Der Fokus von ABB Chef Morten Wierod liegt auf kontinuierlicher Verbesserung statt auf dem Ausrufen großer Transformationen. Seiner Ansicht nach deutet der Bedarf nach einer „großen Transformation“ darauf hin, dass zuvor Chancen versäumt wurden. Er setzt auf stetige Anpassung und Innovation innerhalb des Unternehmens.

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- Kontinuierliche Verbesserung statt großer Ankündigungen
- Wie sieht ABB Chef Wierod die Rolle Europas im globalen Wettbewerb?
- Robotertechnik: Mehr als nur margenschwach?
- Die Bedeutung von Innovation und Technologie
- ABB und Siemens: Ein humorvoller Schlagabtausch?
- Wie geht es weiter für ABB?
- Häufig gestellte Fragen
Das ist passiert
- Morten Wierod, ABB Chef, betont die Bedeutung kontinuierlicher Verbesserung.
- Er sieht Europa als einen besseren Standort als oft dargestellt.
- Wierod kritisiert, dass das Ausrufen großer Transformationen verpasste Chancen signalisiert.
- Er äußert sich humorvoll über den Wettbewerber Siemens.
Kontinuierliche Verbesserung statt großer Ankündigungen
Morten Wierod, der ABB Chef, hat eine klare Vision für die Zukunft des Industriekonzerns. Anstatt auf große, revolutionäre Veränderungen zu setzen, plädiert er für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Dies impliziert, dass Unternehmen, die ständig an sich arbeiten und sich an neue Gegebenheiten anpassen, besser gerüstet sind als jene, die erst in Krisenzeiten zu radikalen Maßnahmen greifen müssen. Diese Philosophie spiegelt sich in der strategischen Ausrichtung von ABB wider, die auf nachhaltiges Wachstum und operative Exzellenz abzielt.
Diese Herangehensweise ermöglicht es ABB, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und Innovationen voranzutreiben, ohne dabei die Stabilität des Unternehmens zu gefährden. Ein solcher Ansatz erfordert eine Unternehmenskultur, die kontinuierliches Lernen und die Bereitschaft zur Veränderung fördert. Wie Wiwo.de berichtet, scheut Wierod dabei die Kontroverse nicht.
Wie sieht ABB Chef Wierod die Rolle Europas im globalen Wettbewerb?
Abb Chef Wierod sieht den Standort Europa positiver als sein Ruf. Er betont, dass Europa trotz Herausforderungen wie hohen Energiekosten und bürokratischen Hürden weiterhin ein attraktiver Markt und Produktionsstandort ist. Die hohe Qualifikation der Arbeitskräfte, die gute Infrastruktur und die Nähe zu wichtigen Absatzmärkten sind wesentliche Vorteile, die Europa zu bieten hat.
Wierod ist davon überzeugt, dass europäische Unternehmen ihre Stärken nutzen und sich auf innovative Technologien und nachhaltige Lösungen konzentrieren müssen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Die Förderung von Forschung und Entwicklung sowie die Schaffung eines unternehmensfreundlichen Umfelds sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas langfristig zu sichern. Die Europäische Union spielt dabei eine wichtige Rolle, indem sie Rahmenbedingungen schafft, die Innovationen und Investitionen fördern. (Lesen Sie auch: Epstein Wef: Chef-Rücktritt Wirft Dunkle Fragen)
ABB investiert kontinuierlich in seine europäischen Standorte, um seine Produktionskapazitäten zu erweitern und seine technologische Führungsposition auszubauen. Dies umfasst Investitionen in neue Produktionsanlagen, Forschungs- und Entwicklungszentren sowie in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.
Robotertechnik: Mehr als nur margenschwach?
Obwohl die Robotik oft als margenschwach wahrgenommen wird, sieht ABB Chef Wierod darin ein wichtiges Wachstumsfeld mit erheblichem Potenzial. Er betont, dass Roboter nicht nur in der Automobilindustrie, sondern auch in vielen anderen Branchen wie der Lebensmittelindustrie, der Logistik und dem Gesundheitswesen eingesetzt werden können. Die Automatisierung von Prozessen durch Roboter ermöglicht es Unternehmen, ihre Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und die Qualität ihrer Produkte zu verbessern.
ABB investiert stark in die Entwicklung neuer Robotertechnologien und -lösungen, um den wachsenden Bedarf der Industrie zu decken. Dies umfasst die Entwicklung von kollaborativen Robotern (Cobots), die eng mit Menschen zusammenarbeiten können, sowie die Integration von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen in Roboteranwendungen. Laut ABB Robotics, soll dies die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Roboter erhöhen und sie für eine breitere Palette von Aufgaben einsetzbar machen.
Abb Chef Wierod unterstreicht, dass die Robotik ein integraler Bestandteil der Industrie 4.0 ist und eine Schlüsselrolle bei der Transformation der Industrie spielt. Durch die Automatisierung von Prozessen können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die Robotik trägt auch dazu bei, Arbeitsplätze zu schaffen, indem sie neue Möglichkeiten für qualifizierte Fachkräfte in den Bereichen Programmierung, Wartung und Service schafft.
ABB investierte im Jahr 2023 über 500 Millionen US-Dollar in Forschung und Entwicklung im Bereich Robotik und Automation. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.000 Mitarbeiter in diesem Bereich. (Lesen Sie auch: Mcmakler PWC Testat: Geraten Wirtschaftsprüfer in Erklärungsnot)
Die Bedeutung von Innovation und Technologie
Für ABB Chef Wierod sind Innovation und Technologie die treibenden Kräfte für zukünftiges Wachstum. Er betont, dass Unternehmen, die nicht in Forschung und Entwicklung investieren und sich nicht an neue Technologien anpassen, langfristig nicht erfolgreich sein werden. ABB setzt daher auf eine starke Innovationskultur und fördert die Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Start-ups, um neue Ideen und Technologien zu entwickeln.
