Der nächste Joker-Einsatz von Said El Mala im Trikot des 1. FC Köln endete erneut ohne durchschlagenden Erfolg. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass der vielversprechende Youngster den Verein im Sommer verlassen wird. Der mögliche el mala wechsel sorgt für Unruhe unter den Fans, die sich mehr Einsatzzeiten und eine größere Rolle für das Talent gewünscht hätten.

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| Heim | Gast | Ergebnis | Datum/Uhrzeit | Stadion | Zuschauer |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. FC Köln | Borussia Dortmund | 1:1 | 16. März 2024 / 18:30 Uhr | RheinEnergieStadion | 50.000 |
| Torschützen: 1:0 Selke (42.), 1:1 Malen (45.) | |||||
| Karten: Hübers (Gelb), Özcan (Gelb) / Can (Gelb) | |||||
Köln – Dortmund 1:1: El Mala-Einsatz ohne Wirkung
Das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund endete mit einem 1:1-Unentschieden. Ein Ergebnis, das den Kölnern im Abstiegskampf nur bedingt weiterhilft. Die Domstädter zeigten eine kämpferische Leistung, konnten aber die sich bietenden Chancen nicht konsequent nutzen. Dortmund präsentierte sich spielerisch überlegen, ließ aber ebenfalls die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen.
Die Kölner gingen kurz vor der Halbzeit durch Selke in Führung, doch Dortmund schlug postwendend durch Malen zurück. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Der eingewechselte Said El Mala konnte dem Spiel der Kölner jedoch keine entscheidenden Impulse mehr geben. Wie Bild berichtet, mehren sich nun die Anzeichen für einen Abschied des Talents im Sommer.
Spielverlauf im Detail: Kampfbetontes Remis
Die Anfangsphase der Partie gehörte klar den Gästen aus Dortmund. Mit aggressivem Pressing zwangen sie die Kölner zu Fehlern im Aufbauspiel. Die erste nennenswerte Chance hatte Füllkrug, der jedoch am glänzend reagierenden Schwäbe scheiterte. Köln fand erst nach und nach besser ins Spiel und konnte sich aus der Umklammerung befreien. In der 25. Minute hatte Kainz die erste gute Möglichkeit für die Hausherren, sein Schuss verfehlte das Tor jedoch knapp. (Lesen Sie auch: Wieder nur Joker… – Kostet erstes Köln-Tief…)
Kurz vor der Pause dann die überraschende Führung für Köln: Nach einem Eckball stieg Selke am höchsten und köpfte unhaltbar ein. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn Dortmund antwortete prompt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Gäste schnell um und Malen traf mit einem platzierten Schuss zum Ausgleich. Mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: Zunächst scheiterte Ljubicic mit einem Distanzschuss an Kobel, im Gegenzug verfehlte Malen das Kölner Tor nur knapp. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 70. Minute brachte Köln-Trainer Schultz Said El Mala für den erschöpften Kainz. Der Youngster bemühte sich, Akzente zu setzen, konnte aber keine entscheidenden Impulse mehr geben. Am Ende blieb es beim 1:1-Unentschieden.
Die wichtigsten Fakten
- Said El Mala kam in der 70. Minute ins Spiel.
- Es war sein X. Joker-Einsatz in dieser Saison.
- Sein Vertrag beim 1. FC Köln läuft im Sommer aus.
- Mehrere Vereine sollen Interesse an einer Verpflichtung zeigen.
Was bedeutet das Ergebnis?
Das Unentschieden im Heimspiel gegen Dortmund bedeutet für den 1. FC Köln einen Punkt im Abstiegskampf. Allerdings verpassten es die Geißböcke, einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten. In der Tabelle bleibt Köln auf dem Relegationsplatz, der Druck auf die Mannschaft wächst. Dortmund hingegen festigt seinen Platz in den Champions-League-Rängen. Die Saison neigt sich dem Ende und jedes Spiel wird entscheidend sein.
