Die Vorfreude steigt: Die Berlinale 2026 wirft ihre Schatten voraus und verspricht ein Feuerwerk an Stars und cineastischen Highlights. Vom 12. bis 22. Februar wird Berlin wieder zum Zentrum der internationalen Filmszene, wenn die 76. Ausgabe des renommierten Filmfestivals ihre Pforten öffnet. Wer wird über den roten Teppich schreiten, welche Filme werden um den Goldenen Bären konkurrieren, und wer wird die begehrte Auszeichnung mit nach Hause nehmen? Die ersten Namen sind bereits gefallen und lassen auf ein hochkarätiges Festival hoffen.

| Steckbrief: Wim Wenders | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Wim Wenders |
| Geburtsdatum | 14. August 1945 |
| Geburtsort | Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen |
| Alter | 78 Jahre |
| Beruf | Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Fotograf |
| Bekannt durch | „Paris, Texas“, „Der Himmel über Berlin“, „Buena Vista Social Club“ |
| Aktuelle Projekte | Jurypräsident der Berlinale 2026 |
| Wohnort | Berlin |
| Partner/Beziehung | Donata Wenders (Ehefrau) |
| Kinder | Keine Kinder bekannt |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Wim Wenders führt die Jury der Berlinale 2026 an
Die Berlinale 2026 setzt auf einen erfahrenen Mann an der Spitze der Internationalen Jury: Wim Wenders. Der deutsche Regisseur, bekannt für seine Werke wie „Paris, Texas“ und „Der Himmel über Berlin“, wird die Jurypräsidentenrolle übernehmen und gemeinsam mit seinen Jurykollegen über die Vergabe des Goldenen und Silbernen Bären entscheiden. Die Wahl von Wenders unterstreicht die Bedeutung des deutschen Films für das Festival und verspricht eine Jury, die mit Leidenschaft und Expertise die Wettbewerbsbeiträge bewerten wird.
Neben Wenders werden auch die südkoreanische Schauspielerin Bae Doona (bekannt aus „Cloud Atlas“ und „Sense8“), der nepalesische Regisseur und Produzent Min Bahadur Bham, die japanische Regisseurin Hikari, der US-amerikanische Filmemacher Reinaldo Marcus Green („King Richard“), der indische Regisseur Shivendra Singh Dungarpur und die polnische Produzentin Ewa Puszczyńska Teil der Jury sein. Diese internationale Zusammensetzung garantiert eine vielfältige Perspektive bei der Bewertung der Filme.
„No Good Men“ eröffnet die Berlinale 2026
Der Eröffnungsfilm der Berlinale 2026 steht fest: Shahrbanoo Sadats afghanisches Liebesdrama „No Good Men“ wird als Weltpremiere im Berlinale Palast gezeigt. Der Film, der das Leben afghanischer Frauen in den Mittelpunkt rückt, verspricht eine bewegende und zugleich humorvolle Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Realitäten. Berlinale-Direktorin Tricia Tuttle betonte, dass Sadat mit ihrem Film „erneut das Leben afghanischer Frauen in den Mittelpunkt rückt und eine mitreißend politische Geschichte mit Romantik und feinem Humor verbindet“.
Die Wahl von „No Good Men“ als Eröffnungsfilm unterstreicht das Engagement der Berlinale für Filme, die gesellschaftliche Relevanz und künstlerische Qualität vereinen. Shahrbanoo Sadat, die bereits mit ihren früheren Filmen internationale Anerkennung gefunden hat, gilt als eine der wichtigsten Stimmen des afghanischen Kinos. Der Film erzählt die Geschichte einer jungen Frau in Afghanistan, die sich gegen gesellschaftliche Konventionen auflehnt, um ihre Liebe zu leben. Wie Gala berichtet, setzt die Berlinale damit ein Zeichen für die Bedeutung von Frauen in der Filmindustrie und für die Auseinandersetzung mit relevanten gesellschaftlichen Themen.
