Der Ausruf des N-Wortes bei den BAFTA-Awards 2026 hallte durch den Saal und löste eine Welle der Empörung aus. Der Vorfall, der sich während der Präsentation der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ durch Michael B. Jordan und Delroy Lindo ereignete, wirft nun einen Schatten auf die glanzvolle Preisverleihung. Urheber des Ausrufs war der Tourette-Aktivist John Davidson. N Wort Bafta steht dabei im Mittelpunkt.

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| Steckbrief: John Davidson | |
|---|---|
| Vollständiger Name | John Davidson |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | 54 Jahre |
| Beruf | Tourette-Aktivist |
| Bekannt durch | Inspiration für das Biopic „I Swear“ |
| Aktuelle Projekte | Nicht öffentlich bekannt |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Der Eklat bei den BAFTA-Awards 2026
Die BAFTA-Awards 2026 sollten eigentlich im Zeichen des Filmschaffens stehen, doch ein unerwarteter Zwischenfall sorgte für Aufruhr. Während der Verleihung der Preise hallte das N-Wort durch den Saal, ausgesprochen vom Tourette-Aktivisten John Davidson. Dieser Vorfall überschattete die Veranstaltung und löste eine Debatte über Inklusion, Respekt und den Umgang mit neurologischen Erkrankungen aus. Wie Gala berichtet, ereignete sich der Vorfall während der Präsentation der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ durch Michael B. Jordan und Delroy Lindo.
Koprolalie, das unwillkürliche Ausstoßen von Tabu-Wörtern, ist ein Symptom, das bei manchen Menschen mit Tourette-Syndrom auftritt. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Ausrufe nicht willentlich erfolgen und nicht die Überzeugungen oder Absichten der Person widerspiegeln.
Wer ist John Davidson?
John Davidson, 54 Jahre alt, ist ein Aktivist, der sich für die Aufklärung über das Tourette-Syndrom einsetzt. Sein Leben und seine Erfahrungen dienten als Inspiration für das Biopic „I Swear“, in dem Robert Aramayo die Hauptrolle spielt und für seine Leistung am selben Abend mit dem Preis als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde. Davidson leidet an einer schweren Form des Tourette-Syndroms, die mit Koprolalie einhergeht, dem unwillkürlichen Ausstoßen von Tabu-Wörtern. Seine Anwesenheit bei den BAFTA-Awards sollte ein Zeichen der Inklusion und Anerkennung für das Biopic sein, doch der Vorfall warf einen Schatten auf die Veranstaltung.
Wie reagierte die BAFTA auf den Vorfall?
Moderator Alan Cumming, 61 Jahre alt, unterbrach die Show mehrfach, um auf die verstörende Sprache im Hintergrund hinzuweisen. Er erklärte dem Publikum, dass dies Teil des Tourette-Syndroms sein kann und bat um Verständnis und Respekt. „Sie haben vielleicht verstörende Sprache im Hintergrund bemerkt. Das kann Teil dessen sein, wie sich das Tourette-Syndrom bei manchen Menschen äußert“, sagte Cumming während der Moderation. „Danke für Ihr Verständnis und dafür, dass Sie dazu beitragen, einen respektvollen Raum für alle zu schaffen.“ Seine Bemühungen wurden von einigen gelobt, während andere die Reaktion als unzureichend kritisierten. (Lesen Sie auch: Kylie Jenner Timothee Chalamet: Tröstende Worte nach…)
Welche Kritik wurde laut?
Nach dem Eklat äußerten sich zahlreiche Prominente und Betroffene zu dem Vorfall. Jamie Foxx kritisierte die BAFTA scharf für den Umgang mit der Situation und forderte eine öffentliche Entschuldigung. Delroy Lindo und Michael B. Jordan haben sich bislang noch nicht offiziell geäußert. „Vanity Fair“ berichtet, dass Lindo dem Magazin bei einer Afterparty gesagt habe, er und Jordan hätten „getan, was wir tun mussten“, indem sie auf der Bühne ruhig geblieben seien. Lindo äußerte jedoch den deutlichen Wunsch, „dass jemand von den BAFTA-Veranstaltern…“
Die Kritik richtet sich vor allem gegen die mangelnde Vorbereitung der BAFTA auf einen solchen Vorfall und die fehlende Sensibilität im Umgang mit dem Thema. Einige argumentieren, dass Davidson nicht hätte eingeladen werden dürfen, während andere betonen, dass die BAFTA eine größere Verantwortung gehabt hätte, das Publikum im Vorfeld über die möglichen Auswirkungen des Tourette-Syndroms aufzuklären. Die Tourette Gesellschaft Deutschland e.V. setzt sich für die Belange von Menschen mit Tourette-Syndrom ein und bietet Informationen und Unterstützung für Betroffene und ihre Familien.
Es ist wichtig, sich über das Tourette-Syndrom und seine verschiedenen Ausprägungen zu informieren, um Vorurteile abzubauen und ein inklusiveres Umfeld zu schaffen. Viele Organisationen bieten Informationsmaterial und Schulungen zum Thema an.
Wie geht es jetzt weiter?
Die BAFTA hat angekündigt, den Vorfall intern zu untersuchen und Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen der Eklat haben wird und wie die Filmindustrie insgesamt mit dem Thema Inklusion und Diversität umgeht. Der Vorfall hat jedoch eine wichtige Debatte angestoßen und das Bewusstsein für das Tourette-Syndrom und seine Auswirkungen geschärft.
John Davidson privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Über das Privatleben von John Davidson ist wenig öffentlich bekannt. Er scheint sich stark auf seine Arbeit als Aktivist und seine Rolle als Inspiration für das Biopic „I Swear“ zu konzentrieren. Es gibt keine Informationen über eine Partnerschaft oder Kinder. Davidson nutzt seine Erfahrungen, um das Bewusstsein für das Tourette-Syndrom zu schärfen und Vorurteile abzubauen. (Lesen Sie auch: Robert Aramayo Bafta: So Feierte Er mit…)
Davidson lebt zurückgezogen und meidet die Öffentlichkeit, soweit es seine Arbeit als Aktivist zulässt. Es ist verständlich, dass er nach dem Vorfall bei den BAFTA-Awards noch mehr Wert auf seine Privatsphäre legt. Er hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Eklat geäußert und es ist unklar, ob er dies in Zukunft tun wird.
Trotz der Herausforderungen, die das Tourette-Syndrom mit sich bringt, setzt sich Davidson weiterhin für die Rechte und die Inklusion von Menschen mit neurologischen Erkrankungen ein. Sein Engagement und seine Offenheit haben ihm Respekt und Anerkennung eingebracht.
IMDb listet „I Swear“ als ein wichtiges Projekt, das das Leben von Menschen mit Tourette-Syndrom beleuchtet und zu einem besseren Verständnis beiträgt.

