Lisa Marie Straube sieht sich nach dem Tod ihres Babys mit einer Welle von Hasskommentaren konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, um gegen die Verfasser dieser verächtlichen Äußerungen vorzugehen. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die dunklen Seiten der sozialen Medien und die Folgen von Hassrede im Netz.

+
- „Besonders diejenigen, die unser totes Kind beleidigt haben, will ich vor Gericht sehen“
- Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Hasskommentaren nach Baby-Tod
- Die dunkle Seite der Social-Media-Berühmtheit
- Was sind Hasskommentare und wo liegt die Grenze zur Meinungsfreiheit?
- Der Kampf gegen Hassrede im Netz
- Lisa Marie Straube privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
| Steckbrief: Lisa Marie Straube | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Lisa Marie Straube |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | Nicht öffentlich bekannt |
| Beruf | Influencerin |
| Bekannt durch | Temptation Island |
| Aktuelle Projekte | Nicht öffentlich bekannt |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Furkan Akkaya |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | [@lisamarie_straube (Instagram, ca. 600k Follower)] |
„Besonders diejenigen, die unser totes Kind beleidigt haben, will ich vor Gericht sehen“
Die Influencerin Lisa Marie Straube und ihr Mann Furkan Akkaya, bekannt durch ihre Teilnahme an der RTL-Show „Temptation Island“, erlebten im Februar den schmerzhaften Verlust ihres jüngsten Sohnes Xavi im Alter von nur vier Monaten. Was folgte, war eine Flut von Hasskommentaren, die das ohnehin schon unerträgliche Leid der Familie noch verstärkte. Wie Stern berichtet, erstattete Straube daraufhin mehrere Anzeigen gegen die Verfasser dieser Hassbotschaften. „Besonders diejenigen, die unser totes Kind mit dem Abscheulichsten beleidigt haben, will ich vor Gericht in die Augen sehen“, sagte sie gegenüber der „Bild“-Zeitung.
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Hasskommentaren nach Baby-Tod
Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat nun Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Beleidigung aufgenommen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigte auf dpa-Nachfrage, dass ein Ermittlungsverfahren gegen einen Beschuldigten aus Salzgitter übernommen wurde. Die Influencerin hatte ein Posting zur Anzeige gebracht, in dem ihr und ihrem Partner vorgeworfen wurde, den Tod ihres Kindes öffentlichkeitswirksam zu vermarkten. Dabei wurde unter anderem behauptet, dem toten Kind gehe es jetzt besser. Es wird nun geprüft, ob diese Äußerungen strafrechtlich als Beleidigung oder als – wenn auch pietätlose – Meinungsäußerung zu bewerten sind.
Kurzprofil
- Bekannt durch Teilnahme an „Temptation Island“
- Verlust ihres Sohnes Xavi im Februar
- Anzeige erstattet wegen Hasskommentaren
- Staatsanwaltschaft ermittelt
- Setzt sich gegen Hassrede im Netz ein
Die dunkle Seite der Social-Media-Berühmtheit
Lisa Marie Straube und Furkan Akkaya sind ein Paradebeispiel für den Aufstieg durch Reality-TV und die damit verbundene Social-Media-Präsenz. Nach ihrer Teilnahme an „Temptation Island“ im Jahr 2020, einer Show, in der Paare ihre Beziehung auf die Probe stellen, heirateten sie und wurden Eltern von zwei Kindern. Ihr Leben teilten sie offen auf Plattformen wie Instagram, wo Straube eine große Fangemeinde aufbaute. Doch die Schattenseite dieser Öffentlichkeit zeigte sich auf brutale Weise nach dem Tod ihres Sohnes. Die Anonymität des Internets ermöglichte es einigen Nutzern, ihren Schmerz mit zynischen und beleidigenden Kommentaren zu verhöhnen. (Lesen Sie auch: Warum Riechen Apotheken so? das Steckt Hinter…)
Was sind Hasskommentare und wo liegt die Grenze zur Meinungsfreiheit?
Hasskommentare sind Äußerungen, die sich gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen richten und darauf abzielen, diese zu diffamieren, zu beleidigen oder zu bedrohen. Die Grenze zur Meinungsfreiheit ist oft fließend und muss im Einzelfall geprüft werden. In Deutschland sind Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung strafbar. Die Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen dort, wo die Menschenwürde verletzt wird oder zu Hass und Gewalt aufgerufen wird. Die Beurteilung, ob eine Äußerung noch von der Meinungsfreiheit gedeckt ist oder bereits eine strafbare Handlung darstellt, obliegt den Gerichten. § 185 des Strafgesetzbuchs (StGB) definiert beispielsweise die Beleidigung als Straftat.