Goldener Ehrenbär für Michelle Yeoh
Eine weitere Ehrung steht bereits fest: Oscarpreisträgerin Michelle Yeoh („Everything Everywhere All At Once“) wird mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die মালয়ীযী অভিনেত্রী, die seit Jahrzehnten das Publikum mit ihren vielseitigen Rollen begeistert, wird für ihre Verdienste um die Filmkunst geehrt. Yeoh, die sowohl in অ্যাকশনফিল্মে as auch in Dramen brilliert, hat sich als eine der prägendsten Figuren des internationalen Kinos etabliert. Ihre Darstellung in „Everything Everywhere All At Once“ brachte ihr nicht nur den Oscar ein, sondern auch weltweite Anerkennung für ihre schauspielerische Leistung. (Lesen Sie auch: Dschungelcamp 2026: Ariel Entschuldigt Sich bei Gil…)
Die Verleihung des Goldenen Ehrenbären an Michelle Yeoh ist eine verdiente Anerkennung für eine außergewöhnliche Karriere. Yeoh hat sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt und Repräsentation im Film geleistet. Ihre Fähigkeit, unterschiedliche Kulturen und Genres zu vereinen, macht sie zu einer einzigartigen Künstlerin. Die Berlinale würdigt mit dieser Auszeichnung nicht nur Yeohs schauspielerisches Talent, sondern auch ihr Engagement für eine inklusive und vielfältige Filmindustrie.
Max Richter erhält die Berlinale Kamera
Neben Michelle Yeoh wird auch der Filmkomponist Max Richter mit einem Preis geehrt: Er erhält die Berlinale Kamera. Richter, der für seine eindringlichen und emotionalen Soundtracks bekannt ist, hat mit seiner Musik zahlreichen Filmen zu noch größerer Wirkung verholfen. Seine Kompositionen zeichnen sich durch eine einzigartige Verbindung von klassischen Elementen und modernen Klängen aus. Richter hat unter anderem die Musik für Filme wie „Die letzten Tage in der Wüste“ und die Serie „The Leftovers“ komponiert.
Die Berlinale Kamera ist eine besondere Auszeichnung, die Persönlichkeiten ehrt, die sich um das Filmfestival verdient gemacht haben. Max Richter hat mit seiner Musik einen wichtigen Beitrag zur künstlerischen Qualität zahlreicher Filme geleistet und somit auch die Berlinale bereichert. Seine Fähigkeit, Emotionen und Stimmungen musikalisch zu transportieren, macht ihn zu einem der bedeutendsten Filmkomponisten unserer Zeit.
Die Berlinale Kamera wird seit 1986 an Persönlichkeiten und Institutionen verliehen, denen sich das Festival besonders verbunden fühlt und die einen besonderen Beitrag zur Filmkunst geleistet haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Isabella Rossellini, Jodie Foster und Willem Dafoe.
Wer greift nach dem Goldenen Bären?
Insgesamt 22 Filme konkurrieren bei der Berlinale 2026 um den Goldenen Bären. Darunter befinden sich zahlreiche internationale Koproduktionen, die ein breites Spektrum an Themen und Perspektiven abdecken. Einer der vielversprechendsten Beiträge ist „Rosebush Pruning“, der bereits im Vorfeld für Aufsehen gesorgt hat und ein Star-Aufgebot nach Berlin bringen wird. Welche weiteren Filme im Wettbewerb vertreten sein werden, wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Die Spannung steigt, wer die Jury um Wim Wenders am Ende überzeugen und den begehrten Preis mit nach Hause nehmen wird.
Die Auswahl der Wettbewerbsfilme spiegelt die Vielfalt und den Anspruch der Berlinale wider. Das Festival legt Wert auf Filme, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Debatten anstoßen. Die Berlinale versteht sich als ein Ort des Dialogs und der Begegnung, an dem Filmemacher aus aller Welt ihre Werke präsentieren und sich mit dem Publikum austauschen können. (Lesen Sie auch: Melanie Hamrick Angegriffen: Was Geschah mit Mick…)
Was macht die Berlinale so besonders?