Häufig gestellte Fragen
Was ist Koprolalie?
Koprolalie ist ein neurologisches Symptom, das durch das unwillkürliche Ausstoßen von obszönen oder sozial unpassenden Wörtern oder Sätzen gekennzeichnet ist. Es tritt häufig im Zusammenhang mit dem Tourette-Syndrom auf, ist aber nicht bei allen Betroffenen vorhanden.
Wie alt ist John Davidson?
John Davidson ist 54 Jahre alt. Er ist ein Tourette-Aktivist und die Inspiration hinter dem Biopic „I Swear“.
Hat John Davidson einen Partner/ist er verheiratet?
Es gibt keine öffentlich bekannten Informationen über den Beziehungsstatus von John Davidson. Sein Privatleben hält er weitestgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Hat John Davidson Kinder?
Es gibt keine öffentlich bekannten Informationen darüber, ob John Davidson Kinder hat. Auch hier hält er sein Privatleben weitestgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Welche Maßnahmen ergreift die BAFTA nach dem Vorfall?
Die BAFTA hat angekündigt, den Vorfall intern zu untersuchen und Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, ist noch nicht bekannt. (Lesen Sie auch: Prinz William Baftas: Statement nach Andrews Festnahme)
Der Eklat bei den BAFTA-Awards 2026 hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Tourette-Syndrom auseinanderzusetzen und ein inklusives Umfeld zu schaffen. John Davidson, der unfreiwillig zum Auslöser dieser Debatte wurde, setzt sich weiterhin für die Belange von Menschen mit neurologischen Erkrankungen ein. Sein Engagement und seine Offenheit sind bewundernswert und tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für das Tourette-Syndrom zu schärfen. Die BAFTA steht nun vor der Herausforderung, aus dem Vorfall zu lernen und sicherzustellen, dass zukünftige Veranstaltungen inklusiver und respektvoller gestaltet werden.





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