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Das Wetter diese Woche in Deutschland, Stand 23.03.2026, ist von einem Kaltlufteinbruch geprägt. Meteorologen prognostizieren typisches Aprilwetter mit Regen, starkem Wind und Neuschnee, insbesondere in Süddeutschland. Dort muss mit Winterglätte auf den Straßen gerechnet werden.
Das Wichtigste in Kürze
- Regen im Westen: Ab Dienstag und Mittwoch zieht Regen über den Westen und Süden Deutschlands.
- Sinkende Schneefallgrenze: In der Nacht zum Donnerstag sinkt die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen auf 600 Meter, am Alpenrand auf bis zu 400 Meter.
- Neuschnee im Süden: Laut Prognosen sind bis zu 15 Zentimeter Neuschnee möglich, in den Alpen sogar bis zu 40 Zentimeter in Hochlagen.
- Glatteisgefahr: Von den Alpen bis nach Nürnberg sowie am Freitagmorgen muss mit Straßenglätte gerechnet werden.
- Unsicheres Wochenende: Eine „Vb-Wetterlage“ könnte am Wochenende für erhebliche Neuschneemengen sorgen, die Prognose ist jedoch noch unsicher.
- Starke Windböen: In höheren Lagen der Mittelgebirge sind zudem Sturmböen möglich.
- Quelle: Die Informationen basieren auf Prognosen von Wetterdiensten wie WEATHER.com, Stand 23.03.2026.
Das Wetter diese Woche, Stand 23.03.2026, zeigt sich von seiner unbeständigen Seite und bringt einen späten Wintergruß nach Deutschland. Nach einem regnerischen Start in der Westhälfte sorgt polare Kaltluft für sinkende Temperaturen und Schneefall. Insbesondere der Süden muss sich auf Neuschnee und winterliche Straßenverhältnisse einstellen.
So startet das Wetter diese Woche
Die Woche beginnt zunächst wechselhaft und mild. Bereits am Dienstag zieht Regen in den Nordwesten des Landes. Am Mittwoch breitet sich dieser Niederschlag dann weiter über dem Westen aus und verlagert sich anschließend in Richtung Süden. Dieses typische Aprilwetter wird außerdem von starkem Wind begleitet. In höheren Lagen der Mittelgebirge sind nach Angaben von Meteorologen sogar Sturmböen möglich. Autofahrer sollten daher besonders vorsichtig sein.
Kaltlufteinbruch: Schneefallgrenze sinkt deutlich
Auf der Rückseite der Regenfront strömt polare Kaltluft nach Deutschland, weshalb ein regelrechter Wettersturz bevorsteht. Folglich beginnt die Schneefallgrenze deutlich zu sinken. In der Nacht zum Donnerstag fällt sie in den Mittelgebirgen auf rund 800 bis 600 Meter. Am Alpenrand kann sie sogar auf bis zu 400 Meter absinken, was Schneefall bis in tiefere Lagen wahrscheinlich macht.
Gefahr durch Schnee und Winterglätte in Süddeutschland
Die Prognosen für das Wetter diese Woche deuten auf Neuschnee hin. Im Süden sind 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee möglich. Von den Alpen bis nach Nürnberg können davon am Donnerstagmorgen noch 2 bis 5 Zentimeter liegenbleiben. Dies führt unweigerlich zu Straßenglätte, insbesondere in den Morgenstunden. Vorsicht ist geboten, um Unfälle wie den alkoholisierter Fahrradfahrer Unfall in Breisach zu vermeiden. Im Laufe des Donnerstags taut der Schnee in den tieferen Lagen voraussichtlich wieder weg. Anders sieht es jedoch in den Alpen aus: Hier sind 20 bis 30 Zentimeter, in Hochlagen sogar bis zu 40 Zentimeter Neuschnee möglich. Auch am Freitagmorgen muss örtlich mit überfrierender Nässe gerechnet werden.
Prognostizierter Neuschnee bis Freitag
| Region | Erwarteter Neuschnee | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Süddeutschland (Tiefland) | 5 – 15 cm | Straßenglätte am Donnerstagmorgen |
| Alpen (Tallagen) | 20 – 30 cm | Anhaltender Schneefall |
| Alpen (Hochlagen) | bis zu 40 cm | Winterliche Bedingungen |
Unsichere Prognose: Droht eine Vb-Wetterlage am Wochenende?
Zum Wochenende könnte das Wetter diese Woche noch einmal winterlicher werden. Einige Wettermodelle berechnen eine sogenannte „Vb-Wetterlage“. Bei dieser Konstellation wird ein Tiefdruckgebiet von Süden kommend um die Alpen herumgeführt, was zu großen Niederschlagsmengen führen kann. In diesem Fall deuten die Modelle auf bis zu 15 Zentimeter Neuschnee in Teilen Süddeutschlands hin. Für Österreich wären sogar bis zu 50 Zentimeter möglich. Diese Prognose ist laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und anderen Experten allerdings noch nicht sicher. Es besteht auch die Möglichkeit, dass das Tief südlicher in Richtung Balkan zieht. Dann würde es von Kroatien bis nach Griechenland kräftig schneien, während Süddeutschland verschont bliebe.
FAQ zum Wetter diese Woche
Wo schneit es diese Woche in Deutschland?
Schneefall wird hauptsächlich in Süddeutschland erwartet. Betroffen sind die Mittelgebirge, der Alpenrand und die Region von den Alpen bis nach Nürnberg. In den Alpen selbst sind die größten Neuschneemengen zu erwarten.
Wie tief sinkt die Schneefallgrenze?
In der Nacht zum Donnerstag sinkt die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen auf 800 bis 600 Meter. Am Alpenrand kann sie sogar auf bis zu 400 Meter fallen, was Schneefall bis in tiefe Lagen ermöglicht.
Muss ich mit Straßenglätte rechnen?
Ja, insbesondere am Donnerstagmorgen ist in Süddeutschland von den Alpen bis nach Nürnberg mit Straßenglätte durch Schnee zu rechnen. Auch am Freitagmorgen besteht lokal die Gefahr von Glätte durch überfrierende Nässe.
Was ist eine „Vb-Wetterlage“?
Eine Vb-Wetterlage (ausgesprochen Fünf-B) ist eine spezielle Zugbahn eines Tiefdruckgebiets. Es zieht vom Mittelmeer über die Adria und wird dann um den Alpenbogen herum nach Nordosten gelenkt. Diese Wetterlagen sind bekannt dafür, große Niederschlagsmengen mit sich zu bringen, die je nach Jahreszeit als Starkregen oder Schnee fallen.
Wie sicher ist die Wetterprognose für das Wochenende?
Die Prognose für das Wochenende ist noch unsicher. Ob die Vb-Wetterlage mit starkem Schneefall eintritt oder das Tiefdruckgebiet eine andere Route nimmt, ist noch nicht endgültig klar. Es wird empfohlen, die aktuellen Wettervorhersagen zu verfolgen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Wetter diese Woche einen deutlichen Umschwung bringt. Nach einem nassen Start folgt ein Kaltlufteinbruch, der vor allem dem Süden Deutschlands Schnee und Winterglätte beschert. Autofahrer sollten sich auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen. Die Entwicklung am Wochenende bleibt abzuwarten, könnte aber für eine weitere Überraschung in Form von erheblichem Neuschnee sorgen.





