Besser Schlafen Tipps sind oft einfacher umzusetzen, als gedacht: Wer morgens ohne Wecker aufwachen möchte, sollte abends die Schlafenszeit planen. Regelmäßige Zubettgehzeiten trainieren den Körper und können so die Schlafqualität deutlich verbessern.

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Schlafqualität wichtiger als Schlafdauer
Viele Menschen in Deutschland schlafen zu wenig. Laut Wiwo.de erreichen viele Erwachsene nicht die empfohlenen sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht. Entscheidend ist aber nicht nur die Quantität, sondern vor allem die Qualität des Schlafs. Wer erholt aufwacht, hat auch mit weniger Schlaf möglicherweise einen erholsameren Start in den Tag. (Lesen Sie auch: Sommerzeit Frauen: Darum Leiden Sie Stärker unter…)
Wie funktioniert die Schlafplanung am Abend?
Die Schlafplanung am Abend zielt darauf ab, den Körper auf eine bestimmte Schlafenszeit zu konditionieren. Indem man jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett geht und morgens zur gleichen Zeit aufsteht – idealerweise ohne Wecker – stabilisiert sich der natürliche Schlafrhythmus. Nach einiger Zeit stellt sich der Körper automatisch auf diese Zeiten ein, was das Einschlafen erleichtert und die Schlafqualität verbessert.
Das ist passiert
- Viele Deutsche schlafen zu wenig.
- Schlafqualität ist entscheidender als Schlafdauer.
- Abendliche Schlafplanung kann helfen, den Schlafrhythmus zu stabilisieren.
- Regelmäßige Zubettgehzeiten trainieren den Körper.
Welche Rolle spielt der Wecker?
Ein Wecker kann kontraproduktiv sein, wenn es darum geht, den natürlichen Schlafrhythmus zu finden. Er unterbricht den Schlafzyklus abrupt und kann zu einem Gefühl der Müdigkeit und Erschlagenheit führen. Besser ist es, dem Körper die Möglichkeit zu geben, von selbst aufzuwachen. Dies signalisiert, dass der Schlaf ausreichend und erholsam war. (Lesen Sie auch: Wiwo Jubiläum: 100 Jahre Wirtschaftswoche – ein…)
Wie lassen sich Routinen etablieren?
Um eine feste Schlafroutine zu entwickeln, helfen bestimmte Rituale vor dem Zubettgehen. Dazu gehören beispielsweise das Lesen eines Buches, ein warmes Bad oder Entspannungsübungen. Wichtig ist, dass diese Aktivitäten beruhigend wirken und den Körper auf den Schlaf vorbereiten. Auch eine entspannende Umgebung im Schlafzimmer, wie beispielsweise eine angenehme Raumtemperatur und Dunkelheit, kann die Schlafqualität fördern.
Was sind die Vorteile eines natürlichen Schlafrhythmus?
Ein natürlicher Schlafrhythmus, der nicht durch einen Wecker unterbrochen wird, hat viele Vorteile. Er führt zu einem tieferen, erholsameren Schlaf, was sich positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirkt. Wer ausgeschlafen ist, ist leistungsfähiger, konzentrierter und weniger anfällig für Stress. Zudem stärkt ein gesunder Schlafrhythmus das Immunsystem und beugt langfristig Erkrankungen vor. Laut dem Robert Koch-Institut können Schlafstörungen langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. (Lesen Sie auch: Mitarbeiterwohnungen Vorteile: Fachkräfte Gewinnen?)

Wer langfristig besser schlafen möchte, sollte also nicht nur auf die Schlafdauer achten, sondern vor allem auf die Qualität und den natürlichen Rhythmus. Eine abendliche Schlafplanung und das Vermeiden von Weckern können dabei helfen, den Körper auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten. Zusätzliche Tipps für einen besseren Schlaf gibt es bei der Verbraucherzentrale.











