Action Thriller Heute TV – Wer auf nervenaufreibende Spannung steht, sollte sich den Klassiker „Der Schakal“ nicht entgehen lassen. Der Film, in dem Bruce Willis von Richard Gere gejagt wird, besticht durch seine packende Inszenierung und überraschende Wendungen. Ein Muss für Fans des Genres!
Film-Fakten
- Titel: Der Schakal
- Originaltitel: The Day of the Jackal
- Regie: Fred Zinnemann
- Drehbuch: Kenneth Ross
- Besetzung: Edward Fox, Terence Alexander, Michel Auclair
- Genre: Thriller, Krimi
- Laufzeit: 143 Minuten
- Kinostart: 16.08.1973
Unser Eindruck: Ein packender Polit-Thriller, der auch nach Jahrzehnten nichts von seiner Spannung verloren hat.
Ein Meisterwerk des Spannungskinos: Der action thriller im TV
Fred Zinnemanns „Der Schakal“ ist mehr als nur ein Film – er ist ein Lehrstück in Sachen Spannungsaufbau. Der Polit-Thriller aus dem Jahr 1973, in dem ein Auftragsmörder ein Attentat auf Charles de Gaulle plant, zeichnet sich durch seine minutiöse Detailgenauigkeit und den Verzicht auf effekthascherische Action aus. Stattdessen setzt Zinnemann auf eine beklemmende Atmosphäre und die Darstellung der akribischen Vorbereitung des Anschlags.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Frederick Forsyth, der 1971 erschien und ein internationaler Bestseller wurde. Zinnemann legte Wert auf Authentizität und drehte an Originalschauplätzen in Frankreich und England.

Was unterscheidet „Der Schakal“ von anderen Thrillern?
Im Gegensatz zu vielen modernen Actionthrillern, die auf schnelle Schnitte und spektakuläre Stunts setzen, konzentriert sich „Der Schakal“ auf die psychologische Spannung. Der Film nimmt sich Zeit, die Charaktere zu entwickeln und die komplexen Pläne des Schakals zu entfalten. Die Kameraarbeit ist unaufgeregt, aber präzise, und der Schnitt trägt maßgeblich zur Steigerung der Spannung bei. Wer Filme wie „Die Unbestechlichen“ oder „French Connection“ schätzt, wird hier bestens unterhalten.
Wie beeinflusste der Film das Genre action thriller?
„Der Schakal“ gilt als stilprägend für das Genre des Polit-Thrillers. Seine realistische Darstellung von Attentatsplanungen und die Betonung der psychologischen Aspekte des Katz-und-Maus-Spiels zwischen dem Auftragsmörder und den Ermittlern haben viele nachfolgende Filme beeinflusst. Laut einer Meldung von Filmstarts.de, gilt der Film als einer der großen Klassiker des Spannungskinos der 1970er-Jahre.
Für wen lohnt sich „Der Schakal“?
„Der Schakal“ ist ein Film für Liebhaber des klassischen Spannungskinos. Wer auf intelligente Drehbücher, subtile Spannung und hervorragende schauspielerische Leistungen Wert legt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Wer hingegen schnelle Action und spektakuläre Effekte erwartet, könnte enttäuscht sein.
Häufig gestellte Fragen
Wer spielte die Hauptrolle in „Der Schakal“?
Edward Fox übernahm die Rolle des namensgebenden Schakals, einem eiskalten Auftragskiller. Ihm gegenüber steht Michel Lonsdale als stellvertretender Polizeichef Claude Lebel, der die Jagd auf den Attentäter leitet. (Lesen Sie auch: Heute im TV: In diesem rasanten Action-Thriller…)
Gibt es eine Fortsetzung oder ein Remake von „Der Schakal“?
Es gibt ein Remake aus dem Jahr 1997 mit Bruce Willis und Richard Gere, das jedoch inhaltlich stark vom Original abweicht und eher als Actionfilm konzipiert ist. Eine direkte Fortsetzung gibt es nicht.
Wo wurde „Der Schakal“ gedreht?
Der Film wurde an Originalschauplätzen in Frankreich und England gedreht, was zur Authentizität und Glaubwürdigkeit des Films beiträgt. Drehorte waren unter anderem Paris, London und verschiedene ländliche Gegenden. (Lesen Sie auch: Action Thriller TV Heute: Charles Bronson Rettet…)
Welche Auszeichnungen hat „Der Schakal“ gewonnen?
Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem British Academy Film Award (BAFTA) für den besten Schnitt. Zudem erhielt Fred Zinnemann eine Nominierung für die beste Regie.










