Langsam, aber sicher folgt Lisa-Marie Friedle ihrem Vater, der als DJ Ötzi bekannt ist, ins Rampenlicht. Wie auch der Musiker selbst versucht sich die junge Frau als Sängerin und muss dafür just harsche Kritik einstecken. Die möchte ihr Vater nicht so stehen lassen.
Als Gerhard Friedle im Januar 1971 in Tirol geboren wurde, ahnte noch niemand, dass er sich unter dem Namen DJ Ötzi einst unsterblich in der deutschsprachigen Musikgeschichte verewigen würde. Mit seiner Ehefrau, der Musikmanagerin Sonja Kien, hat der Österreicher eine Tochter: Lisa-Marie Friedle, 23. Schon von klein auf durfte sie ihren berühmten Papa zu roten Teppichen, Preisverleihungen, TV-Shows und anderen Veranstaltungen begleiten.
Kein Wunder eigentlich, dass Friedle nun auch im Rampenlicht Fuß fassen möchte, immerhin kennt sie es schon gut. Doch nach den jüngsten Auftritten, stets an der Seite ihres Vaters, sieht sich die 23-Jährige Kritik ausgesetzt. Und die möchte DJ Ötzi auf keinen Fall kommentarlos stehen lassen, wie er im Interview mit der österreichischen „Kronen-Zeitung“ deutlich macht.
Zu viel des Guten? Lisa-Marie Friedle zog den Zorn ihrer Kritiker auf sich
Im Winter 2025 zeigte sich Friedle an der Seite ihres Vaters in der ORF-Show „Zauberhafte Weihnacht“, sang darüber hinaus mit ihm und Florian Silbereisen, 44, in der ARD-Sendung „Adventsfest der 100.000 Lichter“ im selben Jahr. Im Februar 2026 moderierte die junge Frau für den ORF am Rande des legendären Hahnenkamm-Rennens in Kitzbühel und folgte damit auf Schlagersängerin Melissa Naschenweng, 35, die diese Aufgabe im Vorjahr innehatte.
© Christian Schroedter
Für die Kritiker:innen von Friedle waren diese Auftritte wohl zu viel des Guten: Der „Kronen-Zeitung“ zufolge sei immer wieder der Vorwurf in den Raum geworfen worden, die 23-Jährige habe diese Jobs nur wegen ihres bekannten Vaters an Land ziehen können. Nepotismus lautet das Fachwort, auch bekannt als Vetternwirtschaft. Kinder, die vermeintlich nur wegen der Namen ihrer Eltern Erfolg haben, nennt man gemeinhin auch „Nepo-Babys“.
DJ Ötzi verteidigt seine Tochter: „Kein Nepo-Baby“
Von der „Kronen-Zeitung“ auf diesen Vorwurf angesprochen, wird DJ Ötzi selbst eindeutig. Seine Tochter sei alles, nur eben „kein Nepo-Baby“, zitiert das Boulevardblatt ihn. Und weiter: „Wir haben einen ganz anderen Fokus, wir haben nicht alles geplant, was auf uns zukommt – oder eben auf Lisa zukommt.“ Er verstünde die Kritik zwar, sei aber in erster Linie stolz auf seine einzige Tochter. Und mehr noch: „Sie macht so viel“, betont DJ Ötzi abschließend, „ich kann noch viel von ihr lernen.“
Verwendete Quellen: krone.at, imago-images.de
Quelle: Gala






