Die Ägypten Reisewarnung ist auch am 28.02.2026 ein relevantes Thema für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Sicherheitslage in dem beliebten Urlaubsland ist stabil, jedoch gibt es eine Teilreisewarnung des deutschen Auswärtigen Amts sowie ähnliche Hinweise der zuständigen Behörden in Österreich und der Schweiz. Diese betreffen spezifische Regionen, während die Touristengebiete am Roten Meer weiterhin als sicher gelten.
Eine Ägypten Reisewarnung ist eine offizielle Empfehlung von Regierungsbehörden, die auf potenzielle Gefahren für Reisende hinweist. Für Ägypten besteht eine Teilreisewarnung, die sich auf bestimmte Gebiete bezieht. Die beliebten Ferienorte wie Hurghada und Marsa Alam sind davon nicht betroffen, dennoch wird landesweit zu erhöhter Vorsicht geraten.
Das Wichtigste in Kürze
- Teilreisewarnung aktiv: Das deutsche Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel, das ägyptisch-israelische Grenzgebiet (außer Taba) und entlegene Gebiete der Sahara.
- Terrorismusrisiko: Landesweit besteht ein Risiko terroristischer Anschläge, die sich auch gegen ausländische Ziele richten können. Besondere Vorsicht ist an belebten Orten geboten.
- Sichere Touristengebiete: Die Urlaubsregionen am Roten Meer wie Hurghada, Sharm el-Sheikh und Marsa Alam gelten weiterhin als sichere Reiseziele.
- Politische Lage: Die innenpolitische Lage ist angespannt, aber stabil. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten gemieden werden.
- Neue Einreiseregeln: Seit Februar 2026 wird schrittweise ein digitales Einreisesystem eingeführt, das die Papierkarten ersetzt.
- Empfehlung Reisepass: Die Einreise nur mit Personalausweis wird nicht mehr empfohlen, da es zu Problemen kommen kann. Ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass ist die sicherere Wahl.
- Behördenhinweise: Reisende sollten sich stets über die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts (DE), des BMEIA (AT) und des EDA (CH) informieren.
Einleitung
Die Ägypten Reisewarnung ist für viele Urlauber, die eine Reise in das Land der Pharaonen planen, am 28.02.2026 von zentraler Bedeutung. Obwohl die Sicherheitslage in den Touristenzentren als stabil gilt, gibt es weiterhin eine offizielle Teilreisewarnung der Behörden im DACH-Raum. Diese konzentriert sich auf spezifische, von Touristen seltener besuchte Gebiete, während die beliebten Badeorte am Roten Meer nicht direkt betroffen sind. Dennoch ist eine generelle Wachsamkeit aufgrund eines landesweiten Risikos für terroristische Anschläge geboten.
Aktuelle Sicherheitslage und die Ägypten Reisewarnung
Die Sicherheitslage in Ägypten wird von den Außenministerien Deutschlands, Österreichs und der Schweiz als grundsätzlich stabil, aber angespannt bewertet. Zwar wurde der landesweite Ausnahmezustand im Oktober 2021 aufgehoben, die Sicherheitskräfte verfügen jedoch weiterhin über weitreichende Befugnisse. Insbesondere nachts und bei Kontrollen ist mit einer erhöhten Präsenz von Militär und Polizei zu rechnen.
Die größte Gefahr geht von terroristischen Gruppen aus. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Anschlägen, die sich meist gegen ägyptische Sicherheitskräfte, aber vereinzelt auch gegen touristische und zivile Ziele richteten. Deshalb raten die Behörden landesweit zu erhöhter Vorsicht, insbesondere an belebten Plätzen, vor religiösen Stätten und bei besonderen Anlässen. Eine Verschärfung der Lage kann auch durch regionale Konflikte, wie etwa die Lage in Gaza, nicht ausgeschlossen werden, was zu vereinzelten pro-palästinensischen Kundgebungen führen kann. Ein Urlaub in den bekannten Badeorten ist dennoch möglich, solange man sich an die Sicherheitsempfehlungen hält. Ein Thema, das viele Reisende beschäftigt, sind auch die Änderungen ab März 2026, die sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken können.
