Update – Protestwelle im Februar 2026 ungebrochen (Stand 24.02.2026)
Die Proteste gegen Rechtsextremismus setzen sich im Februar 2026 mit unverminderter Stärke fort. Ein besonderer Fokus liegt auf gezielten Gegenprotesten zu Auftritten von AfD-Politikern. So formierte sich in Düsseldorf-Garath ein breites Bündnis aus Initiativen wie „Garath tolerant und weltoffen“ und dem DGB, um gegen einen Besuch des thüringischen AfD-Chefs Björn Höcke zu demonstrieren. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall, da die AfD den Stadtteil aufgrund früherer Wahlergebnisse als ihre „Hochburg“ betrachtet.
Auch in Dortmund versammelten sich Tausende, um gegen einen Empfang der AfD mit Höcke im Rathaus zu protestieren. Bundesweit finden zudem zahlreiche weitere Aktionen statt, von Mahnwachen der „Omas gegen Rechts“ bis hin zu Demonstrationen in Süddeutschland, etwa in Ettlingen und Pforzheim. Diese anhaltende Mobilisierung zeigt die Entschlossenheit der Zivilgesellschaft, die Demokratie aktiv zu verteidigen.
Bundesweit demonstrieren im Jahr 2026 weiterhin Zehntausende gegen Rechtsextremismus und die AfD. Angesichts wichtiger Landtagswahlen und hoher Umfragewerte für die Partei organisieren breite Bündnisse zahlreiche Anti-AfD-Demonstrationen 2026. Ziel ist es, ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und den Schutz der Verfassung zu setzen und einen weiteren Rechtsruck in Deutschland zu verhindern.
Update – Protestwelle im Februar 2026 ungebrochen (Stand 24.02.2026)
Die Proteste gegen Rechtsextremismus setzen sich im Februar 2026 mit unverminderter Stärke fort. Ein besonderer Fokus liegt auf gezielten Gegenprotesten zu Auftritten von AfD-Politikern. So formierte sich in Düsseldorf-Garath ein breites Bündnis aus Initiativen wie „Garath tolerant und weltoffen“ und dem DGB, um gegen einen Besuch des thüringischen AfD-Chefs Björn Höcke zu demonstrieren. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall, da die AfD den Stadtteil aufgrund früherer Wahlergebnisse als ihre „Hochburg“ betrachtet.
Auch in Dortmund versammelten sich Tausende, um gegen einen Empfang der AfD mit Höcke im Rathaus zu protestieren. Bundesweit finden zudem zahlreiche weitere Aktionen statt, von Mahnwachen der „Omas gegen Rechts“ bis hin zu Demonstrationen in Süddeutschland, etwa in Ettlingen und Pforzheim. Diese anhaltende Mobilisierung zeigt die Entschlossenheit der Zivilgesellschaft, die Demokratie aktiv zu verteidigen.
Lesezeit: 5 Minuten
Bundesweit gehen auch im Jahr 2026 weiterhin täglich tausende Menschen auf die Straße, um gegen Rechtsextremismus und die AfD zu protestieren. Angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern und starker Umfragewerte für die AfD, organisieren zivilgesellschaftliche Bündnisse, Gewerkschaften und Kirchen zahlreiche Anti-AfD-Demonstrationen 2026, um ein klares Zeichen für Demokratie und Vielfalt zu setzen.
Inhaltsverzeichnis
- Gründe für die Anti-AfD-Demonstrationen 2026
- Landtagswahlen 2026: In diesen Bundesländern wird gewählt
- Aktuelle Demo-Termine im Februar 2026
- Wer organisiert die Anti-AfD-Demonstrationen 2026?
- Online-Events und digitale Vernetzung im Kampf gegen Rechts
- Häufige Fragen zu Anti-AfD-Demonstrationen
- Fazit: Anhaltender Protest als wichtiges Zeichen
Die Anti-AfD-Demonstrationen 2026 knüpfen nahtlos an die Protestwelle an, die bereits 2024 nach den Enthüllungen über das Potsdamer Geheimtreffen begann. Seitdem haben Hunderttausende in ganz Deutschland ein Zeichen gesetzt. Folglich reißt die Bewegung auch nach der Bundestagswahl 2025, bei der die AfD zur zweitstärksten Kraft aufstieg, nicht ab, sondern gewinnt an neuer Dynamik.