Der Kampf gegen Hassrede im Netz
Der Fall Lisa Marie Straube ist kein Einzelfall. Immer wieder sehen sich Prominente, aber auch Privatpersonen mit Hassrede im Netz konfrontiert. Die sozialen Medien sind zu einem Tummelplatz für anonyme Hasskommentare geworden, die oft ungefiltert verbreitet werden. Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter stehen zunehmend in der Kritik, zu wenig gegen Hassrede zu unternehmen. Zwar gibt es Meldesysteme und Community-Richtlinien, doch die Durchsetzung ist oft mangelhaft. Viele Betroffene fühlen sich alleingelassen und fordern eine konsequentere Verfolgung von Hasskommentaren.
Hassrede im Netz ist ein wachsendes Problem, das nicht nur Einzelpersonen, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes betrifft. Sie kann zu sozialer Ausgrenzung, psychischen Belastungen und sogar zu Gewalt führen.
Lisa Marie Straube privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Über Lisa Marie Straubes Privatleben ist aktuell vor allem ihr Kampf gegen die Hasskommentare nach dem Tod ihres Sohnes bekannt. Sie und ihr Partner Furkan Akkaya haben sich öffentlich zu dem Verlust geäußert und ihre Trauer mit ihren Followern geteilt. Die beiden haben sich nach ihrer Teilnahme an „Temptation Island“ verlobt und geheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Kinder, von denen eines tragischerweise verstorben ist. Auf Instagram teilt Lisa Marie Einblicke in ihr Leben als Influencerin und Mutter, setzt sich aber auch kritisch mit den Schattenseiten der sozialen Medien auseinander. Ihr Alter und genauer Wohnort sind nicht öffentlich bekannt. (Lesen Sie auch: Wetter zu Ostern 2026: Droht Frost oder…)
Die Beziehung zu Furkan Akkaya, die in der Öffentlichkeit begann, wurde immer wieder von Höhen und Tiefen begleitet. „Temptation Island“ stellte ihre Liebe auf eine harte Probe, doch sie gingen gestärkt daraus hervor. Die Geburt ihrer Kinder schien ihr Glück perfekt zu machen, bis der plötzliche Tod ihres Sohnes Xavi alles veränderte. In dieser schweren Zeit erfährt die Familie auch viel Unterstützung von ihren Followern, die ihnen Mut zusprechen und ihre Anteilnahme bekunden.
Lisa Marie Straube nutzt ihre Reichweite auf Instagram, um auf das Problem der Hassrede im Netz aufmerksam zu machen und andere Betroffene zu ermutigen, sich zur Wehr zu setzen. Sie will ein Zeichen setzen und zeigen, dass Hasskommentare nicht toleriert werden dürfen. Ihr Kampf gegen die Verfasser der beleidigenden Äußerungen ist auch ein Kampf für mehr Respekt und Würde im digitalen Raum.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Lisa Marie Straube?
Das genaue Alter von Lisa Marie Straube ist nicht öffentlich bekannt. Sie hält diese Information privat.
Hat Lisa Marie Straube einen Partner/ist verheiratet?
Ja, Lisa Marie Straube ist mit Furkan Akkaya verheiratet. Die beiden lernten sich bei der Reality-TV-Show „Temptation Island“ kennen.
Hat Lisa Marie Straube Kinder?
Lisa Marie Straube hat zwei Kinder mit ihrem Ehemann Furkan Akkaya. Ihr jüngster Sohn Xavi ist im Februar im Alter von vier Monaten verstorben.
Was sind die rechtlichen Konsequenzen von Hasskommentaren?
Hasskommentare können je nach Inhalt verschiedene Straftatbestände erfüllen, wie Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung oder Volksverhetzung. Die Täter können mit Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen belangt werden. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück österreich: Deutscher Stirbt in Tirol)
Was kann man gegen Hasskommentare unternehmen?
Betroffene von Hasskommentaren können die Kommentare bei der jeweiligen Plattform melden und gegebenenfalls Anzeige bei der Polizei erstatten. Es gibt auch Beratungsstellen, die Unterstützung und Hilfe anbieten.
Der Fall um die Lisa Marie Straube Hasskommentare verdeutlicht auf tragische Weise, wie wichtig es ist, gegen Hassrede im Netz vorzugehen und die Opfer zu schützen. Ihr Mut, sich öffentlich zu äußern und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, ist ein wichtiger Schritt, um ein Zeichen gegen Hass und Hetze zu setzen.












