei ergab, dass die Gefahr von schweren Unfällen begrenzt ist. Zudem hat sich das Tier offenbar an die Umgebung gewöhnt.
Welche Strafe droht bei einem Wildunfall?
Wer einen Wildunfall verursacht, muss diesen umgehend der Polizei melden. Unterlässt man dies, kann ein Bußgeld fällig werden. Zudem ist man verpflichtet, sich um das verletzte Tier zu kümmern, bis die zuständigen Stellen eintreffen. Der Bußgeldkatalog listet die genauen Strafen auf.










