Der neue Frankfurter Tatort heute, mit dem Titel „Fackel“, hat für gemischte Reaktionen gesorgt. Im Zentrum der Kritik steht die Thematisierung eines Hochhausbrands, der lose an die Brandkatastrophe des Grenfell Towers in London im Jahr 2017 angelehnt ist. Während einige Zuschauer und Kritiker die Auseinandersetzung mit diesem brisanten Thema loben, bemängeln andere die Art und Weise, wie der Film die Ereignisse aufgreift.

Hintergrund und Kontext zur „Tatort“-Folge „Fackel“
Der „Tatort: Fackel“, der am 22. März 2026 in der ARD ausgestrahlt wurde, behandelt ein sensibles Thema: Ein Hochhausbrand in Frankfurt, der Parallelen zum Grenfell Tower Unglück in London aufweist. Die Episode beleuchtet nicht nur die unmittelbaren Folgen des Brandes, sondern auch die politischen und wirtschaftlichen Interessen, die im Hintergrund wirken. Im Fokus stehen die Ermittler Hamza Kulina (Edin Hasanovic) und Maryam Azadi (Melika Foroutan), die versuchen, die Verantwortlichen für die Katastrophe zur Rechenschaft zu ziehen.
Die Handlung beginnt Jahre nach dem verheerenden Brand, als Hamza Kulina auf einer Mahnwache seine Ex-Freundin Almila (Seyneb Saleh) wiedertrifft. Almila hat ihre Mutter in den Flammen verloren und kämpft seitdem unermüdlich für Gerechtigkeit. Der Fall führt die Ermittler zu einem Baustoffkonzern mit Verbindungen in die Politik. Je näher sie der Wahrheit kommen, desto größer wird die Gefahr. (Lesen Sie auch: Carsten Träger Tod: tot: SPD-Politiker stirbt bei…)
Die Dreharbeiten fanden etwa ein Jahr vor der Ausstrahlung statt, wie der SRF berichtet. Die Folge ist lose von der Brandkatastrophe von 2017 inspiriert, als in London der Wohnturm Grenfell ausbrannte. Dieser hatte unter anderem leicht entflammbare Dämmplatten und Fassadenverkleidungen verbaut; auch war der Brandschutz nicht gemäß Regeln gewartet worden. Nach offiziellen Angaben forderte der Brand insgesamt 72 Menschenleben.
Aktuelle Entwicklung und Details aus den Quellen
Die Folge „Fackel“ ist in der ARD Mediathek verfügbar und kann dort bis zum 22. März 2027 abgerufen werden. Die Produktion übernahm der HR/ARD Degeto Film/Sommerhaus/Philipp Sichler. Regie führte Rick Ostermann, das Drehbuch schrieben Tom Schilling und Sebastian Heeg.
Der Schweizer Sender SRF strahlte den „Tatort“ nicht aus. Stattdessen zeigte SRF eine andere Folge, die bereits zuvor wegen der Berichterstattung zu Crans-Montana verschoben wurde. Alexandra Kedves kommentierte im Tages-Anzeiger, dass SRF eine Folge vorzog, die „etwas ganz anderes, aber durchaus brillant“ sei. (Lesen Sie auch: Jörg Schmadtke Hannover 96: verlässt 96 nach…)
Reaktionen, Stimmen und Einordnung
Die Reaktionen auf den „Tatort: Fackel“ fielen unterschiedlich aus. Einige Zuschauer lobten die schauspielerischen Leistungen von Melika Foroutan und Edin Hasanovic sowie die Auseinandersetzung mit einem wichtigen gesellschaftlichen Thema. Andere kritisierten die Anlehnung an den Grenfell Tower Brand als pietätlos und unnötig reißerisch.
Auch die NZZ äußerte sich positiv über das Frankfurter Ermittlerduo: „Kulina und Azadi erreichen die erste Liga der Ermittlerduos“, heißt es in einer Kritik. Die schauspielerische Leistung und die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern wurden hervorgehoben.
