Die Frage, ob die Stadt Chur einen Millionenkredit für die geplante Gondelbahn nach Brambrüesch bewilligen soll, kommt erneut vors Volk. Grund dafür sind Mehrkosten von 16 Millionen Franken, die unter anderem durch einen notwendigen Landabtausch entstanden sind. Die Churer Stimmbevölkerung wird also erneut über die Finanzierung dieses umstrittenen Projekts entscheiden. Abstimmung Gondelbahn Chur steht dabei im Mittelpunkt.

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Warum wird erneut über die Gondelbahn Chur abgestimmt?
Die erneute Abstimmung über die Gondelbahn Chur ist notwendig, da sich die Gesamtkosten des Projekts um 16 Millionen Franken erhöht haben. Diese Mehrkosten sind unter anderem auf einen erforderlichen Landabtausch zurückzuführen. Die Stimmberechtigten der Stadt Chur müssen daher erneut über die Bewilligung eines entsprechenden Kredits entscheiden, um die Finanzierungslücke zu schließen und das Projekt zu realisieren.
Die wichtigsten Fakten
- Die Direktverbindung von Chur nach Brambrüesch soll 16 Millionen Franken mehr kosten.
- Grund für die Mehrkosten ist unter anderem ein Landabtausch.
- Die Stimmbevölkerung von Chur wird erneut über den Millionenkredit abstimmen.
- Das Projekt ist in Chur umstritten.
Die Hintergründe der erneuten Abstimmung über die Gondelbahn Chur
Die geplante Gondelbahn von Chur nach Brambrüesch ist ein ambitioniertes Projekt, das die Direktverbindung zwischen der Stadt und dem beliebten Ausflugsgebiet verbessern soll. Wie SRF berichtet, sind die Kosten für das Projekt jedoch deutlich gestiegen, was nun eine erneute Abstimmung der Churer Bevölkerung erforderlich macht.
Die Mehrkosten von 16 Millionen Franken sind primär auf einen notwendigen Landabtausch zurückzuführen. Dieser Landabtausch war erforderlich, um die Realisierung der Gondelbahn an der geplanten Trasse überhaupt zu ermöglichen. Die zusätzlichen Kosten für den Landabtausch und weitere unvorhergesehene Ausgaben haben dazu geführt, dass der ursprünglich bewilligte Kreditrahmen nicht mehr ausreicht. (Lesen Sie auch: Asyl Tessin: Kanton Wehrt sich Erfolgreich gegen…)
Die erneute Abstimmung über den Millionenkredit ist ein Zeichen dafür, dass das Projekt in Chur nicht unumstritten ist. Während Befürworter die Gondelbahn als wichtige Investition in die touristische Infrastruktur der Region sehen, kritisieren Gegner die hohen Kosten und die potenziellen Auswirkungen auf die Umwelt. Die bevorstehende Abstimmung wird zeigen, ob die Churer Bevölkerung bereit ist, die zusätzlichen Kosten für die Gondelbahn zu tragen.
Brambrüesch ist ein beliebtes Ausflugsgebiet oberhalb von Chur, das sowohl im Sommer als auch im Winter zahlreiche Besucher anzieht. Die Gondelbahn soll die Erreichbarkeit von Brambrüesch deutlich verbessern und so die touristische Attraktivität der Region steigern.
Welche Argumente gibt es für und gegen die Gondelbahn?
Die Befürworter der Gondelbahn argumentieren, dass das Projekt eine wichtige Investition in die Zukunft von Chur ist. Sie betonen, dass die Gondelbahn die touristische Attraktivität der Region steigern, neue Arbeitsplätze schaffen und die regionale Wirtschaft ankurbeln wird. Zudem würde die Gondelbahn eine umweltfreundliche Alternative zum Individualverkehr darstellen und so zur Reduktion der CO2-Emissionen beitragen.