Aktuelle Umfragen sehen die AfD bundesweit bei 26 Prozent, während sie in den ostdeutschen Bundesländern sogar Werte von 38 bis 40 Prozent erreicht. Diese Entwicklung mobilisiert viele Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv für den Schutz der Demokratie einsetzen wollen. Deshalb sind die Proteste ein wichtiges Signal gegen einen weiteren Rechtsruck in der Gesellschaft.
Gründe für die Anti-AfD-Demonstrationen 2026
Das Jahr 2026 ist ein entscheidendes Superwahljahr, denn in insgesamt acht Bundesländern finden Wahlen statt. Insbesondere die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD in den Umfragen führt, schüren die Sorge vor einer rechtsextremen Regierungsbeteiligung. Diese Besorgnis treibt viele Menschen dazu, auf die Straße zu gehen und für demokratische Werte zu demonstrieren.
Zusätzlich hat die Politik der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz für Kritik gesorgt. Gewerkschaften wie ver.di und der DGB bemängeln scharf, dass im Bundestag erstmals einem Antrag mithilfe von Stimmen der AfD zu einer Mehrheit verholfen wurde. Viele Beobachter werten diesen Vorgang als einen Bruch der sogenannten „Brandmauer“ nach rechts und als gefährliches Signal, das die laufenden Anti-AfD-Demonstrationen 2026 zusätzlich befeuert.

„Bundeskanzler Friedrich Merz hat es zu verantworten, dass erstmals im Deutschen Bundestag einem Antrag mit den Stimmen von Rechtsextremen zu einer Mehrheit verholfen wurde. Merz hatte damit eine Abstimmung gewonnen, verloren hat unsere Demokratie.“
– ver.di, 19. Januar 2026
Landtagswahlen 2026: In diesen Bundesländern wird gewählt
Die anstehenden Wahltermine für 2026 stehen klar im Fokus der Protestbewegung. Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern könnte die AfD historische Wahlergebnisse erzielen, was die Dringlichkeit der Demonstrationen zusätzlich unterstreicht. Daher blicken viele mit Sorge auf die kommenden Monate und sehen die Anti-AfD-Demonstrationen 2026 als notwendiges Korrektiv.
Wahltermine 2026 im Überblick
| Datum | Wahl | AfD laut Umfrage |
|---|---|---|
| 08.03.2026 | Landtagswahl Baden-Württemberg | ~15% |
| 08.03.2026 | Kommunalwahl Bayern | – |
| 15.03.2026 | Kommunalwahl Hessen | – |
| 22.03.2026 | Landtagswahl Rheinland-Pfalz | ~18% |
| 06.09.2026 | Landtagswahl Sachsen-Anhalt | ~40% |
| 13.09.2026 | Kommunalwahl Niedersachsen | – |
| 20.09.2026 | Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern | ~38% |
| 20.09.2026 | Abgeordnetenhauswahl Berlin | ~20% |
Rot markiert: Bundesländer mit besonders hohen AfD-Umfragewerten. Quellen: INSA, Infratest dimap (Stand: Januar 2026)
Aktuelle Demo-Termine im Februar 2026
Die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus finden auch im Februar bundesweit in zahlreichen Städten statt. Neben klassischen Kundgebungen gibt es Mahnwachen, Bündnistreffen, Workshops und Vorträge. Die Termine werden auf Plattformen wie demokrateam.org oder von den Gewerkschaften laufend aktualisiert, sodass sich jeder über die nächsten Anti-AfD-Demonstrationen 2026 informieren kann.
Ausgewählte Demo-Termine im Februar 2026
| Stadt | Veranstaltung | Ort/Zeit |
|---|---|---|
| Düsseldorf | Protest gegen Höcke-Auftritt | Garath, S-Bahnhof, 17:00 Uhr |
| Dortmund | Für Vielfalt und Demokratie | Friedensplatz, 16:30 Uhr |
| Berlin | Blankenburg bleibt hell und bunt! | Dorfkirche Blankenburg, 18:00 Uhr |
| Osterhofen | Gegen den Politischen Aschermittwoch der AfD | Donaucenter, 09:00 Uhr |
| Köln | Mahnwache – In Gedenken an den 19.02.2020 | Schanzenstraße, 18:30 Uhr |
| Bad Neuenahr | Kein Platz für die AfD! | Marktplatz, 14:00 Uhr |
| Dresden | Gegen die Freien Sachsen | Kulturpalast, 18:45 Uhr |
Alle Angaben ohne Gewähr. Aktuelle Termine finden Sie auf den Seiten von ver.di oder demokrateam.org.