Für welche Regionen gilt die Ägypten Reisewarnung?
Die Teilreisewarnung des Auswärtigen Amts und die entsprechenden Hinweise aus Österreich und der Schweiz sind sehr spezifisch. Reisende sollten diese Gebiete unbedingt meiden. Es ist wichtig zu betonen, dass die touristischen Zentren am Roten Meer explizit nicht unter diese Warnung fallen.
Von diesen Gebieten wird abgeraten:
- Norden der Sinai-Halbinsel: Hierzu zählt das gesamte Gouvernorat Nord-Sinai, inklusive des Grenzgebiets zum Gazastreifen.
- Ägyptisch-israelisches Grenzgebiet: Mit Ausnahme des Küstenabschnitts und des Grenzortes Taba wird von Reisen in diese Region gewarnt.
- Entlegene Gebiete der Sahara: Insbesondere wird von Reisen in die westlichen Wüstengebiete an der Grenze zu Libyen und dem Sudan abgeraten.
Zudem wird von unbegleiteten, individuellen Ausflügen und Überlandfahrten im Süden der Sinai-Halbinsel abgeraten. Organisierte Touren mit lizenzierten Anbietern in diesen Gebieten gelten als sicherer, sollten aber stets die aktuelle Lage berücksichtigen.
Sicherheit in den Touristengebieten am Roten Meer
Die Urlaubsorte wie Hurghada, Sharm el-Sheikh, Marsa Alam und El Gouna sind von der expliziten Ägypten Reisewarnung nicht betroffen. Die ägyptische Regierung hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Sicherheit in diesen Regionen zu erhöhen. Hotels, Flughäfen und Sehenswürdigkeiten werden stark bewacht, und es gibt eine hohe Präsenz von Sicherheitspersonal und Touristenpolizei.
Trotz der hohen Sicherheitsvorkehrungen gilt auch hier die Empfehlung zur Wachsamkeit. Reisende sollten sich umsichtig verhalten, größere Menschenansammlungen meiden und die Anweisungen von Reiseveranstaltern und Hotelpersonal befolgen. Die Kriminalitätsrate in den touristischen Zentren ist vergleichsweise niedrig, jedoch sollte man sich vor Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und typischen Betrugsmaschen in Acht nehmen. Die politische Lage kann sich schnell ändern, ähnlich wie bei den Diskussionen um einen möglichen Iran Regimewechsel, weshalb es ratsam ist, informiert zu bleiben.
Einreisebestimmungen Ägypten 2026: Was ist neu?
Für die Einreise nach Ägypten gibt es seit Februar 2026 eine wichtige Neuerung. Das bisherige System mit papierbasierten Ein- und Ausreisekarten wird schrittweise durch ein vollständig digitales System ersetzt. Dies soll die Abfertigung an den Flughäfen beschleunigen.
Folgende Punkte sind für die Einreise wichtig:
- Reisedokumente: Ein bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass ist erforderlich. Die Einreise nur mit einem Personalausweis wird vom Auswärtigen Amt nicht mehr empfohlen, da dies zu Problemen führen kann, beispielsweise bei Geldtransfers oder an Kontrollpunkten.
