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Asbest Fund Burgenland: Greenpeace warnt vor Gefahr

by Rathaus Nachrichten
13. Februar 2026
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Ein neuer Asbest Fund im Burgenland und der Steiermark wurde von Greenpeace gemeldet. Betroffen sind die Gemeinden Winden und Breitenbrunn im Burgenland sowie Hartberg und Neudau in der Oststeiermark. In der Steiermark wurden teilweise reine Asbeststeine im Bankettbereich gefunden, was eine akute Gefahr für die Bevölkerung darstellt. Asbest Fund Burgenland steht dabei im Mittelpunkt.

Symbolbild zum Thema Asbest Fund Burgenland
Symbolbild: Asbest Fund Burgenland (Bild: Picsum)

Die wichtigsten Fakten

  • Greenpeace meldet neue Asbestfunde im Burgenland und der Steiermark.
  • Betroffene Gemeinden sind Winden und Breitenbrunn (Burgenland) sowie Hartberg und Neudau (Steiermark).
  • In der Steiermark wurden reine Asbeststeine im Bankett gefunden.
  • Asbest kann bei Freisetzung krebserregend sein.
Inhaltsverzeichnis
  1. Greenpeace meldet neue Asbestfunde in Winden, Breitenbrunn, Hartberg und Neudau
  2. Wo genau wurden die Asbestfunde gemacht?
  3. Welche Gefahren gehen von Asbest aus?
  4. Wie reagieren die Behörden auf die Asbestfunde im Burgenland?
  5. Was können Bürger tun, wenn sie Asbest vermuten?
  6. Häufig gestellte Fragen

Greenpeace meldet neue Asbestfunde in Winden, Breitenbrunn, Hartberg und Neudau

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat erneut Asbestfunde in Österreich öffentlich gemacht. Diesmal sind die Gemeinden Winden und Breitenbrunn im Burgenland sowie Hartberg und Neudau in der Steiermark betroffen. Wie Der Standard berichtet, wurden in der Oststeiermark sogar reine Asbeststeine im Bankettbereich entdeckt.

Die Funde werfen ein Schlaglicht auf die weiterhin bestehende Problematik mit Asbest in Österreich. Obwohl die Verwendung von Asbest seit den 1990er Jahren verboten ist, finden sich noch immer zahlreiche Altlasten in Gebäuden und im öffentlichen Raum. Diese stellen eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar, da Asbestfasern beim Einatmen krebserregend sein können.

🌍 Landes-Kontext

Asbest wurde in Österreich vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren in großem Umfang verbaut. Besonders betroffen sind ältere Gebäude, aber auch Deponien und Industriebrachen.

Wo genau wurden die Asbestfunde gemacht?

Im Burgenland sind die Gemeinden Winden und Breitenbrunn betroffen. In der Steiermark konzentrieren sich die Funde auf die Regionen rund um Hartberg und Neudau. Besonders besorgniserregend ist die Situation in der Oststeiermark, wo Greenpeace teils reine Asbeststeine im Bankettbereich, also direkt neben Straßen, gefunden hat. Die genauen Koordinaten der Fundorte wurden von Greenpeace an die zuständigen Behörden weitergeleitet. (Lesen Sie auch: Schulassistenz Steiermark: Droht Kindern der Ausschluss?)

Diese Funde im öffentlichen Raum sind besonders kritisch, da hier eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass Asbestfasern freigesetzt werden, beispielsweise durch Verwitterung, mechanische Einwirkung oder Bauarbeiten. Die freigesetzten Fasern können dann von Passanten eingeatmet werden und langfristig zu schweren Erkrankungen führen.

Das Umweltbundesamt bietet detaillierte Informationen zum Thema Asbest und dessen Entfernung.

Welche Gefahren gehen von Asbest aus?

Asbest ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene natürlich vorkommende, faserförmige Minerale. Diese Fasern sind sehr widerstandsfähig gegen Hitze, Säuren und Laugen, weshalb Asbest in der Vergangenheit in vielen Bereichen eingesetzt wurde, beispielsweise als Brandschutz, zur Dämmung oder zur Verstärkung von Baustoffen.

Das Problem: Werden Asbestfasern freigesetzt und eingeatmet, können sie sich in der Lunge festsetzen und dort Entzündungen und Vernarbungen verursachen. Langfristig kann dies zu Asbestose (einer chronischen Lungenerkrankung), Lungenkrebs oder einem Mesotheliom (einer Krebserkrankung des Rippenfells oder Bauchfells) führen. Die Zeit zwischen der Asbestexposition und dem Auftreten der Erkrankung kann dabei Jahrzehnte betragen.