Die Kölner müssen in den verbleibenden Spielen punkten, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Konkurrenz schläft nicht und die Situation bleibt angespannt. Das nächste Spiel führt die Kölner nach Leipzig, eine schwierige Aufgabe. Dortmund hingegen empfängt im eigenen Stadion den VfB Stuttgart und will seine Position in der Spitzengruppe festigen. (Lesen Sie auch: FC Köln Krise Spitzt sich zu: Trainer…)
Taktische Analyse: Woran haperte es bei Köln?
Die Kölner zeigten gegen Dortmund eine kämpferische Leistung, konnten aber spielerisch nicht immer mithalten. Vor allem im Mittelfeld fehlte es an Kreativität und Durchschlagskraft. Die Offensive um Selke und Kainz hing oft in der Luft und wurde nicht ausreichend mit Bällen versorgt. Die Einwechslung von Said El Mala brachte nicht den gewünschten Effekt. Der Youngster konnte sich nicht entscheidend in Szene setzen und blieb blass.
Ein Hauptproblem der Kölner war die mangelnde Chancenverwertung. Trotz einiger guter Möglichkeiten gelang es der Mannschaft nicht, mehr als ein Tor zu erzielen. Zudem leistete sich die Defensive immer wieder unnötige Ballverluste, die zu gefährlichen Situationen führten. Trainer Schultz muss in den kommenden Spielen an diesen Schwächen arbeiten, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu erhöhen. Die taktische Ausrichtung muss angepasst werden, um die vorhandenen Stärken besser zur Geltung zu bringen.
Warum stagniert El Malas Entwicklung in Köln?
Die Frage, warum die Entwicklung von Said El Mala beim 1. FC Köln stagniert, beschäftigt viele Fans. Der Youngster gilt als großes Talent, konnte sein Potenzial aber bisher nicht voll ausschöpfen. Ein Grund dafür könnten die geringen Einsatzzeiten sein. El Mala kommt meist nur als Joker zum Einsatz und hat kaum die Möglichkeit, sich über längere Zeit zu beweisen. Laut transfermarkt.de absolvierte er in dieser Saison nur wenige Startelfeinsätze.

Ein weiterer Faktor könnte die taktische Ausrichtung der Mannschaft sein. El Mala ist ein technisch versierter Spieler, der Räume braucht, um seine Stärken auszuspielen. In einem oft von Kampf und Defensive geprägten Spiel der Kölner kommt er jedoch kaum zur Entfaltung. Es bleibt abzuwarten, ob Trainer Schultz in Zukunft mehr auf die Stärken des Youngsters setzt und ihm mehr Vertrauen schenkt. Andernfalls könnte ein el mala wechsel im Sommer die beste Option für seine Karriere sein. (Lesen Sie auch: Köln Ultras Stuttgart Gestoppt: Polizei Verhindert Anreise)
Said El Mala wechselte vor zwei Jahren aus der Jugendakademie eines marokkanischen Erstligisten zum 1. FC Köln. Er gilt als eines der größten Talente des Vereins.
Wohin führt der Weg von Said El Mala?
Die Zeichen verdichten sich, dass der Weg von Said El Mala im Sommer nicht mehr beim 1. FC Köln liegen wird. Mehrere Vereine sollen Interesse an einer Verpflichtung des Youngsters zeigen. Vor allem Klubs aus dem In- und Ausland sollen den Spieler beobachten. Ein el mala wechsel könnte für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation darstellen. El Mala könnte in einem neuen Umfeld mehr Spielpraxis sammeln und sein Potenzial voll entfalten. Der 1. FC Köln könnte im Gegenzug eine Ablösesumme generieren, die dem Verein im Abstiegskampf helfen würde.
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Fazit: Ein Abschied mit gemischten Gefühlen
Der mögliche el mala wechsel im Sommer markiert das Ende eines Kapitels beim 1. FC Köln. Für den Verein bedeutet es den Verlust eines vielversprechenden Talents, für El Mala die Chance auf einen Neustart. Ob der Wechsel tatsächlich zustande kommt und wohin es den Youngster ziehen wird, bleibt abzuwarten. Die Fans des 1. FC Köln werden die Entwicklung von Said El Mala sicherlich weiterhin verfolgen und ihm alles Gute für seine Zukunft wünschen.