Die Berlinale ist mehr als nur ein Filmfestival. Sie ist ein kulturelles Ereignis, das die Stadt Berlin jedes Jahr aufs Neue in seinen Bann zieht. Das Festival ist bekannt für sein politisches Engagement, seine Vielfalt und seine Offenheit für neue Strömungen im Film. Die Berlinale versteht sich als ein Ort der Begegnung und des Austauschs, an dem Filmemacher, Schauspieler, Produzenten und Publikum aus aller Welt zusammenkommen. Das Festival bietet eine Plattform für Filme, die sich mit relevanten gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen und neue Perspektiven aufzeigen. Die offizielle Webseite der Berlinale bietet weitere Informationen.
Die Berlinale ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Berlin. Das Festival zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern an und generiert Einnahmen für Hotels, Restaurants und andere Unternehmen. Die Berlinale ist ein Aushängeschild für die deutsche Filmindustrie und trägt dazu bei, Berlin als einen wichtigen Standort für Filmproduktionen zu etablieren.
Wim Wenders: Vom Neuen Deutschen Film zum internationalen Erfolg
Wim Wenders, der Jurypräsident der Berlinale 2026, ist einer der bedeutendsten deutschen Regisseure der Nachkriegszeit. Er gehört zu den Vertretern des Neuen Deutschen Films, einer Bewegung, die in den 1960er und 1970er Jahren das deutsche Kino revolutionierte. Wenders‘ Filme zeichnen sich durch eine einzigartige Bildsprache, eine melancholische Atmosphäre und eine Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen aus. Seine Werke wie „Alice in den Städten“, „Falsche Bewegung“ und „Im Lauf der Zeit“ gelten als Klassiker des deutschen Kinos.
Der internationale Durchbruch gelang Wenders mit dem Film „Paris, Texas“ (1984), der bei den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der nach Jahren der Abwesenheit versucht, seine Familie wiederzufinden. „Paris, Texas“ ist ein Meisterwerk der Road-Movies und zeichnet sich durch seine eindringlichen Bilder und seine emotionale Tiefe aus. Ein weiterer großer Erfolg war der Film „Der Himmel über Berlin“ (1987), der die Geschichte von zwei Engeln erzählt, die über Berlin wachen. Der Film ist eine poetische und philosophische Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und der menschlichen Existenz.
Wer sich für das Werk von Wim Wenders interessiert, sollte sich auch seine Dokumentarfilme ansehen. „Buena Vista Social Club“ (1999) ist ein Porträt kubanischer Musiker, das mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. „Pina“ (2011) ist eine Hommage an die Choreografin Pina Bausch, die mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde.

Michelle Yeoh: Eine Karriere voller Vielfalt und Engagement
Michelle Yeoh, die mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet wird, ist eine মালয়ীযী অভিনেত্রী, die sich in den letzten Jahrzehnten einen Namen in der internationalen Filmindustrie gemacht hat. Sie begann ihre Karriere als অ্যাকশনফিল্মে und wurde schnell zu einem Star des Hongkong-Kinos. Yeoh hat in zahlreichen Actionfilmen mitgewirkt, darunter „Police Story 3: Super Cop“ und „Tomorrow Never Dies“. Sie hat sich jedoch nicht auf das Genre festgelegt, sondern immer wieder neue Herausforderungen gesucht und in Dramen, Komödien und Science-Fiction-Filmen mitgewirkt. (Lesen Sie auch: Jim Curtis Jennifer Aniston: Kussfoto sorgt für…)
Yeohs Darstellung in „Everything Everywhere All At Once“ (2022) brachte ihr den Oscar als Beste Hauptdarstellerin ein. Der Film, der eine Mischung aus Action, Komödie und Science-Fiction ist, erzählt die Geschichte einer chinesisch-amerikanischen Waschsalonbesitzerin, die in ein Multiversum eintaucht, um die Welt zu retten. Yeohs Leistung wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen gelobt. Sie hat sich immer wieder für mehr Vielfalt und Repräsentation in der Filmindustrie eingesetzt. Ihr Engagement für eine inklusive und vielfältige Filmindustrie macht sie zu einem Vorbild für viele junge Schauspielerinnen und Schauspieler.
