Ein Auslandsjahr in England nach dem Brexit schien für viele Studierende und Schülerinnen und Schüler in Europa in weite Ferne gerückt. Doch nun gibt es gute Nachrichten: Großbritannien kehrt voraussichtlich ab Mitte 2027 zum Erasmus-Programm zurück. Dies eröffnet neue Perspektiven für einen Studienaufenthalt oder ein Austauschjahr im Vereinigten Königreich. Auslandsjahr England Nach Brexit steht dabei im Mittelpunkt.

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| Steckbrief: Erasmus-Programm | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Erasmus+ Programm der Europäischen Union |
| Gründung | 1987 |
| Ursprung | Europäische Union |
| Ziel | Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich |
| Bekannt durch | Austauschprogramme für Studierende, Schüler, Auszubildende und Lehrende |
| Aktuelle Projekte | Erasmus+ Programmperiode 2021-2027 |
| Teilnehmerländer | EU-Mitgliedstaaten und assoziierte Länder |
| Budget | Über 26 Milliarden Euro (2021-2027) |
| Social Media | @erasmusplus (Twitter, 150k Follower) |
Neues Kapitel für den internationalen Austausch
Die Rückkehr Großbritanniens zum Erasmus-Programm ist ein bedeutender Schritt, um die Bildungszusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union wieder zu intensivieren. Nach dem Brexit war die Teilnahme am Erasmus-Programm zunächst unsicher, was viele Studierende und Bildungseinrichtungen vor Herausforderungen stellte. Nun scheint sich ein neues Kapitel für den internationalen Austausch anzubahnen.
Kurzprofil
- Großbritannien kehrt voraussichtlich ab Mitte 2027 zum Erasmus-Programm zurück.
- Schulen, Hochschulen und Jugendeinrichtungen sollen bereits jetzt Kontakte knüpfen.
- Vor dem Brexit war Großbritannien ein beliebtes Ziel für Erasmus-Aufenthalte.
- Das Programm fördert den Austausch von Studierenden, Schülern und Lehrenden.
Wie funktioniert das Erasmus-Programm?
Das Erasmus-Programm, genauer gesagt Erasmus+, ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das seit 1987 den internationalen Austausch im Bildungsbereich unterstützt. Es richtet sich an Studierende, Schüler, Auszubildende, Lehrende und Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Ländern zu fördern und die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden zu stärken.
Konkret ermöglicht Erasmus+ Studierenden, einen Teil ihres Studiums an einer Partnerhochschule im Ausland zu verbringen. Schülerinnen und Schüler können an Austauschprogrammen teilnehmen, um andere Bildungssysteme kennenzulernen. Auch für Auszubildende und Lehrende gibt es Möglichkeiten, im Rahmen von Erasmus+ Auslandserfahrungen zu sammeln. Die Europäische Kommission stellt für den Zeitraum von 2021 bis 2027 über 26 Milliarden Euro für Erasmus+ zur Verfügung. Weitere Informationen zum Programm finden sich auf der offiziellen Webseite der Europäischen Union. (Lesen Sie auch: Schwedenplatz Umbau Abgesagt: Was Bedeutet das für…)
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Schulen, Hochschulen und Jugendeinrichtungen in Großbritannien und den EU-Ländern sind aufgerufen, bereits jetzt aktiv zu werden und Kontakte zu Partnerinstitutionen zu knüpfen. Dies ist entscheidend, um einen reibungslosen Start des Erasmus-Programms in Großbritannien ab Mitte 2027 zu gewährleisten. Derzeit werden die Rahmenbedingungen für die erneute Teilnahme Großbritanniens am Erasmus-Programm ausgehandelt. Das britische Bildungsministerium spielt dabei eine zentrale Rolle.
Die Vorfreude auf die Rückkehr Großbritanniens zum Erasmus-Programm ist groß. Vor dem Brexit war das Land eines der beliebtesten Ziele für Erasmus-Aufenthalte. Insbesondere London, Oxford und Cambridge zogen zahlreiche Studierende aus ganz Europa an. Aber auch andere Städte und Regionen Großbritanniens waren bei Erasmus-Teilnehmern sehr gefragt.
Der Brexit hatte erhebliche Auswirkungen auf die Teilnahme Großbritanniens an EU-Programmen, darunter auch Erasmus+. Nach dem Austritt aus der EU war die Zukunft des Programms für britische Studierende und Bildungseinrichtungen zunächst ungewiss.