Die Gegner der Gondelbahn hingegen kritisieren die hohen Kosten und die potenziellen Auswirkungen auf die Umwelt. Sie argumentieren, dass die Gondelbahn ein unnötiges Luxusprojekt ist, das die Stadt Chur finanziell überlastet. Zudem befürchten sie, dass der Bau und Betrieb der Gondelbahn negative Auswirkungen auf die Natur und die Landschaft haben wird. Kritiker bemängeln auch, dass es möglicherweise kostengünstigere Alternativen zur Gondelbahn gibt, die jedoch nicht ausreichend geprüft wurden. (Lesen Sie auch: Lawine in Graubünden: Felix zu Knyphausen tödlich)
Ein weiterer Kritikpunkt ist der Landabtausch, der zu den Mehrkosten geführt hat. Gegner argumentieren, dass dieser Landabtausch nicht transparent genug abgelaufen ist und dass die Interessen der betroffenen Landwirte nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Sie fordern eine umfassende Aufklärung über die Hintergründe des Landabtauschs und eine transparente Kostenkontrolle für das gesamte Projekt.
Der Bundesrat hat sich bisher nicht direkt zu dem Projekt geäußert, jedoch betont die Schweizer Regierung regelmäßig die Bedeutung einer nachhaltigen Tourismusentwicklung und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs.
Wie geht es weiter mit der Gondelbahn Chur?
Nachdem die Mehrkosten für die Gondelbahn Chur bekannt geworden sind, wird die Stadt Chur eine erneute Abstimmung über den Millionenkredit durchführen. Der genaue Termin für die Abstimmung steht noch nicht fest, wird aber voraussichtlich in den kommenden Monaten stattfinden. Die Stimmbevölkerung wird dann entscheiden, ob sie bereit ist, die zusätzlichen 16 Millionen Franken für die Realisierung des Projekts zu bewilligen.
Sollte die Abstimmung positiv ausfallen, könnten die Bauarbeiten für die Gondelbahn in absehbarer Zeit beginnen. Die Fertigstellung der Gondelbahn und die Aufnahme des Betriebs wären dann für die kommenden Jahre geplant. Bei einer negativen Abstimmung müsste das Projekt hingegen überdacht oder ganz aufgegeben werden.
Die Entscheidung der Churer Stimmbevölkerung wird somit maßgeblich darüber entscheiden, ob die geplante Gondelbahn von Chur nach BrambrüeschRealität wird oder nicht. Die Abstimmung wird daher mit großem Interesse verfolgt, sowohl in Chur als auch in der gesamten Region. Die NZZ wird sicherlich über die Entwicklungen berichten. (Lesen Sie auch: Alkoholverzicht Fastenzeit: Schwyzer Gönnen Leber Pause)

Die Abstimmung über den Millionenkredit für die Gondelbahn Chur ist eine wichtige Entscheidung für die Zukunft der Stadt und der Region. Es ist daher wichtig, dass sich alle Stimmberechtigten umfassend über das Projekt informieren und ihre Stimme verantwortungsvoll abgeben.
Die erneute Abstimmung über die Gondelbahn Chur zeigt, dass große Infrastrukturprojekte oft mit Herausforderungen und unvorhergesehenen Kosten verbunden sind. Es ist daher wichtig, dass solche Projekte sorgfältig geplant und transparent kommuniziert werden, um das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen und eine breite Akzeptanz zu erreichen. Die Abstimmung über die Gondelbahn Chur wird ein wichtiger Testfall dafür sein, wie solche Projekte in Zukunft realisiert werden können.
Die Abstimmung über die Gondelbahn Chur wird zeigen, ob die Churer Bevölkerung bereit ist, in die touristische Infrastruktur der Region zu investieren und die Vorteile einer verbesserten Anbindung von Brambrüesch zu nutzen. Die Entscheidung liegt nun bei den Stimmberechtigten.
Die erneute Abstimmung über den Millionenkredit für die Churer Gondelbahn unterstreicht die Bedeutung der direkten Demokratie in der Schweiz. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, direkt über wichtige Projekte und Investitionen zu entscheiden und so die Entwicklung ihrer Gemeinde mitzugestalten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Stimmbevölkerung bei der bevorstehenden Abstimmung entscheiden wird. (Lesen Sie auch: Bundesfinanzen Schweiz: Merz will bei Schnecken Sparen)