- Visum: Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise ein Visum. Dieses kann vorab als E-Visum online oder bei Ankunft am Flughafen („Visa on Arrival“) für ca. 25 US-Dollar erworben werden.
| Dokument | Anforderung | Hinweis |
|---|---|---|
| Reisepass | Mindestens 6 Monate gültig bei Einreise | Dringend empfohlen |
| Personalausweis | Wird nicht mehr empfohlen | Kann zu Problemen führen |
| Visum | Erforderlich | E-Visum oder „Visa on Arrival“ (ca. 25 USD) |
| Einreisekarte | Wird durch digitales System ersetzt | Einführung seit Februar 2026 |
Allgemeine Verhaltensempfehlungen für Reisende
Um einen sicheren und angenehmen Aufenthalt in Ägypten zu gewährleisten, sollten Reisende einige Verhaltensregeln beachten. Dies trägt nicht nur zur eigenen Sicherheit bei, sondern zeigt auch Respekt gegenüber der lokalen Kultur.
- Informiert bleiben: Verfolgen Sie die Nachrichten und die aktuellen Reisehinweise der Behörden.
- Menschenansammlungen meiden: Halten Sie sich von Demonstrationen und großen Menschenansammlungen fern.
- Kulturelle Gepflogenheiten: Respektieren Sie die islamisch geprägte Kultur. Dies betrifft insbesondere die Kleiderordnung. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, besonders beim Besuch religiöser Stätten.
- Fotografieren: Das Fotografieren von militärischen und polizeilichen Einrichtungen sowie von Brücken und Flughäfen ist streng verboten.
- Gesundheit: Eine Reiseapotheke und eine Auslandskrankenversicherung sind empfehlenswert. Informieren Sie sich über empfohlene Impfungen.
Fazit zur Ägypten Reisewarnung
Die Ägypten Reisewarnung der DACH-Länder bleibt auch am 28.02.2026 eine Teilreisewarnung. Sie rät von Reisen in den Nord-Sinai, das Grenzgebiet zu Israel und entlegene Wüstenregionen ab. Die beliebten Touristengebiete am Roten Meer sind davon jedoch nicht betroffen und gelten bei Einhaltung üblicher Vorsichtsmaßnahmen als sichere Urlaubsziele. Ein landesweites, latentes Risiko terroristischer Anschläge besteht fort, weshalb eine generelle Wachsamkeit empfohlen wird. Mit guter Vorbereitung, der Beachtung der neuen Einreiseregeln und einem respektvollen Verhalten steht einem erholsamen Urlaub in Ägypten nichts im Wege.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist es aktuell sicher, nach Ägypten zu reisen?
Ja, Reisen in die touristischen Gebiete wie Hurghada, Sharm el-Sheikh und Marsa Alam gelten als sicher. Es besteht jedoch eine Teilreisewarnung für den Norden der Sinai-Halbinsel und andere Grenzregionen, die gemieden werden sollten. Eine generelle Vorsicht ist landesweit geboten.
Gibt es eine Reisewarnung für Hurghada?
Nein, für Hurghada und die anderen Badeorte am Roten Meer gibt es keine spezifische Reisewarnung von den Behörden aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Diese Gebiete gelten als sicher, es wird aber zu allgemeiner Wachsamkeit geraten.
Was bedeutet die Teilreisewarnung für meinen Urlaub?
Die Teilreisewarnung bedeutet, dass von Reisen in bestimmte, klar definierte Gebiete (Nord-Sinai, Grenzregionen) dringend abgeraten wird. Wenn Ihr Urlaub in den touristischen Zentren am Roten Meer stattfindet, sind Sie von dieser Warnung nicht direkt betroffen.
Brauche ich für Ägypten 2026 einen Reisepass?
Ja, ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist, wird dringend empfohlen. Die Einreise nur mit Personalausweis ist zwar theoretisch möglich, wird aber vom Auswärtigen Amt nicht mehr empfohlen, da es zu Problemen kommen kann.
Was hat sich bei der Einreise nach Ägypten im Februar 2026 geändert?
Seit Februar 2026 führt Ägypten schrittweise ein digitales Einreisesystem ein. Die bisherigen Ein- und Ausreisekarten aus Papier werden dadurch nach und nach ersetzt, was den Prozess an den Flughäfen vereinfachen und beschleunigen soll.
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