Wer organisiert die Anti-AfD-Demonstrationen 2026?

Die Anti-AfD-Demonstrationen 2026 werden von einem sehr breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen. Dabei arbeiten Gewerkschaften, Kirchen, politische Parteien und zahlreiche Initiativen eng zusammen, um ein starkes Zeichen zu setzen. Zu den wichtigsten Organisatoren gehören unter anderem:
- DGB und ver.di: Die Gewerkschaften rufen regelmäßig zu Demonstrationen auf und betonen dabei ihre „antifaschistische Tradition“.
- Aufstehen gegen Rassismus: Ein bundesweites Bündnis, das mit lokalen Gruppen in vielen deutschen Städten aktiv ist.
- Omas gegen Rechts: Eine engagierte Gruppe von Seniorinnen, die sich lautstark gegen Rechtsextremismus einsetzen.
- Seebrücke: Diese Initiative setzt sich für sichere Fluchtwege und konsequent gegen Abschiebungen ein.
- AfD-Verbot Jetzt!: Eine Kampagne, die sich gezielt für die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD starkmacht.
- Lokale Bündnisse: Zahlreiche lokale Gruppen wie „Düsseldorf stellt sich quer“, „Hamburg vernetzt gegen Rechts“ oder „Hand in Hand Berlin“ organisieren Proteste direkt vor Ort.
Online-Events und digitale Vernetzung im Kampf gegen Rechts
Neben den Protesten auf der Straße gewinnt die digitale Vernetzung an Bedeutung. Soziale Netzwerke wie X (ehemals Twitter), Instagram und Facebook werden genutzt, um schnell und effektiv zu mobilisieren. Hashtags wie #WirSindMehr oder #NieWiederIstJetzt bündeln die Online-Proteste. Außerdem organisieren viele Bündnisse Online-Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden, um über die Gefahren des Rechtsextremismus aufzuklären und Strategien für das Superwahljahr 2026 zu entwickeln.
Häufige Fragen zu Anti-AfD-Demonstrationen
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Proteste gegen die AfD und Rechtsextremismus.
Wo finde ich aktuelle Termine für Demonstrationen?
Verlässliche und aktuelle Termine für Anti-AfD-Demonstrationen 2026 finden Sie auf den Webseiten der großen Gewerkschaften wie ver.di und DGB. Darüber hinaus sind Plattformen wie demokrateam.org oder die regionalen Bündnisse von „Aufstehen gegen Rassismus“ gute Anlaufstellen.
Sind die Demonstrationen friedlich?
Ja, die überwältigende Mehrheit der Demonstrationen verläuft friedlich und kreativ. Die Organisatoren legen großen Wert darauf, ein buntes und gewaltfreies Zeichen für die Demokratie zu setzen. Familien, Senioren und Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten nehmen teil.
Kann ich mich auch anders als auf der Straße engagieren?
Absolut. Sie können Petitionen unterzeichnen (z.B. für ein AfD-Verbotsverfahren), lokale Bündnisse finanziell unterstützen, an Online-Veranstaltungen teilnehmen oder Aufklärungsmaterial in den sozialen Medien teilen. Jede Form des Engagements ist wertvoll.
Fazit: Anhaltender Protest als wichtiges Zeichen
Die anhaltenden Anti-AfD-Demonstrationen 2026 sind ein beeindruckendes Signal der Zivilgesellschaft. Sie zeigen, dass eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland nicht bereit ist, den Vormarsch des Rechtsextremismus tatenlos hinzunehmen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen ist dieser breite und lautstarke Protest wichtiger denn je, um die demokratischen Werte zu verteidigen und die Zukunft der Gesellschaft aktiv mitzugestalten.






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