Die Vorstellung ist für viele Eltern ein Albtraum: Mit den Kindern in einem Fahrstuhl festzustecken, womöglich noch in großer Höhe. Genau das ist einer Gruppe von Besuchern des Tokyo Skytree widerfahren. Der Ausflug endete mit einer stundenlangen unfreiwilligen Wartezeit in einem tokyo skytree fahrstuhl.

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- Plötzlicher Stopp in luftiger Höhe: Was war passiert?
- Was tun, wenn der Fahrstuhl plötzlich stoppt?
- Wie reagieren Kinder auf solche Extremsituationen?
- Welche Lösungsansätze gibt es für die Rettung?
- Wie können Eltern ihren Kindern nach der Rettung helfen?
- Ausblick: Wie sicher sind Fahrstühle wirklich?
- Häufig gestellte Fragen
Eltern-Info
- Ruhe bewahren: Kinder spüren die Angst der Eltern.
- Ablenkung ist wichtig: Spiele, Geschichten oder Lieder helfen.
- Sicherheit vermitteln: Erklären, dass Hilfe unterwegs ist.
- Nach der Rettung: Das Erlebte altersgerecht aufarbeiten.
Plötzlicher Stopp in luftiger Höhe: Was war passiert?
Der Tokyo Skytree, mit seinen 634 Metern eines der höchsten Gebäude der Welt, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Umso größer war der Schock, als ein Fahrstuhl mit 20 Personen, darunter zwei Kinder, in etwa 30 Metern Höhe stecken blieb. Laut Stern saßen die Besucher mehr als fünf Stunden fest, bis sie gegen 2 Uhr morgens (Ortszeit) befreit werden konnten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Der Tokyo Skytree wurde 2012 eröffnet und ist nach dem Burj Khalifa in Dubai und dem Merdeka 118 in Kuala Lumpur das dritthöchste Bauwerk der Welt. Seine Konstruktion ist besonders erdbebensicher, was in Japan von großer Bedeutung ist.
Was tun, wenn der Fahrstuhl plötzlich stoppt?
Ein Fahrstuhl, der unerwartet stehen bleibt, kann bei Kindern (und Erwachsenen) Panik auslösen. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren und den Notruf zu betätigen. Die meisten modernen Aufzüge verfügen über eine Notrufanlage, über die man mit einem Service-Mitarbeiter sprechen kann. Erklären Sie den Kindern, dass Hilfe unterwegs ist und sie keine Angst haben müssen.
Ein konkretes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie sind mit Ihrem sechsjährigen Sohn im Fahrstuhl auf dem Weg zur Aussichtsplattform. Plötzlich ruckt es, und der Fahrstuhl bleibt stehen. Ihr Sohn bekommt Angst und fängt an zu weinen. Anstatt selbst in Panik zu geraten, atmen Sie tief durch, nehmen ihn in den Arm und sagen: „Keine Sorge, das ist nur ein kurzer Stopp. Wir rufen jetzt jemanden, der uns hilft.“ (Lesen Sie auch: Nasa Artemis 2: Rückschlag für Mondmission –…)
Wie reagieren Kinder auf solche Extremsituationen?
Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf solche unerwarteten Ereignisse. Einige werden ängstlich und weinerlich, andere sind neugierig und stellen viele Fragen. Wichtig ist, auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes einzugehen und ihm das Gefühl zu geben, dass es sicher ist. Ablenkung kann ebenfalls helfen: Erzählen Sie eine Geschichte, singen Sie ein Lied oder spielen Sie ein kleines Spiel.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, die eigenen Ängste nicht auf die Kinder zu übertragen. Kinder spüren sehr genau, wie es ihren Eltern geht. Wenn Sie selbst panisch sind, wird sich auch Ihr Kind ängstlicher fühlen. Versuchen Sie, ruhig und gefasst zu bleiben, auch wenn es Ihnen schwerfällt.
Welche Lösungsansätze gibt es für die Rettung?
Im Fall des tokyo skytree fahrstuhl gestaltete sich die Rettung aufwendig. Wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete, wurde ein benachbarter Aufzug auf dieselbe Höhe abgesenkt. Anschließend wurde eine Metallbrücke zwischen den beiden Aufzügen installiert, über die die Eingeschlossenen in Sicherheit gebracht werden konnten. Eine solche Rettungsaktion erfordert präzise Planung und Ausführung, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Moderne Aufzüge sind mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. Im Notfall können die Fahrgäste über eine Notrufanlage Hilfe rufen. Die Aufzugbetreiber sind verpflichtet, regelmäßige Wartungen durchzuführen, um Störungen zu vermeiden. Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu einem Ausfall kommen.