⚠️ Achtung

Bei Verdacht auf Asbest sollte man keinesfalls selbst Hand anlegen. Die Entfernung von Asbest ist Sache von Fachbetrieben, die über die notwendige Ausrüstung und das Know-how verfügen.

Wie reagieren die Behörden auf die Asbestfunde im Burgenland?

Nach Bekanntwerden der Asbestfunde im Burgenland und der Steiermark wurden die zuständigen Behörden informiert. Diese sind nun gefordert, die Fundorte zu untersuchen und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einzuleiten. Im Burgenland ist die Landesregierung für den Umweltschutz zuständig. In der Steiermark liegt die Verantwortung bei den jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden. (Lesen Sie auch: Simone Thomalla: Karriere, Partner & alle News…)

Die Behörden müssen sicherstellen, dass die Asbestfunde fachgerecht beseitigt werden und dass die Bevölkerung vor einer möglichen Exposition geschützt wird. Dies kann beispielsweise durch Absperrungen, Beschilderungen oder die Durchführung von Sanierungsarbeiten geschehen. Es ist wichtig, dass die Behörden transparent kommunizieren und die Bevölkerung über die Risiken und die getroffenen Maßnahmen informieren.

Zusätzlich zu den aktuellen Funden fordert Greenpeace eine umfassende Asbestinventur in ganz Österreich, um alle bekannten und unbekannten Asbestquellen zu erfassen und zu sanieren. Nur so könne die Gesundheit der Bevölkerung langfristig geschützt werden.

Was können Bürger tun, wenn sie Asbest vermuten?

Bürger, die Asbest in ihrem Haus oder auf ihrem Grundstück vermuten, sollten sich an einen Fachmann wenden. Dieser kann eine Asbestanalyse durchführen und gegebenenfalls die notwendigen Sanierungsmaßnahmen einleiten. Wichtig ist, dass man bei Verdacht auf Asbest keinesfalls selbst Hand anlegt, da dies die Freisetzung von Asbestfasern begünstigen kann.

Die Arbeiterkammer bietet auf ihrer Webseite Informationen und Beratung zum Thema Asbest am Arbeitsplatz an. Hier finden Betroffene auch Informationen über ihre Rechte und Pflichten.

Detailansicht: Asbest Fund Burgenland
Symbolbild: Asbest Fund Burgenland (Bild: Picsum)
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Online-Redakteur (Lesen Sie auch: Evelyn Burdecki: TV-Star, Vermögen & private Einblicke)

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Häufig gestellte Fragen

Welche gesundheitlichen Folgen kann die Exposition gegenüber Asbest haben?

Das Einatmen von Asbestfasern kann langfristig zu schweren Erkrankungen wie Asbestose, Lungenkrebs oder einem Mesotheliom führen. Die Zeit zwischen der Asbestexposition und dem Auftreten der Erkrankung kann Jahrzehnte betragen.

Wie erkenne ich Asbest in meinem Haus?

Asbest ist oft schwer zu erkennen, da es in vielen verschiedenen Baustoffen verwendet wurde. Typische Anwendungen sind Asbestzementplatten, Dämmmaterialien und Brandschutzverkleidungen. Bei Verdacht sollte ein Fachmann eine Analyse durchführen.

Was kostet die Asbestsanierung?

Die Kosten für eine Asbestsanierung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art und Menge des Asbests, dem Zustand des Materials und den örtlichen Gegebenheiten. Es empfiehlt sich, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.

Gibt es Fördermöglichkeiten für die Asbestsanierung?

In einigen Bundesländern gibt es Fördermöglichkeiten für die Asbestsanierung. Es lohnt sich, bei der zuständigen Landesregierung oder Gemeinde nachzufragen, welche Programme angeboten werden. (Lesen Sie auch: Asylreform Kritik: Scheitert die Reform am Familiennachzug?)

Wer ist für die Beseitigung von Asbest verantwortlich?

Grundsätzlich ist der Eigentümer oder die Eigentümerin eines Gebäudes für die Beseitigung von Asbest verantwortlich. Bei öffentlichen Flächen liegt die Verantwortung bei der jeweiligen Gemeinde oder dem Land.

Die erneuten Asbestfunde im Burgenland und der Steiermark zeigen, dass die Problematik mit Asbest in Österreich noch lange nicht gelöst ist. Es ist wichtig, dass die Behörden die Gefahren ernst nehmen und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einleiten. Gleichzeitig sind auch die Bürger gefordert, bei Verdacht auf Asbest wachsam zu sein und sich an Fachleute zu wenden. Nur so kann die Gesundheit der Bevölkerung langfristig geschützt werden. Die Sensibilisierung für das Thema ist entscheidend, um die Risiken zu minimieren und die Altlasten fachgerecht zu beseitigen. Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz bietet umfassende Informationen zu den gesundheitlichen Risiken von Asbest.

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