Die Bedeutung des Auslandsjahrs
Ein Auslandsjahr, ob im Rahmen von Erasmus+ oder anderen Austauschprogrammen, bietet zahlreiche Vorteile. Studierende und Schülerinnen und Schüler können nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch interkulturelle Kompetenzen erwerben und neue Perspektiven gewinnen. Ein Auslandsaufenthalt kann zudem die persönliche Entwicklung fördern und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. (Lesen Sie auch: Teresa Stadlober Olympia: verpasst -Medaille)
Ein Auslandsjahr in England nach dem Brexit wird voraussichtlich auch dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis zwischen Großbritannien und den EU-Ländern zu stärken. Durch den direkten Austausch von Studierenden und Schülern können Vorurteile abgebaut und Freundschaften geschlossen werden. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU neu gestaltet werden müssen.
Wie Der Standard berichtet, laufen die Verhandlungen über die Details der erneuten Teilnahme Großbritanniens am Erasmus-Programm. Es bleibt zu hoffen, dass die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass möglichst viele Studierende und Schülerinnen und Schüler von dem Programm profitieren können.
Erasmus-Programm privat: Was ist aktuell darüber bekannt?
Obwohl das Erasmus-Programm selbst keine Privatperson ist, sondern eine Initiative der Europäischen Union, gibt es dennoch einige Aspekte, die das „Privatleben“ des Programms betreffen. Dazu gehören beispielsweise die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden, die oft in Blogs, sozialen Medien oder Erfahrungsberichten geteilt werden. Diese Berichte geben Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die ein Auslandsaufenthalt mit sich bringt.
Auch die Beziehungen, die im Rahmen von Erasmus+ entstehen, können als Teil des „Privatlebens“ des Programms betrachtet werden. Viele Studierende und Schülerinnen und Schüler knüpfen im Ausland Freundschaften, die oft ein Leben lang halten. Einige finden sogar ihre Partnerin oder ihren Partner im Rahmen des Erasmus-Programms. (Lesen Sie auch: Landesverteidigung Deutschland: EU-Beistandspflicht im Fokus?)
Aktuell gibt es keine Informationen über private Details von Personen, die direkt mit der Organisation oder Verwaltung des Erasmus-Programms zu tun haben. Die Europäische Kommission legt Wert auf Transparenz und Datenschutz, sodass persönliche Informationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht öffentlich zugänglich sind.

Häufig gestellte Fragen
Ab wann ist ein Auslandsjahr in England nach dem Brexit im Rahmen von Erasmus wieder möglich?
Voraussichtlich ab Mitte 2027 soll Großbritannien wieder am Erasmus-Programm teilnehmen. Schulen, Hochschulen und Jugendeinrichtungen sind aufgerufen, bereits jetzt Kontakte zu Partnerinstitutionen zu knüpfen. (Lesen Sie auch: Lask – RB Salzburg: gegen RB: Spitzenspiel…)
Welche Vorteile bietet ein Auslandsjahr im Rahmen des Erasmus-Programms?
Ein Auslandsjahr bietet die Möglichkeit, Sprachkenntnisse zu verbessern, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, neue Perspektiven zu gewinnen und die persönliche Entwicklung zu fördern. Zudem kann es die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.
Wie hoch ist das Budget des Erasmus+ Programms?
Für den Zeitraum von 2021 bis 2027 stehen über 26 Milliarden Euro für das Erasmus+ Programm zur Verfügung. Dieses Budget wird für die Förderung von internationaler Zusammenarbeit im Bildungsbereich eingesetzt.
Welche Länder nehmen am Erasmus-Programm teil?
Am Erasmus-Programm nehmen die EU-Mitgliedstaaten sowie assoziierte Länder teil. Eine Liste der teilnehmenden Länder ist auf der Webseite der Europäischen Kommission zu finden.
Wie kann ich mich für ein Auslandsjahr im Rahmen von Erasmus bewerben?
Interessierte Studierende und Schülerinnen und Schüler sollten sich an ihre jeweilige Bildungseinrichtung wenden. Dort erhalten sie Informationen über Partnerhochschulen oder -schulen im Ausland und den Bewerbungsprozess.