Sprechen Sie mit Ihren Kindern über mögliche Notfallsituationen, wie z.B. das Steckenbleiben im Fahrstuhl. Erklären Sie ihnen, wie sie sich verhalten sollen und dass Hilfe immer erreichbar ist. Das gibt ihnen Sicherheit und hilft, Ängste abzubauen. (Lesen Sie auch: El Mencho Tot: Mexikos Drogenboss Getötet? Was…)
Wie können Eltern ihren Kindern nach der Rettung helfen?
Nachdem die Familie aus dem tokyo skytree fahrstuhl befreit wurde, ist es wichtig, das Erlebte altersgerecht aufzuarbeiten. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über ihre Gefühle und Ängste. Ermutigen Sie sie, Fragen zu stellen und ihre Erlebnisse zu teilen. Je nach Alter und Persönlichkeit des Kindes kann es hilfreich sein, die Situation spielerisch zu verarbeiten, z.B. durch Malen oder Rollenspiele. Suchen Sie bei Bedarf professionelle Hilfe, wenn die Kinder unter anhaltenden Ängsten oder Schlafstörungen leiden.
Es ist auch ratsam, den Ausflug zum Tokyo Skytree nicht sofort zu wiederholen. Geben Sie Ihren Kindern Zeit, das Erlebte zu verarbeiten und ihre Ängste zu überwinden. Wenn Sie den Turm später noch einmal besuchen möchten, bereiten Sie Ihre Kinder gut darauf vor und sprechen Sie offen über ihre Bedenken.
Elevator World ist eine Fachzeitschrift, die sich mit der Aufzugsindustrie beschäftigt und detaillierte Informationen zu Sicherheit und Technologie bietet.
Stern berichtete über den Vorfall im Tokyo Skytree.
Ausblick: Wie sicher sind Fahrstühle wirklich?
Fahrstühle gehören zu den sichersten Transportmitteln überhaupt. Moderne Aufzüge sind mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, die das Risiko eines Unfalls minimieren. Regelmäßige Wartungen und Kontrollen sorgen dafür, dass die Technik einwandfrei funktioniert. Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu Störungen kommen, wie der Vorfall im tokyo skytree fahrstuhl gezeigt hat. Wichtig ist, dass Eltern und Kinder wissen, wie sie sich in einer solchen Situation verhalten sollen, um Panik zu vermeiden und sicher auf Hilfe zu warten.

TÜV SÜD bietet Informationen zur Sicherheit von Aufzügen und Förderanlagen.
Häufig gestellte Fragen
Wie wahrscheinlich ist es, in einem Fahrstuhl stecken zu bleiben?
Die Wahrscheinlichkeit, in einem Fahrstuhl stecken zu bleiben, ist sehr gering. Moderne Aufzüge sind mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, und regelmäßige Wartungen minimieren das Risiko eines Ausfalls. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu Störungen kommen.
Was soll ich tun, wenn der Fahrstuhl mit meinem Kind stecken bleibt?
Bewahren Sie Ruhe und betätigen Sie den Notruf. Erklären Sie Ihrem Kind, dass Hilfe unterwegs ist und es keine Angst haben muss. Versuchen Sie, Ihr Kind abzulenken, z.B. mit einer Geschichte oder einem Lied.
Wie lange dauert es in der Regel, bis man aus einem steckengebliebenen Fahrstuhl befreit wird?
Die Dauer der Rettung hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. der Art der Störung und der Erreichbarkeit des Aufzugs. In der Regel dauert es jedoch nicht lange, bis die Rettungskräfte vor Ort sind und die Fahrgäste befreien können.
Sind Fahrstühle sicher?
Ja, Fahrstühle sind sehr sicher. Moderne Aufzüge sind mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, die das Risiko eines Unfalls minimieren. Regelmäßige Wartungen und Kontrollen sorgen dafür, dass die Technik einwandfrei funktioniert.
Wie kann ich meinem Kind die Angst vor dem Fahrstuhlfahren nehmen?
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Ängste und erklären Sie ihm, wie Fahrstühle funktionieren und welche Sicherheitsvorkehrungen es gibt. Fahren Sie gemeinsam Fahrstuhl und zeigen Sie Ihrem Kind, dass es nichts zu befürchten gibt. Belohnen Sie Ihr Kind für seine Tapferkeit. (Lesen Sie auch: OpenAI Aussteigerin warnt vor ChatGPT-Gefahren für Daten)
Ein Vorfall wie der mit dem tokyo skytree fahrstuhl zeigt, dass unerwartete Situationen auftreten können. Wichtig ist, dass Eltern vorbereitet sind und wissen, wie sie ihren Kindern in solchen Momenten beistehen können. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über mögliche Notfallsituationen und üben Sie gemeinsam, wie man sich richtig verhält. Das gibt Ihnen und Ihren Kindern Sicherheit und hilft, Ängste abzubauen.










