Der Dacia Spring ist mit einem Einstiegspreis von rund 22.750 Euro das aktuell günstigste Elektroauto auf dem deutschen Markt. Der Dacia Spring Test zeigt, dass das Fahrzeug vor allem für preisbewusste Käufer und den Stadtverkehr konzipiert wurde. Im Vergleich zu anderen Elektroautos punktet er primär mit seinem niedrigen Preis und seiner Kompaktheit.

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Das Wichtigste in Kürze
- Der Dacia Spring ist das günstigste Elektroauto in Deutschland.
- Er eignet sich besonders für den Stadtverkehr und preisbewusste Käufer.
- Die Reichweite ist begrenzt, aber für den täglichen Gebrauch in der Stadt ausreichend.
- Die Ausstattung ist einfach, aber zweckmäßig.
Was macht den Dacia Spring so günstig?
Der niedrige Preis des Dacia Spring resultiert aus verschiedenen Faktoren. Zum einen wird er in China produziert, was die Produktionskosten senkt. Zum anderen setzt Dacia auf eine einfache Ausstattung und verzichtet auf viele Extras, die bei teureren ModellenStandard sind. Durch diese Maßnahmen kann Dacia ein Elektroauto zu einem sehr attraktiven Preis anbieten.
Wo wurde bei der Ausstattung gespart?
Die Ausstattung des Dacia Spring ist funktional, aber nicht luxuriös. Das Infotainment-System ist einfach gehalten, die Materialien im Innenraum sind kostengünstig und es gibt weniger Assistenzsysteme als in teureren Elektroautos. Auch bei der Batteriekapazität wurde gespart, was sich in einer geringeren Reichweite niederschlägt. Wie Stern berichtet, hat Dacia jedoch kontinuierlich an Verbesserungen gearbeitet, um den Spring attraktiver zu machen.
Für wen ist der Dacia Spring geeignet?
Der Dacia Spring ist ideal für Stadtbewohner, die ein günstiges und umweltfreundliches Auto für kurze Strecken suchen. Pendler, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind, und Familien, die ein Zweitauto für den täglichen Gebrauch benötigen, profitieren ebenfalls von dem niedrigen Preis und den geringen Betriebskosten. Für lange Strecken und anspruchsvolle Fahrer ist der Spring jedoch weniger geeignet. (Lesen Sie auch: B224 Verkehrslage Wien: Stau auf der Altmannsdorfer…)
Wer hauptsächlich in der Stadt unterwegs ist und Wert auf einen niedrigen Preis legt, sollte den Dacia Spring in Betracht ziehen. Für längere Strecken empfiehlt sich jedoch ein Elektroauto mit größerer Reichweite.
Wie schneidet der Dacia Spring im Reichweiten-Test ab?
Die Reichweite des Dacia Spring ist mit rund 230 Kilometern (WLTP) begrenzt. Im realen Fahrbetrieb, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten und im Winter, kann sich die Reichweite deutlich reduzieren. Ein ADAC-Test hat gezeigt, dass die tatsächliche Reichweite eher bei 150 bis 200 Kilometern liegt. Für den Stadtverkehr ist dies jedoch meist ausreichend.
Wie kann ich die Reichweite optimieren?
Um die Reichweite des Dacia Spring zu optimieren, sollte man vorausschauend fahren und unnötige Beschleunigungen vermeiden. Auch die Nutzung von Klimaanlage und Heizung kann die Reichweite reduzieren. Es empfiehlt sich, diese sparsam einzusetzen. Zudem kann man durch regelmäßiges Laden und die Nutzung der Rekuperation die Reichweite etwas erhöhen. Informationen zur E-Auto Förderung bietet die BAFA.
Die Reichweite des Dacia Spring beträgt laut WLTP-Zyklus etwa 230 Kilometer. Im realen Fahrbetrieb liegt sie jedoch oft darunter. Dies sollte bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. (Lesen Sie auch: Radetzkystrasse Stau in Wien: Was Bedeutet das…)
Welche Alternativen gibt es zum Dacia Spring?
Auf dem Markt gibt es einige Alternativen zum Dacia Spring, die jedoch meist teurer sind. Dazu gehören beispielsweise der Fiat 500 Elektro, der Renault Twingo Electric und der Smart EQ Forfour. Diese Modelle bieten oft eine bessere Ausstattung und eine höhere Reichweite, sind aber auch deutlich teurer. Wer bereit ist, mehr Geld auszugeben, hat also eine größere Auswahl.
Welche Vor- und Nachteile haben die Alternativen?
Der Fiat 500 Elektro punktet mit seinem stylischen Design und einer höheren Reichweite. Der Renault Twingo Electric ist ebenfalls wendiger und bietet eine bessere Ausstattung. Der Smart EQ Forfour ist etwas geräumiger und komfortabler. Allerdings sind alle diese Modelle teurer als der Dacia Spring. Die Entscheidung hängt also stark vom Budget und den individuellen Bedürfnissen ab. Ein Vergleich verschiedener Modelle findet sich auch bei Heise Autos.
Was kostet der Dacia Spring in der Praxis?
Der Dacia Spring ist nicht nur in der Anschaffung günstig, sondern auch im Unterhalt. Die Betriebskosten sind aufgrund des geringen Stromverbrauchs und der niedrigen Wartungskosten deutlich geringer als bei einem Verbrenner. Auch die Kfz-Steuer entfällt für Elektroautos. Allerdings sollte man die Kosten für eine Wallbox oder das Laden an öffentlichen Ladestationen berücksichtigen.

Welche Förderungen gibt es für Elektroautos?
In Deutschland gibt es verschiedene Förderprogramme für Elektroautos, die den Kaufpreis reduzieren können. Dazu gehört beispielsweise der Umweltbonus, der vom Staat und den Herstellern gemeinsam getragen wird. Auch regionale Förderprogramme können in Anspruch genommen werden. Es lohnt sich, vor dem Kauf die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu prüfen. Mehr Informationen bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. (Lesen Sie auch: Auto Rutscht Stein: VW bleibt in Suhl…)
Fazit: Lohnt sich der Dacia Spring?
Der Dacia Spring ist eine interessante Option für preisbewusste Käufer, die ein günstiges Elektroauto für den Stadtverkehr suchen. Er punktet mit seinem niedrigen Preis und den geringen Betriebskosten. Allerdings sollte man sich der begrenzten Reichweite und der einfachen Ausstattung bewusst sein. Wer bereit ist, Kompromisse einzugehen, kann mit dem Dacia Spring einiges an Geld sparen und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wer sich für den Kauf eines Dacia Spring interessiert, sollte eine Probefahrt vereinbaren, um sich selbst ein Bild von dem Fahrzeug zu machen und zu prüfen, ob es den eigenen Anforderungen entspricht.
Ursprünglich berichtet von: Stern