Kritik Tatort heute: Was bedeutet das? / Ausblick
Die Kontroverse um den „Tatort: Fackel“ zeigt, wie sensibel die Thematisierung realer Katastrophen in fiktionalen Formaten ist. Es stellt sich die Frage, inwieweit fiktionale Werke solche Ereignisse aufgreifen dürfen, ohne die Gefühle der Betroffenen zu verletzen oder die Ereignisse zu verharmlosen. Die Diskussion um den „Tatort“ wird sicherlich noch weitergehen und die Debatte über die Grenzen der künstlerischen Freiheit neu entfachen. (Lesen Sie auch: Emmanuel Grégoire: Macron dementiert Einmischung in Pariser)

Für die Zukunft des „Tatorts“ bedeutet die Kontroverse, dass die Verantwortlichen noch genauer abwägen müssen, welche Themen sie aufgreifen und wie sie diese umsetzen. Es gilt, ein Gleichgewicht zu finden zwischen dem Anspruch, relevante gesellschaftliche Themen anzusprechen, und der Verantwortung, die man gegenüber den Opfern und Hinterbliebenen realer Ereignisse hat.
Sendetermine und Details zum „Tatort: Fackel“
Hier eine Übersicht der wichtigsten Informationen zur „Tatort“-Folge „Fackel“:
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Titel | Fackel |
| Erstausstrahlung | 22. März 2026 |
| Sender | ARD |
| Verfügbarkeit | ARD Mediathek bis 22. März 2027 |
| Regie | Rick Ostermann |
| Drehbuch | Tom Schilling, Sebastian Heeg |
| Hauptdarsteller | Melika Foroutan, Edin Hasanovic |
Häufig gestellte Fragen zu kritik tatort heute
Häufig gestellte Fragen zu kritik tatort heute
Warum steht der neue „Tatort: Fackel“ in der Kritik?
Die Kritik entzündet sich hauptsächlich an der Thematisierung eines Hochhausbrands, der lose an das Grenfell Tower Unglück in London angelehnt ist. Einige Zuschauer und Kritiker empfinden dies als pietätlos, während andere die Auseinandersetzung mit dem Thema grundsätzlich begrüßen. (Lesen Sie auch: Braga – Porto: gegen: Spitzenspiel in der…)
Welche Rolle spielen die Ermittler im „Tatort: Fackel“?
Die Ermittler Hamza Kulina und Maryam Azadi, gespielt von Edin Hasanovic und Melika Foroutan, versuchen, die Verantwortlichen für den Hochhausbrand zur Rechenschaft zu ziehen. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem Baustoffkonzern mit politischen Verbindungen, wodurch sie in gefährliche Situationen geraten.
Wo kann man den „Tatort: Fackel“ ansehen?
Der „Tatort: Fackel“ ist in der ARD Mediathek verfügbar und kann dort bis zum 22. März 2027 abgerufen werden. Nach Ablauf dieser Frist ist die Folge möglicherweise nicht mehr online verfügbar oder wird auf anderen Plattformen angeboten.
Welche anderen Themen behandelt der „Tatort: Fackel“ neben dem Brand?
Neben den unmittelbaren Folgen des Brandes beleuchtet der „Tatort: Fackel“ auch die politischen und wirtschaftlichen Interessen, die im Hintergrund wirken. Es geht um Korruption, Verantwortlichkeit und die Frage, wie man mit den Folgen einer solchen Katastrophe umgeht.
Wie hat sich der Schweizer Sender SRF zu dem „Tatort“ geäußert?
Der Schweizer Sender SRF hat den „Tatort: Fackel“ nicht ausgestrahlt, sondern eine andere Folge vorgezogen. Dies wurde damit begründet, dass die Thematik des Hochhausbrands zu sensibel sei und man stattdessen eine weniger belastende Folge zeigen wollte.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.