Wim Wenders privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Wim Wenders lebt und arbeitet in Berlin. Er ist seit 1993 mit der Fotografin Donata Wenders verheiratet. Über sein Privatleben hält sich Wenders weitgehend bedeckt. Er ist bekannt dafür, dass er sich lieber über seine Filme als über persönliche Dinge äußert. Wenders ist ein passionierter Fotograf und hat zahlreiche Bücher mit seinen Fotografien veröffentlicht. Er ist auch ein großer Musikliebhaber und hat in seinen Filmen immer wieder Musik von seinen Lieblingskünstlern verwendet.
Wenders engagiert sich für den Erhalt des Filmerbes und setzt sich für die Digitalisierung und Restaurierung alter Filme ein. Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und der Europäischen Filmakademie. Wenders hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Goldenen Löwen von Venedig für sein Lebenswerk. Aktuell konzentriert er sich auf seine Rolle als Jurypräsident der Berlinale 2026 und freut sich auf die Begegnung mit den Filmemachern und dem Publikum.
Häufig gestellte Fragen
Wann findet die Berlinale 2026 statt?
Die Berlinale 2026 findet vom 12. bis 22. Februar in Berlin statt. Während dieser Zeit wird die Stadt wieder zum Zentrum der internationalen Filmszene, mit zahlreichen Vorführungen, Premieren und Veranstaltungen rund um das Thema Film. (Lesen Sie auch: Prinz William Epstein: Druck auf Earthshot Prize…)
Wer ist der Jurypräsident der Berlinale 2026?
Der Jurypräsident der Berlinale 2026 ist der renommierte deutsche Regisseur Wim Wenders. Bekannt für Filme wie „Paris, Texas“ und „Der Himmel über Berlin“, wird er die Jury bei der Vergabe der Goldenen und Silbernen Bären leiten.
Welcher Film eröffnet die Berlinale 2026?
Das afghanische Liebesdrama „No Good Men“ von Regisseurin Shahrbanoo Sadat wird die Berlinale 2026 eröffnen. Der Film, der das Leben afghanischer Frauen in den Mittelpunkt stellt, wird als Weltpremiere im Berlinale Palast gezeigt.
Wie alt ist Wim Wenders?
Wim Wenders wurde am 14. August 1945 geboren und ist somit aktuell 78 Jahre alt. Er gehört zu den prägendsten Figuren des Neuen Deutschen Films und hat eine beeindruckende Karriere als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent hinter sich.
Hat Wim Wenders einen Partner/ist verheiratet?
Ja, Wim Wenders ist mit der Fotografin Donata Wenders verheiratet. Die beiden sind seit 1993 ein Paar. Donata Wenders hat auch an einigen von Wenders‘ Filmen mitgearbeitet.
Die Berlinale 2026 verspricht ein Festival der großen Namen und der wichtigen Filme zu werden. Mit Wim Wenders als Jurypräsident, Michelle Yeoh als Ehrenpreisträgerin und „No Good Men“ als Eröffnungsfilm sind die Weichen für ein spannendes und vielfältiges Programm gestellt. Die Berlinale bleibt ein wichtiger Ort für den internationalen Filmaustausch und die Auseinandersetzung mit relevanten gesellschaftlichen Themen. Die deutsche Hauptstadt wird erneut zum Schauplatz für cineastische Höhepunkte und unvergessliche Begegnungen. Weitere Informationen zum Programm und den teilnehmenden Filmen finden sich auf der Seite der Deutschen Filmakademie.