ABB hat sich zum Ziel gesetzt, seine technologische Führungsposition in den Bereichen Robotik, Automation, Elektrifizierung und Antriebstechnik weiter auszubauen. Dies umfasst die Entwicklung von energieeffizienten Lösungen, die zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen, sowie die Entwicklung von digitalen Lösungen, die die Effizienz und Produktivität von Unternehmen verbessern. Die strategische Partnerschaft mit Microsoft beschleunigt die Industrialisierung generativer KI.
Ein wichtiger Aspekt der Innovationsstrategie von ABB ist die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen, die zur Bewältigung der globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Urbanisierung beitragen. ABB bietet eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen an, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Energieeffizienz zu verbessern, ihren Wasserverbrauch zu reduzieren und ihre Abfallproduktion zu minimieren.
- Energieeffizienz: ABB bietet energieeffiziente Motoren, Antriebe und Automatisierungssysteme an, die Unternehmen dabei unterstützen, ihren Energieverbrauch zu senken.
- Ressourcenschonung: ABB entwickelt Technologien, die den Wasserverbrauch in industriellen Prozessen reduzieren und die Wiederverwendung von Abfällen ermöglichen.
ABB und Siemens: Ein humorvoller Schlagabtausch?
Abb Chef Wierod scheut sich nicht, über den Wettbewerber Siemens zu witzeln. Dies zeigt, dass er selbstbewusst ist und Vertrauen in die Stärken von ABB hat. Der Wettbewerb zwischen ABB und Siemens ist seit langem ein wichtiger Faktor in der Industrie, der zu Innovationen und Verbesserungen führt. Beide Unternehmen sind führend in ihren jeweiligen Bereichen und tragen maßgeblich zur Entwicklung neuer Technologien und Lösungen bei.
Der humorvolle Schlagabtausch zwischen den beiden Unternehmen zeigt, dass der Wettbewerb nicht nur ernst, sondern auch von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Beide Unternehmen sind sich ihrer Stärken bewusst und versuchen, sich durch Innovationen und Kundennähe voneinander abzuheben. Wie die Handelsblatt berichtet, ist der Wettbewerb zwischen ABB und Siemens ein wichtiger Motor für die deutsche und europäische Industrie. (Lesen Sie auch: Epstein Weltwirtschaftsforum: Rücktritt Wirft Fragen)

Trotz des Wettbewerbs gibt es auch Bereiche, in denen ABB und Siemens zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Dies umfasst beispielsweise die Entwicklung von Standards für die Industrie 4.0 und die Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten. Diese Kooperationen zeigen, dass der Wettbewerb nicht immer im Widerspruch zur Zusammenarbeit stehen muss.
Wie geht es weiter für ABB?
Die Strategie von ABB, die auf kontinuierliche Verbesserung, Innovation und technologische Führung setzt, scheint vielversprechend für die Zukunft zu sein. ABB Chef Morten Wierod hat eine klare Vision für das Unternehmen und ist entschlossen, diese umzusetzen. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob ABB seine Ziele erreichen und seine Position als einer der weltweit führenden Industriekonzerne weiter ausbauen kann.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der strategische Fokus von ABB unter der Führung von Morten Wierod?
Der strategische Fokus liegt auf kontinuierlicher Verbesserung und Innovation statt auf dem Ausrufen großer Transformationen. Wierod setzt auf stetige Anpassung und operative Exzellenz innerhalb des Unternehmens, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können. (Lesen Sie auch: Puma Verluste 2025: Droht dem Sportartikelhersteller das…)
Wie beurteilt ABB Chef Wierod den Standort Europa im globalen Wettbewerb?
Wierod sieht Europa positiver als sein Ruf, betont die hohe Qualifikation der Arbeitskräfte, die gute Infrastruktur und die Nähe zu wichtigen Absatzmärkten. Er fordert, die Stärken zu nutzen und sich auf innovative Technologien und nachhaltige Lösungen zu konzentrieren.
Welche Rolle spielt die Robotertechnik für ABB und wie sieht Wierod deren Zukunft?
Wierod sieht die Robotik als wichtiges Wachstumsfeld mit erheblichem Potenzial, das über die Automobilindustrie hinausgeht. ABB investiert in neue Robotertechnologien, insbesondere kollaborative Roboter und die Integration von künstlicher Intelligenz.
Welche Bedeutung haben Innovation und Technologie für die Strategie von ABB?
Innovation und Technologie sind treibende Kräfte für zukünftiges Wachstum. ABB setzt auf eine starke Innovationskultur und fördert die Zusammenarbeit mit Universitäten und Start-ups, um neue Ideen und Technologien zu entwickeln, insbesondere im Bereich nachhaltiger Lösungen.
Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen ABB und dem Wettbewerber Siemens?
Abb Chef Wierod scheut sich nicht, über Siemens zu witzeln, was auf ein selbstbewusstes Auftreten hindeutet. Der Wettbewerb zwischen den beiden Unternehmen ist ein wichtiger Faktor für Innovationen, wobei es auch Bereiche der Zusammenarbeit gibt.
Abb Chef Wierod setzt auf eine Strategie der kontinuierlichen Verbesserung und Innovation, um das Unternehmen für die Zukunft zu rüsten. Seine Sicht auf den Standort Europa und die Bedeutung der Robotertechnik unterstreichen die strategische Ausrichtung von ABB.











