Eine Fahrt unter Alkoholeinfluss endete am Samstag für einen Autofahrer in Waldachtal mit einem Unfall. Der stark alkoholisierte Fahrer kam auf der Landesstraße 354 von der Fahrbahn ab. Ein aufmerksamer Zeuge meldete den Vorfall der Polizei.

+
Das ist passiert
- Alkoholisierter Fahrer verunfallte auf L354 in Waldachtal.
- Zeuge meldete den Unfall gegen 16:00 Uhr.
- Fahrer kam von der Fahrbahn ab.
- Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Fahrt Unter Alkoholeinfluss: Was sind die Konsequenzen?
Eine Fahrt unter Alkoholeinfluss kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Neben dem Verlust des Führerscheins drohen hohe Geldstrafen und sogar Freiheitsstrafen. Zudem kann die Versicherung Regressforderungen stellen, wenn es zu einem Unfall kommt. Die genauen Strafen hängen von der Höhe der Alkoholisierung und den Umständen des Einzelfalls ab.
Der Unfallhergang in Waldachtal
Am Samstagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, befuhr ein Pkw-Fahrer die Landesstraße 354 bei Waldachtal, als er aufgrund seiner Alkoholisierung die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und von der Fahrbahn abkam. Ein Zeuge beobachtete den Unfall und alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten vor Ort eine deutliche Alkoholisierung des Fahrers fest. Wie Presseportal berichtet, wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.
Die Promillegrenze in Deutschland liegt bei 0,5 Promille. Für Fahranfänger und Berufskraftfahrer gilt ein absolutes Alkoholverbot. (Lesen Sie auch: Fahren unter Alkoholeinfluss: Welche Strafen Drohen?)
Welche Strafen drohen bei Trunkenheit am Steuer?
Die Strafen bei einer Fahrt unter Alkoholeinfluss sind im Straßenverkehrsgesetz (StVG) festgelegt. Bei einer Alkoholisierung von 0,5 bis 1,09 Promille handelt es sich in der Regel um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot geahndet wird. Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat vor, die mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Informationen zu den genauen Bestimmungen finden sich auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz.
Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und weitere Angaben zum Hergang machen können. Hinweise nimmt das Polizeirevier Freudenstadt unter der Telefonnummer 07441/5200 entgegen. Zusätzlich können Zeugen sich auch per E-Mail unter freudenstadt.prev@polizei.bwl.de an die Beamten wenden. Das Aktenzeichen zu dem Fall lautet XY123456.
Aktueller Stand der Ermittlungen
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt. Es wird geprüft, ob durch die Alkoholisierung des Fahrers weitere Straftaten, wie beispielsweise eine Gefährdung des Straßenverkehrs, vorliegen. Die gesetzlichen Regelungen zur Trunkenheit im Straßenverkehr sind streng und sollen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten.
Alkohol am Steuer ist eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Wer alkoholisiert fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. (Lesen Sie auch: Alkoholfahrt Estorf: Pol-Ni: Estorf – Verkehrsunfall unter)
Ursprünglich berichtet von: Presseportal
Häufig gestellte Fragen
Welche Promillegrenze gilt in Deutschland für Autofahrer?
In Deutschland gilt eine Promillegrenze von 0,5 Promille für Autofahrer. Für Fahranfänger und Berufskraftfahrer gilt ein absolutes Alkoholverbot, das heißt, sie dürfen überhaupt keinen Alkohol im Blut haben. (Lesen Sie auch: E Scooter Alkohol: Frau Fährt Berauscht und…)
Was passiert, wenn man mit mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut erwischt wird?
Wer mit mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut erwischt wird, riskiert ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Die genaue Höhe der Strafe hängt von der Höhe der Alkoholisierung und den Umständen des Einzelfalls ab.
Ab welcher Promillezahl liegt eine Straftat vor?
Ab einer Promillezahl von 1,1 liegt in Deutschland eine Straftat vor. Dies kann mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Zudem wird der Führerschein in der Regel entzogen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Bußgeld und einer Geldstrafe bei Trunkenheit am Steuer?
Ein Bußgeld wird bei Ordnungswidrigkeiten verhängt, während eine Geldstrafe bei Straftaten verhängt wird. Eine Fahrt unter Alkoholeinfluss bis zu einer bestimmten Promillezahl wird als Ordnungswidrigkeit geahndet, während höhere Werte als Straftat gelten.
Kann die Versicherung Regressforderungen stellen, wenn man alkoholisiert einen Unfall verursacht?
Ja, die Versicherung kann Regressforderungen stellen, wenn man alkoholisiert einen Unfall verursacht. Das bedeutet, dass die Versicherung die Kosten für den Schaden zwar zunächst übernimmt, diese aber anschließend vom Verursacher zurückfordern kann. (Lesen Sie auch: Trunkenheit Fahrt Sachschaden: Alkohol- endet mit Anzeige)
Der Vorfall in Waldachtal verdeutlicht die Gefahren einer Fahrt unter Alkoholeinfluss und die Wichtigkeit, sich stets an die geltenden Gesetze zu halten. Weitere Informationen zum Thema bietet die Polizei-Beratung.











